Pferd B
u [c]k
e ph
a l u
s # 02
Man verzeihe mir:Auch dieser S t r e i t e r, die Pferde von Astid Lingren (in: "Brüder Löwenherz" - Bröderna Lejonhjärta. 1973) ... gehören für mich zu den Sreitrössern des Menschlichen, beim Abschied vom Irdischen -
>> Die Brüder Löwenherz -'Krümel' und Jonathan - reiten Grim und Fjalar.
Motiv-Studien: Folge 1
Das Pferd Bukephalus
- Streit-R o s s
Das
Pferd Bukephalus als Begleiter
auf dem Weg der Menschheit zur
Gerechtigkeit
Bukephalus (oder
griechisch βουκέφαλος war das Pferd Alexander des Großen
und wird als das bedeutendste Pferd der Geschichte bezeichnet. Auf
dem Rücken dieses Hengstes eroberte Alexander innerhalb von 18
Jahren das größte Reich, das die Welt bis dahin gesehen hatte. Im
Jahre 326 v. Chr. starb der Hengst mit 21 Jahren, nach großer
Kampfkraft in einer Schlacht und von Wunden bedeckt.
**
Historische
Notiz: Kaiser und Heerführer - und ihre Tiere:
Das Beklagen von
verstorbenen Tieren galt in der Antike als eigene Literaturgattung.
Dass man ausgewählten Tieren genauso viel Liebe entgegenbrachte wie
bestimmten Menschen war allseits akzeptiert, maß man doch etlichen
Tieren, wie z.B. die Römer den Weissen Hühnern, magische Kräfte
zu.
Alexander der Grosse benannte eine Stadt nach seinem
Lieblingspferd Bukephalos (=Stierkopf) und eine andere Stadt nach
seinem Lieblingshund Peritas.
**
Zur Biografie:
Alexander wurde 356
v. Chr. in Pella geboren. Dies war die Hauptstadt Makedoniens.
Alexander war einer der bedeutendsten Feldherren der Geschichte.
Er war ein tapferer Soldat und seine Feldzeuge waren glänzend
geplant. Alexanders Eroberungsfeldzug dauerte elf Jahre, dabei legte
er über 32.000 km zurück. Alexander war eine
unbeschreibliche Ausnahmeerscheinung im Gegensatz zu allen anderen
Feldherrn seiner Zeit. Er übertraf alle an Schönheit, kämpferischem
Können und Schlauheit. Er war schön und klug wie ein junger Gott.
Er hatte eine athletische Gestalt, einen feurigen Blick und dichtes
Haar. Er war sehr gebildet, wodurch er geschickte, unerwartete
Angriffs- und Kriegszüge leiten konnte. Deshalb konnte er sogar so
ein riesiges Heer versorgen. Sein legendäres Pferd BUKEPHALOS trug
ihn auf allen Schlachten. Alexander war großzügig, jähzornig,
temperamentvoll und willensstark. Seine Charakterzüge sprachen also
für sich als Herrscher und Fehldherr.
In seiner frühen
Jugend genoss er die beste Erziehung, die ihm sein Vater ermöglichen
konnte. Sein Lehrer war der berühmte Philosoph Aristoteler. Dieser
weckte in ihm die Liebe zur Wissenschaft und zur Kultur.
**
Folgenden
Weg nahm diese spezielle Pferde-Metaphorik seit der deutschen
Aufklärung durch die Literatur (soweit
mir bekannt):
Gottlieb Konrad Pfeffel: Der Kornett und sein Pferd
Mit Stolz bestieg Max, der Kornett,
Sein Pferd Buzephalus
Und tummelt es, wie ein Poet
Den
alten Pegasus.
Stracks stund es still, als ihm der Sporn
Den
Wink zum Tanzen gab,
Und warf beim dritten Stich voll Zorn
Den
kleinen Henker ab.
„Ha, Biest!“ rief er, „das ist zu
grob.“
„Ich geh dir“, sprach das Tier,
„Im Schritt,
im Trab, selbst im Galopp,
Den Tanz verbitt ich mir.“
„So,
so“, rief Max, du brauchst das Maul?
Ein Bauer, spricht Papa,
Ein Tanzbär und ein Rittergaul
Sind zum Gehorchen da.“
Gepeinigt durch der Peitsche Zwang,
Tanzt sich der Braun'
halbtot,
Bis endlich der Trommete Klang
Dem Heer ins Feld
gebot.
Max fiel. Voll Wut zerstampfet ihn
Der wiehernde
Koloß.
„Was tust du?“ schrie der Paladin.
„Ich tanze“,
sprach das Roß.
*
- Anmerkungen:
- Kornett: früher
der jüngste Offizier einer Schwadron, der die Fahne trug (Fähnrich)
- Buzephalus: Pferd
Alexanders des Großen
-
Paladin:
Gefolgsmann eines Fürsten
*
> > Neuzeitlich, modern, kafkaesk:
Franz
Kafka: Der neue Advokat
Wir haben einen neuen
Advokaten, den Dr. Bucephalus. In seinem Äußern erinnert wenig an
die Zeit, da er noch Streitroß Alexanders von Macedonien war. Wer
allerdings mit den Umständen vertraut ist, bemerkt einiges. Doch sah
ich letzthin auf der Freitreppe selbst einen ganz einfältigen
Gerichtsdiener mit dem Fachblick des kleinen Stammgastes der
Wettrennen den Advokaten bestaunen, als dieser, hoch die Schenkel
hebend, mit auf dem Marmor aufklingendem Schritt von Stufe zu Stufe
stieg.
Im Allgemeinen
billigt das Bureau die Aufnahme des Bucephalus. Mit erstaunlicher
Einsicht sagt man sich, daß Bucephalus bei der heutigen
Gesellschaftsordnung in einer schwierigen Lage ist und daß er
deshalb, sowie auch wegen seiner weltgeschichtlichen Bedeutung,
jedenfalls Entgegenkommen verdient. Heute - das kann niemand leugnen
- gibt es keinen großen Alexander. Zu morden verstehen zwar manche;
auch an der Geschicklichkeit, mit der Lanze über den Banketttisch
hinweg den Freund zu treffen, fehlt es nicht; und vielen ist
Macedonien zu eng, so daß sie Philipp, den Vater, verfluchen - aber
niemand, niemand kann nach Indien führen. Schon damals waren Indiens
Tore unerreichbar, aber ihre Richtung wer durch das Königsschwert
bezeichnet. Heute sind die Tore ganz anderswohin und weiter und höher
vertragen; niemand zeigt die Richtung; viele halten Schwerter, aber
nur, um mit ihnen zu fuchteln; und der Blick, der ihnen folgen will,
verwirrt sich.
Vielleicht ist es
deshalb wirklich das Beste, sich, wie es Bucephalus getan hat, in die
Gesetzbücher zu versenken. Frei, unbedrückt die Seiten von den
Lenden des Reiters, bei stiller Lampe, fern dem Getöse der
Alexanderschlacht, liest und wendet er die Blätter unserer alten
Bücher.
(F.
K: Sämtliche Erzählungen. Fitabu. 1078. Ffm. 1970.. S. 123)
*
Weitere
Auftritt des Pferdes: Bukephalu/Buzephalus
Goethes: Werther. Buch I:
Werther an seinen
Freund Wilhelm
Am 22. August.
Es ist ein Unglück,
Wilhelm, meine tätigen Kräfte sind zu einer unruhigen Lässigkeit
verstimmt, ich kann nicht müßig sein und kann doch auch nichts tun.
Ich habe keine Vorstellungskraft, kein Gefühl an der Natur und die
Bücher ekeln mich an. Wenn wir uns selbst fehlen, fehlt uns doch
alles. Ich schwöre dir, manchmal wünschte ich ein Tagelöhner zu
sein, um nur des Morgens beim Erwachen eine Aussicht auf den
künftigen Tag, einen Drang, eine Hoffnung zu haben. Oft beneide ich
Alberten, den ich über die Ohren in Akten begraben sehe, und bilde
mir ein, mir wäre wohl, wenn ich an seiner Stelle wäre! Schon
3ässt3e
Mal ist mir’s so aufgefahren, ich wollte dir schreiben und dem
Minister, um die Stelle bei der Gesandtschaft anzuhalten, die, wie du
versicherst, mir nicht versagt werden würde. Ich glaube es selbst.
Der Minister liebt mich seit langer Zeit, hatte lange mir angelegen,
ich sollte mich irgend einem Geschäfte widmen; und eine Stunde ist
mir’s auch wohl drum zu tun. Hernach wenn ich wieder dran denke,
und mir die Fabel vom Pferde einfällt, das seiner Freiheit
ungeduldig sich Sattel und Zeug auflegen 3ässt,
und zuschanden geritten wird; - ich weiß nicht, was ich soll –
Und, mein Lieber! Ist nicht vielleicht das Sehnen in mir nach
Veränderung des Zustands eine innere unbehagliche Ungeduld, die
mich überallhin verfolgen wird?
(J.
W. von Goethe: Die Leiden des jungen Werther. Stuttgart 1995. RUB 67.
S. 62f.)
*
Erläuterungen zum
Brief vom 22. August
„aufgefahren“:
eingefallen.
„angelegen“:
anliegen, mit Bitten bedrängen; unser Modewort geht zurück auf
Luk. 23, »Aber sie lagen ihm an mit großem Geschrei und forderten
... «
„Die Fabel vom
Pferde“- bei Stesichorus, Horaz (Epistulae. 1, 10) und
Lafontaine (Fabeln 4, 3); vom Pferd, das im Kampf gegen den Hirsch
den Menschen zu Hilfe ruft und danach vom Menschen als Acker- und
Jagdtier ausgenutzt wird.
*
Folgende Jura-Anekdote kann Dr. juris Kafka (wohl) gekannt haben.
Sie ist aber eine durchaus für ihn eine zeitgenössische
Symbolhandlung und die mögliche Repräsentation einer (nicht nur)
aktuellen und formidablen Gerechtigkeitsschimäre...
Eine königliche Order vom 4. Juli 1879 und eine Ministerialverfügung
vom 12. Juli 1879 interpretierten den § 89 des preußischen
Ausführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetz vom 24. April
1878, womit festgelegt wurde: „Die Amtstracht besteht aus einem
schwarzen, bis über die Mitte des Unterschenkels herabreichenden,
faltenreichen Wollstoffgewande mit weiten offenen Ärmeln, vor der
Brust schließend, mit breitem Besatz, der für die Richter und
Staatsanwälte von schwarzem Sammet, für die Rechtsanwälte
von schwarzer Seide ist; dazu ein Barett." In Bayern wurde die
Amtstracht erst 1880 eingeführt, nachdem ein Anwalt in heller Hose
vor Gericht erschienen und gerügt worden war, was in der Presse
einiges Aufsehen erregt hatte. In der Freien Hansestadt Hamburg
plädierten die Anwälte dagegen weiterhin in Zivilkleidung. Als
einmal einer im Reitanzug vor Gericht erschien, diktierte der
Vorsitzende in das Verhandlungsprotokoll: "Für den Kläger
erscheint Rechtsanwalt Müller zu Pferde."
(Aus: G. Heindl u. H.
Schambeck (Hrsg.): Advokaten sind wie die Adler. Wien 1979. S. 87)
*
Franz Kafka - 1921: Brief an Max
Brod -
Weg vom Judentum,
meist mit unklarer Zustimmung der Väter (diese Unklarheit war das
Empörende), wollten die meisten, die deutsch zu schreiben anfingen,
sie wollten es, aber mit den Hinterbeinchen klebten sie noch am
Judentum des Vaters und mit den Vorderbeinchen fanden sie keinen
neuen Boden. Die Verzweiflung darüber war ihre Inspiration.
(Zitiert
nach M.R.R.: Außenseiter und Provokateure. Zitiert S. 169.)
*
Monika Mann:
Die Pferde
Das Orgelbrausen der
Kanäle und raschen Himmelsflut, das Fest des Regens, es schert die
Pferde nicht, die vor dem Wagen stehen triefend und unberührt: jede
Fiber ist stumpfe Selbstvergessenheit, wo Erhabenes spukt wie eine
andere und höhere Geburt.
(Aus: M. M.:
"Tupfen im All". In: Die Familie Mann. Ein Lesebuch mit
Bildern. Ausgewählt von Barbara Hoffmeister. Reinbek. Rororo 23197.
S. 226)
*
Die Mythos-Figur
des "Bucephalus" wird seit der antiken Tradition verwendet,
sie ist seitdem ein Ansatzpunkt für gesellschaftlich-politische
Einvernahme von fabulöser, bildlicher Tier-Herrlichkeit:
< (Möglicher) Arbeitstext . Fabel
von Bukephalos
(Bucephalus,
Bukephalas)
Lieblingspferd
Alexanders des Großen (356-323
v. Chr.)
Der
makedonische König Philipp II. kaufte das Pferd Bukephalos in jenem
Jahr, in dem er auch seine Olympischen Spiele in Dion veranstaltete,
etwa 347 v. Chr. Er bezahlte dem Pferdehändler Philoneikos dafür
136 Talente - eine Summe, mit der man den Monatssold für 1500
Soldaten hätte begleichen können oder 351kg Silber kaufen - und
schenkte den Hengst seinem Sohn Alexander.
Bukephalos
heißt Ochsenkopf. Vermutungen über die Herkunft dieses Namens gibt
es mehrere: Der griechische Geograph Strabo (63 v. Chr.-2Qi n. Chr.)
behauptet, daß das Pferd seinen Namen wegen seines breiten Schädels
erhielt. Andere sagen, daß er von Bukephalos' stierköpfigem
Charakter abgeleitet worden wäre, von kleinen hornartigen Auswüchsen
an seinem Kopf oder endlich von einem weißen Fleck auf seiner Stirn,
der die Form eines Stierkopfs gehabt haben soll. Vielleicht war
Alexanders Leibpferd aber bloß eines der thessalischen Pferde, die
als Brandzeichen einen Ochsenkopf trugen. Meistens wird
Bukephalos als schwarzes Pferd beschrieben, mal mit einem weißen
Stern auf der Stirn, mal mit verschiedenfarbigen Augen.
Alexanders
des Großen außergewöhnliches Kriegsglück führte früh zu sagen-
und romanhaften Ausschmückungen seiner Taten, wovon auch der
Bukephalos nicht verschont blieb. So soll Alexander der einzige
gewesen sein, der das neu erworbene Pferd seines Vaters hatte
besteigen können. Er bemerkte, daß es der eigene Schatten war, wo
dem Bukephalos scheute, und stellte das Pferd gegen die Sonne, so daß
es den Schatten, der sich durch den aufsteigenden Reiter
bewegte, nicht mehr sah.
Natürlich
verdankte Alexander ihm auch mehrere Male Sieg und Leben. Bukephalos
war ausgezeichnet dressiert und geübt darin, »den Feind mit
Huf und Zahn zu packen«. Als das Pferd in der Schlacht bei Theben
schwer verwundet worden war und ausgewechselt werden sollte,
erbat es sich durch »Äußerungen des Zorns und Wiehern .... die
Vergünstigung« (M. Graf von Hutten-Czapski), auch blutüberströmt
weitermetzeln zu dürfen.
Bukephalos
hat Alexander bis nach Indien getragen, wo das Pferd
im bemerkenswerten Alter von angeblich 30 Jahren am Fluß Hydaspes,
einem Nebenfluß des Indus, einging - der Legende nach bei einer
letzten Lebensrettungsaktion seines Herrn. In der Schlacht gegen
König Porus (327 v. Chr.) durchbrach »das herrliche Roß« -mal
wieder schwer verwundet - mit Alexander dem Großen die feindliche
Umzingelung und trug ihn heim, exakt bis ans königliche Zelt, wo
Bukephalos für immer zusammenbrach.
Alexander
veranstaltete ein prächtiges Begräbnis, dem er selbst beiwohnte,
und weihte seinem teuren Kampf-, Ruhm- und Legendengenossen ein
erhabenes Grabdenkmal. An dieser Stelle errichtete er auch die
Stadt Bukephala (Alexandria Bukephalos), heute Lahore.
*
(K.
Duve u. T. Völker: Lexikon der berühmten Tiere. S.P. 2684. München
1999. S. 123ff.
Lit:
Peter Green, Alexander
der Größte. Mensch
oder Mythos? Würzburg
1974
N.
G. L. Hammond / H. H. Scullard, The
Oxford Classical Dictionary, Oxford,
2. Auflage
1970
Marian
Graf von Hutten-Czapski, Die
Geschichte des Pferdes, Leipzig
1985. S. 123ff.)
>> Lösungsstichworte: Zu den dichterischen
Texten:
1. In der griech.
Mythos:
Das Pferd, als dem
Menschen untergeordnetes, von ihm gezüchtetes und dressiertes Tier,
erprobtes, kämpferisches, stärkstes Tier, das den Herrscher
Alexander bis nach Indien tragen durfte: Es musste stark sein, so dem
Cäsaren-Typ Alexander angemessen; und es ist schon auf dem Hof des
väterlichen Reitstalles vom jungen, kenntnisreich-fähigen
"Alexander" erkannt, eingeschätzt,
2. Politische
Neufassung im republikanisch-satirischen Fabeltyp des "rebellischen
Pferds": vom „Stürmer und Dränger“ Pfeffel, eines sehr
wichtigen politischen, deutschen Fabeldichters, der die deutsche
Aufklärung mitprägte. Er überträgt die Freiheitssignale der
Französischen Revolution auf das Abhängigkeitsverhältnis des
leidenden, kämpfenden, schikanierten Volkes durch die
eitel-dreisten-ignoranten Adelsherren, die den dienenden Untertanen
zum Aufruhr treiben.
(Formulierungen alsnterpretation und Klärung der Intention überlasse ich hier jedem
Interessierten.)
3. In eigenständiger
Allegorie bei Kafka:
F. K. erfindet einen
neuen Rechtsgelehrten Dr. Bucephalus im kulturellen, menschlichen
Kontext; aus dem tierischen Lebensbereich, der nur in der Mythologie
als Vorform der geordneten Religionen bestand, überträgt er ihn
genial-intuitiv und selbstständig in den akademischen, juristischen
Dienstleistungsbereich, Dr. Bucephalus ist eingeführt in den
Büro-Bereich der Weltgeschichte, aber sein Aufgabenbereich, seine
Interessen bleiben ungeklärt. Rätselhaft: das edelste, herrliche
Reit- und Kampftier des Alexander des Großen als Ratsuchender, als
juristischer Beistandsvertreter in kulturellen Fragen, in
geschicht-lichen Prozessen, in philosophischen Theorien. - In
Menschenrechtsfragen?
Arbeitsvorschlag
für Schüler-:
4. Aufgabe zur
selbstständigen Interpretation:
Wie verstehst du den
abschließenden Satz Kafkas: „Frei, unbedrückt die Seiten von den
Lenden des Reiters, bei stiller Lampe, fern dem Getöse der
Alexanderschlacht, liest und wendet er die Blätter unserer alten
Bücher“?