Samstag, 30. November 2024

Quo v a d i s - l i b e l l i

  




Äh:  Y e a h : 


Meine Bücher gehorchen mir nicht mehr. Sie stehen nicht mehr an ihrem zu-gedachten Standort in den Regalreihen; äh, aber dort, wihin: äh. wohin ich sie gedankenlos abstellte: 

Hoch den Büchern: die mensch sich erarbeitet hat. (Zweig. Böll. Nonnenmann. Lichtenberg. Und immer:  Eduard  M ö r i k e.

Q u o   v a d i sNotaBene

NotaBene] Wohin gehst du?“ – Nach den apokryphen Petrusakten stellte Petrus diese Frage, als ihm Jesus auf der Via Appia vor Rom erschien. Christus soll geantwortet haben, er komme, sich ein zweites Mal kreuzigen zu lassen; daraufhin sei der Apostel umgekehrt und habe in Rom das Martyrium erlitten. Wiki gibt nix ayn,wiesos,warumwo...? _ 13:36 legei autôi Simôn Petros Kurie pou hupageis -apekrithê Iêsous hopou hupagô ou dunasai moi nun akolouthêsai
akolouthêseis de husteron -dicit ei Simon Petrus Domine quo vadis.
respondit Iesus quo ego vado non potes me modo sequi
sequeris autem postea.- Spricht Simon Petrus zu jm / HErr / wo gehestu hin?
Jhesus antwortet jm / Da ich hin gehe / kanstu mir dis mal nicht folgen /
Aber du wirst mir hernach mals folgen. [Sonst ist nix überliefert!]

 

Quo vadis - libelliBüchlein

Büchlein] Walter Besnjamin: Denkbilder:Man hat nur einen Sammler zu beobachten, wie er die Gegenstände seiner Vitrine handhabt. Kaum hält er sie in Händen, so scheint er inspiriert durch sie hindurch, in ihre Ferne zu schauen. Soviel von der magischen Seite des Sammlers, von seinem Greisenbilde könnte ich sagen. – Habent sua fata libelli – das war vielleicht gedacht als ein allgemeiner Satz über Bücher. Bücher, also »Die Göttliche Komödie« oder »Die Ethik« des Spinoza oder »Die Entstehung der Arten«, haben ihre Schicksale. 

Aut: -

Beati pauperes spiritu:

S e l i g sind die geistig Armen.

Dieses Zitat wird in den Alben oft, jedoch falsch verwendet. Es stammt nämlich ursprünglich aus der Bergpredigt des Matthäusevangeliums, das (angeblich 50 und 80 nach Christus) aufgezeichnet wurde und heißt <wahrscheinlich> „Selig sind die Armen im Geiste“, was soviel bedeutet wie: „Glücklich sind die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelsreich.“ (Zek-, äh: Zweck-voll verwendet in „Asterix in Spanien“ und „Die Trabantenstadt“.

Weiteres -  zu  B u c h;  auch wenn es nicht die Heilige Schrift ist, 

die diser geniale Zeichner meint:  Quint Buchholz: 'Im Land der Bücher'. Carl Hanser Verlag.





Mein schönstes Buchregal, ever. - Für meind Träuem habe ich mir ein Buch ausgesucht; und unters Kopfkissen gelegt: Der schönte, beste, weit hinaus-reichendes Träumchen:

Freitag, 29. November 2024

Ein G e d i c h t l ++ n

 

S e n d -S c h r i e - , äh:  s c h r e i b en :


So ein Ged***chtl****in:


Der Lehrer

Der Lehrer geht um sieben raus

Und ruft vier Stunden: „Leiser!“

Um kurz nach eins ist er zuhaus:

Nicht ärmer, aber heiser.




Bis vier flezt er im Kanapee

Mit Sekt und Stör und Brötchen.

Dann nimmt er’s Taxi hin zum See,

Dort steht sein Segelbötchen.


Doppet zunehmen, für zwei Bötchen(s):

Dann nimmt er’s Taxi hin zum See,

Dort steht sein Segelbötchen.


Er legt sich rein und gibt sich hin

Und schaukelt bis zum Morgen.

So ist sein Leben frei von Sinn,  V

on Arbeit und von Sorgen.

Äh, die Sentenz als Klio-, äh: imax: als Endpuntk-aller-Sendschreieben, muss heißen tun:

Von Arbeit und von Sorgen. {Prrrrrrima, Meister!]

Hej: Thomas Gsella- eigentlich wird “flezt“ - anners „fletzen“ ja, doch: geschreeeeibt-schreiben tunt als duden-G'meinschaft: ) _ Aber: Sie sind ein Knüstler des Wortes vom „flezten“: Thomas Gsella: Der kleine Berufsberater. Frankfurt am Main 2007: R e c t e  g e f l e n z t!

Ach, lieber Gsellllllla: ja, Sie heißen anders. Gsssssesetztallal! Ich-werd-mir-emkren(tuen)


Donnerstag, 28. November 2024

Vom Sterben (im G e m e i n - Sinn)!

... vom Recht der Selbsttötung: 

Journal der practischen Arzneykunde und Wundarzneykunst“. Unter dem Titel „Die Verhältnisse des Arztes“ handelte Hufeland in der Tradition der ärztlichen Pflichtenlehren verschiedene ethische Fragestellungen und Herausforderungen ab, mit denen sich der Arzt in seiner praktischen Arbeit auseinandersetzen musste. Einer Frage galt seine besondere Aufmerksamkeit, und die betreffende Passage wurde in der Folgezeit immer wieder von anderen Autoren zitiert:

Jeder Arzt habe geschworen, so Hufeland, „nichts zu thun, wodurch das Leben eines Menschen verkürzt werden könne“. Gewiss könne der Gedanke aufkeimen, wenn ein Kranker von unheilbaren Übeln gepeinigt werde und sich selbst den Tod wünsche, ob es nicht erlaubt, ja eine Pflicht sei, „jenen Elenden etwas früher von seiner Bürde zu befreien“. Aber, fuhr Hufeland fort, „so viel scheinbares ein solches Räsonnement vor sich hat, so sehr es selbst durch die Stimme des Herzens unterstützt werden kann, so ist es doch falsch, und eine darauf gegründete Handlungsweise würde im höchsten Grade unrecht und strafbar seyn. Sie hebt geradezu das Wesen des Arztes auf“.

Der Arzt dürfe „nichts anders thun, als Leben erhalten; ob es ein Glück oder Unglück sey, ob es Werth habe oder nicht, dies geht ihn nichts an, und maßt er sich einmal an, diese Rücksicht in sein Geschäft mit aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar, und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate; denn ist einmal die Linie überschritten, glaubt sich der Arzt einmal berechtigt, über die Nothwendigkeit eines Lebens zu entscheiden, so braucht es nur stufenweise Progressionen, um den Unwerth, und folglich die und folglich die Unnöthigkeit eines Menschenlebens auch auf andere Fälle anzuwenden“.

Trotz „Hufeland“; trotz ärztlichen Selbstverpflichteungen: Alle Männnnnnner-Gesellschaften treiben Krieg (immmerzu-ewig), treiben Tötungen und Verbrennungen von Anders-denkenden – mit Glanz und Gloria und dem Wohl der Staat- und viriler Stattlichkeit: „Gloria (enim) Dei vivens homo, vita autem hominis visio Dei:Die Herrlichkeit Gottes ist der lebende Mensch, das Leben des Menschen aber, Gott zu sehen.“ (Irenäus von Lyon,) Sie haben die -Elenden und die Suizidanten (siehe Goethes 'Werthers Leiden') nie beobachtet,nie beachtet; sondern aussortiert aus der sozialen/nationalen/religiösen Einheit: Ja, das stimmt: Die Selbststötung ist ein Grundrecht; es kann Bundestags-Bestimmungen geben; die wahrscheinlich so streng ausgelegt werden, dass die Menschen, die grundsätzlich ein <zugebilligtes> SelbsttötungsRecht haben, wieder mal in Karlsruhe klagen müssen; und wohl vom nächsten Urteilsspruch wieder abgehängt werden.

Alle Theorie ist maskulin und tendenziell tödlich <ob als Liedesgebot oder Humanitätsideal>; obwohl sie es auch religiös hinterfangen, ganz (man sagt virtuell oder intim oder zölibatär-spirituell-deklamatorisch, ….) aufwendig inszeniert werden kann.

Sed ergo: „Virtutem incolumem odimus.“ „Vollkommene Tugend hassen wir.“ Rrief uns Horaz zu: (in: Carmina 3,24,31); aber latesniche Humanität war noch nie die Erziehungsstärke in deutschen Schulen: >Es ging immer nur um Gefolgschaft - im Auswendiglernen als Tugend, die prämiert werden musste< - So soll es sein (müssen).



Ein bisschen hehre Theoorie, der Einschränkung, des Verzichts, des Trachtigen <ohne zu helfen!< - gegenüber der jahrhunde-alten Gewalt der Männer ... - nee, davon braucht mannnnnn nciht zu sprechen. Das ergibt sich so; ganz gewöhntlich; immerzu ....- ohne das mannnnnnnn dafür veranwortlich ist.! 

Mittwoch, 27. November 2024

Mein W e i h n a c h t s b r i e f 2024

 

  

Mein vorläufiger Weihnachtsbrief {besonders für  Kinder&Kindeskinder}:

Erstens:  Ich weede 80 Jahre, nicht Jahrhunderte: Aber diese Kerze soltte reiche[l]n; bis sie, wenn ich sie bis Ostern brennen {ergo: l e u c h t e n}  lassen; bis sie erloschen ist:

Also. Keine Bücher mehr; ich finde sie täglich, wenn ich sie suchen kann, versteckt in der zweite Reihe; oder quer gelegt! 

Daher zitiere ich: Oliver Wnucks „Ostern“: Orginal-NachRicht: Oliver Wnuk: «Empfinde Weihnachten als eher anstrengend»

Die Anzahl der Feiertage findet der gebürtige Konstanzer gut, aber die Melancholie stört ihn. Er zieht ein anderes christliches Fest vor. Schauspieler Oliver Wnuk zieht Ostern Weihnachten vor. «Ich empfinde Weihnachten als eher anstrengend», sagte der 48-Jährige dem «Südkurier». «Ostern ist mir eigentlich lieber: keine Melancholie, aber gleich viele Feiertage.» Aber in der heutigen Zeit sei es wichtig, die Geburt eines Menschen zu feiern, der sein Leben christlichen Werten verschrieben habe. «Er ist ein feierwürdiger Mensch gewesen.» 

«Werte verändern sich immer wieder mal im Laufe des Lebens», sagte Wnuk weiter. «Es ist wichtig, zu wissen, welche Grundwerte man hat. Sie sind eine gute Entscheidungshilfe. Mein Hauptwert? Verbundenheit.» >> 26. November 2024 - 08:45 Uhr   

In Stimme: https://www.stimme.de/baden-wuerttemberg/nachrichten/oliver-wnuk-empfinde-weihnachten-als-eher-anstrengend-art-4992572


Ersatzkerzen ...:





Zweitens:

Mein Weihnachtsstädtchen: Friedrichsstadt: 

Diese Buchhandlung fand ich realiter in F.: https://www.friedrichstadt.de/die-stadt-entdecken/bummeln-in-friedrichstadt/schoenes/buchhandlung-jan-stuempel

Kritik <erfreutliche!>: "„So stellt man sich den perfekten Winterort im Norden vor: Schnee, zugefrorene Gewässer, heimelige Wohnhäuser. Janne Mommsen hat neben der Geschichte, die ein weihnachtlich wohliges Gefühl hinterlässt, besonders eine Hommage an Friedrichstadt geschrieben.“ - Seniorenmagazin Hamburg -

Jep: Ich stimme zu: Ich habe schon lange keine Weihnachtsgschiche mehr gelesen, die ehrlich (äh: authentisch) und realiter-nächsen/liebend-verbunden; äh: sozial-nachhaltig ist. 

 Drittens: 

Es mag nur ihn betreffen::

Aber nur auch ich 'fühlte' ge-troffen: Es ging um Vater/Sohn bzw. Sohn&Vater:


Kurzer Dialog im Außerirdischen:


Dienstag, 26. November 2024

Anzeige meiner D e m e n z als eine L u f t-Spiegelung

    Meine Luft-Spieeeeeeeege-Lungen  i n   der Povence  e r l e b t 


                 

{Potenzprobbleme: Erektile Dysfunktion: Okay: Ich bin er-freut, Herr Doctor!)


Es diskutieat, im dlf-Funk: https://www.deutschlandfunk.de/programm

Der kundige Doctor:

Dr. Jann-Frederik Cremers, Leitender Oberarzt Andrologie, Facharzt für Urologie, Andrologie und Medikamentöse Tumortherapie, Universitätsklinik Münster; Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Andrologie

Ich höre mit!

Aba, äh: aber: mir reicht's mit meiner Demenz!  - bin beschäftigt.

Demenz Probleme, heute in der RZ 28.11111111.2024.:

Hohle Masse an Beratungsexsistenzen, mit oder oder Demenz:

Ich muss muss anmelden; ich bin „dement“; hat mir eine Ärztin besch-, äh. bestätigt, mit Privat-Rechnung sekundiert. 

Daher heute: Meldung an Dr. Stefan Wierzka. Waltrop:

: Wahrscheinlich werde ich am Do- vergssesn,, dass Sie am Do- 28.11. die Telefonanktion machen: Ich im seeligen V e r g e s s e n  an-ge-rei-chert:

Hübsch gemacht: Wenn der Mensch leidet, kann die Seele krank werden. Wir behandeln alle Arten von psychischen Erkrankungen und helfen Ihnen, wieder zu sich selbst zu finden.” - Stefan Wierzba, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Danke für Lesen&Begreifen&Einschätzen der Parodie -


M  a  r i a   S e l  i n g m e i e r  - irgendwo in  RE

-

 Dabein treten mich , äh: ich will

m i c h  ein-treten - in das Logo:

Yeah: so empfinde ich mich: Es war einer von den allerschlimmsten, es war »der Teufel«. Eines Tages war er so recht guter Laune, denn er hatte einen Spiegel gemacht, der die Eigenschaft besaß, dass alles Gute und Schöne, was sich darin spiegelte, zu fast nichts zusammenverschwand, aber was nichts taugte und sich schlecht ausnahm, das trat so recht hervor und wurde noch ärger. Die schönsten Landschaften sahen in dem Spiegel aus wie gekochter Spinat, und die besten Menschen wurden ekelhaft und standen auf dem Kopfe ohne Bauch. Hans Christian Andersen, Die Schneekönigin.-
DarfichdieGitterungndesSpielplatzsdurch/b r e c h e n? - Symptom
meinesDemenz!

 

Früher St. Maria-Magadalen: Neu: Ersatzkirche für einne bombastischen Kirchturm (vergleichbar eine Bank-Filiale in New-York-City; Substitu-Gemeinde von Arnnold-Jansen-Kirchtümerei, in Goch Vossheide)



Neu-Wörter:



Schwenderisch bietet Schwannitz viele TREffR für „Körpersprache“:

Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 257


Es konfrontiert die Newtonsche Gravitationstheorie mit der Subjekttheorie von Locke (→ Philosophie), dokumentiert die Erfindung des Unbewußten als des Bereichs, der der Selbstbeobachtung entzogen bleibt, enttarnt die sentimentale Körpersprache als Paradoxie zwischen Reden und Schweigen (das beredte Schweigen, die bedeutungsschwangere Pause, der schweigsame Händedruck, die einzelne Träne, die Ohnmacht als Benennung dessen, was nicht benannt werden darf) und ist seinem ganzen Zuschnitt nach eine vorweggenommene Illustration der Systemtheorie von Niklas Luhmann, der derzeit modernsten Gesellschaftstheorie im Angebot.

Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 431
In ihr ist aber der Sinn des Mitgeteilten mit dem Medium der Kommunikation - Gesten, Stimme, Körpersprache etc. - unauflöslich verflochten.


... potente Potenzprobleme

  

- meine Lieblings-Pflanzen-Wurzel; ohne Potenzprobleme

{Potenzproooooooobleme: 

Äh. erektile Dysfunktion: Okay: Ich bin er-freut, Herr Doctor!)

Es diskutiert, im dlf-Funk: https://www.deutschlandfunk.de/programm


Der freundlich-kundige Doctor:

Dr. Jann-Frederik Cremers, Leitender Oberarzt Andrologie, Facharzt für Urologie, Andrologie und Medikamentöse Tumortherapie, Universitätsklinik Münster; Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Andrologie


Ich höre mit!



Montag, 25. November 2024

Kirchen- F l u n k e r e i

Kirchen - flunkelei-Funk:

"(...) Pax hominibu"s {et lingua Germanicis}

Nachrichten aus der Poovinz: Kinrchenfunk aus Payderborn: 

https://www.erzbistum-paderborn.de/erzbistum-und-erzbischof/personen-gremien/personen/erzbischof-dr-udo-markus-bentz



Geehrte  Exzellenz/Wappenträger: "Pax sowieso!". P.S: Bentz:Dr-Dr.:


Dr-Dr. Seine Doktorarbeit trägt den Titel „Jetzt ist noch Kirche – Grundlinien einer Theologie kirchlicher Existenz im Werk Karl Rahners“Stilgerecht im Tyrolia-Verlag, Innsbrück/Wien. (= Innsbrucker theologische Studien Band 80). Tyrolia, Innsbruck/Wien 2008, [einem Dr. msss ich streichen.).


 Ihre "Hoffnung auf Hoffnung" - im dlf. 25.1.2024:

https://fernsehen.katholisch.de/katholische-horfunkarbeit/morgenandacht-deutschlandfunk/morgenandacht-25112024


Dass Sokrates eine hoffende Zukunftausicht hatte: Was für ein Quatsch. Die Hoffnungstyranei, die aus Ihnen Beitrag spricht: Ist Hoffnung, dass man sich mit der Realität nicht aussetzen darf/muss/kann.

Dann Ihr ausländisches Celoan; einfach: Paul Celan: deutsch, als seine Mutersprche; er kam über Wien, als führenfr Großmann-Suchz der Österreich nach Deutschland/Frankreich [bitte. France!]: Und dessen, äh "Celoan"- Begriff: "(....) Nicht ist verloren": aus diesem Gedicht von C e l a n [bitte dt. ausspechen!] Engführung“ eine Strophe herausgreifen, nee, Amen, das ist katholische Philologie, die in die 50er Jahre zurückweist:

Engführung

(…)

Chöre, damals, die
Psalmen. Ho, ho-
sianna.

Also
stehen noch Tempel. Ein
Stern
hat wohl noch Licht.
Nichts,
nichts ist verloren.

Ho-
sianna.

In der Eulenflucht, hier,
die Gespräche, taggrau,
der Grundwasserspuren.

(...)

Na,ich bin gespannt auf Ihre Hoffnungs'-Aussestzer in dieser Woche:

G r ü ß  G # t t - Frieden mit Texten, die führendes Detuch; äh: Pardon: D e u t s c h - sind:

ASTR- 45659 RE-Hillerheide



Sonntag, 24. November 2024

Meöldauing! äh : Meldung! - "Nehmen Sie das Zeugs aus Ihrer Schnauze, Rekrut!"

 Neues sich erGibt:

Hofmann-Thomas-Mann-Dekor:


https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/warum-thomas-manns-zauberberg-auch-nach-100-jahren-eine-hochinfektioese-lektuere-ist-110118253.html


Es ist mal wieder Mann-Zeit: Frido Mann: „Den ,Zauberberg‘ kann man gut in Krisenzeiten wie diesen lesen“. Nee, brauch ich nciht: ich  bin dreeimal an dise Davoschen Quatsch und dem Geträtsch und en Besisnungssuffätzen zwihen denn Hans und dem Unausprechelchen  g e s c h e i t e r t  sind; auch weil sie die Aufsätze ncht lsen, aus denen sie zitieren. Mehr bruacht es nciht, um sich zu trennen von dem Bildungsg'schwätz*in, an dem sich so viele Germanisten&Philosophen&Feuilltöner beteilgt haben..

*

Hej, noch eins:

 

- mein schönstes Rothkehlchen; es gehorchte mir (beinahe)

Lieber Herr Sowieso-Geistlich: -

zum Karneval - ... einen zur Brust nehmen, sich etwas zur Brust nehmen/sich jemanden zur Brust nehmen, sich in die Brust werfen

ist  d a s  Humor - die biologisch gsprochen: Zitze; sprachlich bewusst gesagt: mamma/mammae (Pl.) - fast umgangssprachlich, jedenfalls familiär ausgedrückt: Brut oder Brüste - so zu bezeichen: Wenn Geiatliche den  H u m o  r  herauskehren - -

Das Grimmsche DWB lehrt ein wenig:

http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB&lemma=Brust


Story - vonne Schualle

   

Erlebtes im Schatten des Tulpenbaums (der nur zwei Wochen blühend das Frühjahr leuchtet)

N o c h -

 'n Zentimeterchen oder drei

 "Nur knapp sechzehn Minuten hat das gedauert! Als ob ich ihn fertig machen wollte, den lahmen Burschen!"

"Was hast du dem da aufs Auge gedrückt?"

"Hier, das! Knackig, kurz und kross, sozusagen!"

"Was? Simmels '26 Zentimeterchen Zärtlichkeit'"?

"Ja, sicher, ist doch eine piffige Sache! Eine Wohltat im Gewirr moderner Prosa, die nur ein paar Kritiker lesen und viele Schöntulinge kaufen und ungelesen ins Regal stellen. Wo findest du sonst eine so schöne, erotisch doppelsinnige Erzählung? Nicht pornographisch, nicht hochliterarisch, noch nicht klassisch, was willst du mehr, wenn due deine Leutchen an Literatur heranführen willst."

"Und wie soll der Junge damit zurecht kommen? Der tut sich schwer, im Unterricht den Mund aufzumachen. Und da sitzt er vor den Lehrerschabracken in der Prüfung - und da geht ihm der Mund erst gar nicht auf!"

*

Ein paar Worte herüber - ein Einsicht hinübergeschossen:

Erotik ist ein Spiel, eine Übereinkunft zwiwschen zwei partner, einen Menschen und einem Text, einen Film und seinen Zuschauern, zwischen zwei, die freiwillig eine oder zwei oder alle Stufen zum Sex erklimmen wollen un sich die Angelegenheiten was kosten lassen: Lust, Schmerz, Erkenntnis, ästhetische Vollendung.

und dda sezt du jemandem - ich hab den zweieinhalb Jahre im Pädagogikunterricht. Da kriegte er bei den einfachsten erzieherischen oder psychischen Falldarstellungen nicht die Zähne voneinander. Oder in eigenen und Beschreibungen - nix, aber ihn intressierte das, hat er mir mal in einem Gespräch gestanden.“

"Gut gemessen ist auch total vorbei! Benn posthum!"

"Du meinst, postmodern?"

"Nein, mußt du mal einen Menschen mit Latein fragen. Dengert z.B. Der wartet auch Ansprache, sonst flüchtet er sich ins Schüler-Jagen."

Hattest du gerade kein passendgesichtiges Mädchen, um an der dein Vorhaben auszuprobieren?

Sag mal, wie hst du im Abiturausschuß denn diesen Hokussexospokus dargestellt und durchgekriegt. Ich hätte dir eins auf deine schwielig-feuchten Pfoten geben. Das sag ich dir."

 

*

 

"Aber", das zeigt Krüger dem Redebach am nächsten Tag: "das heißt doch 23 cm Zärtlichkeit! Sieh mal! Wo hast du denn den Druck her, mit 26?"

"Aus einem Entwurf für ein neues Lesebuchs. Hier, kuck! Eine Kopie von irgendjemandem am Landesinstitut für Fach Sowieso mal Curricula-Sößchen und Richtlinien-Fonds."

"Als Kinder haben wir immer das 'Vater unser' lateinisch vorbeten müssen beim Schule spielen. Keiner konnte es. Aber alle hatten es irgendwie ganz deutlich mit vorangestelltem P gehört. Und dann prusteten wir los, wurden höllisch bestraft mit Nachsitzen und riskierten es doch immer wieder: Pater punser, per pu pist pim Pimmel... - So schwillt Bedeutung an. So prangen Pose und Pimmel, Poesie, Prosa."


*

Sions Jubelpsalmen

oder

Amen-Samen!

 "Frau de Weijer! Davids Samen! Kommt dat heute ma endlich dran?"

"Wat is dat? Is dat Sperma? - Vielleicht mit wat AIDS?"

"Setzt euch erst mal.

"Kriegen wir heute die Aufklärung?"

"Erst mal setzen, hab ich gesagt, ihr Rasselbande!"

"Oh, Fräulein hat wieder gute Laune. Wir sind wieder ihre Rasselbande!"

"So, überzieht es nicht! So, jetzt, Frieder, sag noch al das Problem."

Der Junge in der dritten Reihe, der zuerst die Bobachtung zu dem 'Lied Sions, sing Juelpsalmen' gemacht hatte, faßte seine Frage nochmals zusammen.

"So und jetzt habe ich hier unser Gotteslob! bitte austeilen.

Und dann habe ich euch hier einen Text aus einem evangelische Gesangbuch mitgebracht. - Also, Henning, lies mal Lied Nr. 920!"

"Sion, singe Jubelpsalmen,

sieh, dein König naht heran,

eil entgegen ih mit Palmen,

streu ihm Blumen auf die Bahn!

Dieser ist von Davids Samen,

Gottes Sohn von Ewigkeit!

Der kommt in des Herren Namen,

sei gelobt, gebenedeit!"

 

Dann wird im allgemeinen Palaver zusammengefaßt, nochmals erklärt, an die Tafel geschrieben:

Jude Jesus, Sohn des Tischlers Josef aus Mazareth, Messias - Gottes Sohn aus dem Geschlecht Davids

 

Jetzt aus dem Evangelischen Gesangbuch. Schlagt bitte Nr. 508 auf. Wer liest? Ja, Helma?"

"Wir pflügen und wir streuen

den Samen auf das Land,

doch Wachstum und Gedeihen

steht in der Himmel Hand:

der tut mit leisem Wehen

sich mild und heimlich auf

und träuft, wenn heim wir gehen,

Wuchs und Gedeihen drauf."

 

"So, jetzt das Gottesbild, das uns hier entgegentritt?"

Werhat gelsen, von wem ist das Gedicht?

ja, richtig, Angela?"

"Mathias Claudius!

Zum Abschluß, aha, was können wir also hier noch hinzufügen? Ja, für den Gottesohn, den Messias.

Herrschaftsanspruch aufgrund einer bestimmten königlichen Abstammung als Beweis für die göttliche Abkunft.

 

Sie einigen sich auf: Traditionelle Form der Legitimation des Gottes Sohnes, weil Menschen seine Herrschaft bezweifeln.

Also, wieder die Göttlichkeitskriterien! Da werden wir morgen weiter ddrüber sprechen.

*

 

Wütend schmiß der Kollege die Brocken auf den Tisch im Konferenzzimmer.

"Da, schau mal!"

Ich sah auf der Kopie eines Formaulars die Aufstellung: Zuordnung der Einzelvorschläge zu den Schülergruppen: Für Gruppe A die Vorschläge 1, 2, 3, 4; für die Gruppe B die Vorschläge 2, 3 4, 5.

Und dann legte Hein mir den obersten Schrieb drauf, vom Dezerneten Rücker unterzeichnet: "Genehmigt: Ausgewählt für die Gruppe A: 1, 2, 3. für die Gruppe B: 1, 5, 3.

"Ist ja nicht zu glauben, womit die sich beim RP beschäftigen: Buchstaben falsch übertragen. Und dann? Was hast du gemacht!"

"Ich hab niemandem was gesagt. Du bist der einzige, der! Also: Klappe zu! Ich habe einfach den schönen Text von Josef Roth gegeben, den der Rücker wohl aussortiert haben wollte."

"Was willste denn mit der Kopie des Vorgangs?"

Freund Hein fächelt sich damit Frischluft zu. Na, gut, die pfeife paft schon wieder. Die Schüler sitzen jetzt über ihnen und wringen aus sich heraus, was OStR. Hein in sie hineintröpfeln ließ.

"Aha, verstehe: Und wenn du es doch in deinen Memoiren aufschreibst?"

"Na, gut, dann mit falschem Beamten-Namen. Sonst kommt noch der Herr Rück oder Sowieso und will mich nach 120 Jahren belangen. Pardon, da sind mir die Buchstaben durcheinander gerutscht: 210 Jahren!"

"Und, sag mal, der Dezernent hatte dir doch deine Wortwahl lin den Aufgabenstellungen angekreidet."

"Eben. Und da ich mir das am Telefon nicht gefallen lassen wollte,hat er mir eine Seite handschriftlich verpaßt. Und aus einer monierten Stelle waren drei geworden. Aber das ist eine andere Geschichte."

 

 

Reden über einen Abituraufsatz über ein modernes Gedicht, das von der Liebe spricht

 

 

"Sagen Sie mal, Frau Koch, ich hab gestern nur erst in zwei Arbeiten reingeschnüffelt. Eine ganz Sensible, die Annette, die kenn ich aus der Mittelstufe, spricht vom KZ. Ein Drittel ihrer Arbeit macht das aus."

"Ja, vom 'Lager' in der Zeile 7 als einem Konzentrationslager."

"Und beschreibt, als sähe sie das Blut, gezeichnet vom Stacheldraht der Ideologie! Vertreten durch einen Gestapohenker."

"Ja, die kann solche Assoziationen ziehen, das ist ja manchmal nötig im modernen Gedicht. Wie sollen Schüler sonst durch das Gestrüpp der Metaphernquälereien durchkommen?"

"Aber das Lager ist doch das Bei-Lager des Paares: das lyrische Ich an seine Geliebte -oder das weibliche Ich an ihren Geliebten. Das Lager, von dem sie berichtet, das da unter der Linde, 'da unser zweier bette was, da mugget ir vinden'-"

"Wie? Man muß doch mal auch was Modernes geben können! Der Text ist doch schon eine Perle der klassischen Moderne. Und die Bachmann nicht nur tot, sondern sozusagen geadelt, auch von Reich-Ranicki, das weiß ich zufällig!"

"Aber wie ist so ein Schmuckstein gefaßt, gedanklich, in seinen Bezügen zum Psycho-Ich und dem Partner und erst intentional? - Ja, ein Liebesgedicht! Eine Elegie, rot wie Blut. Besser von Blut!"

"Was? Ja, ja: 'Dunkles zu sagen', zentrale Metapher! Hermeneutik der Hermetik, wie? Das wär ja nun zu viel verlangt von Schülern! Die sind ja noch nciht erwachsen. Was haben die denn schon mitgekriegt von Liebe. Die sehnsüchteln ja noch. Die Mädchen. Die Jungs helfen sich mit Alkohol. Aber die Mädchen, die schreiben noch immer schöne Gedichte und verstehen auch ein anderes weibliches Ich, das sich ihnen eröffnet."

"Aber haben Sie denn nicht mit den Schülern die Unterscheidung eines Liebes- von einem politischen Gedicht geübt? - Und die Liebesklage? Des Orpheus nach dem Tod seiner Eurydike? Und sein Gang in die Unterwelt? Nicht im Unterricht behandelt?"

"Ich hab das doch in einer Fußnote angegeben, als Mythos. Was wollen sie eigentlich?"

"Ja, das schafft man moderne PCs mit dem kleinen Finger.

Also, kein Orpheus? Was dann?"

"So zwischen Tür und Angel kann ich mich nicht über ein Lebensschicksal unterhalten!"

"Wessen Lebensschicksal? Der Bachmann? Oder der Schülerin? Muß ich Ihnen das alles schriftlich auftischen bei der Korrektur? Ich finde es übrigens von den andern Fächern her üblich, daß Sie mir den ganzen Summs, der für die Genehmigung zum RP gegangen ist, zur Kenntnis bringen."

Die Kollegin ist schon enteilt, in eine Springstunde, die sie alleine in der Bibliothek verbringen will.

Und noch ein gedachtes P.S., nachdem die Frau die Tür zuschlagen hat: Ich hab nachgekuckt: 1953 veröffentlicht. Unter biographischem Anspekt, äh, Aspekt, kann man das Gedicht als Klage auf Max Frisch lesen.

Ort und Thema des gestörten Dialogs:

Vor einer Tür in einem Gymnasium. Eine Lehrerin und ein Kollege, gelernte Germanisten, die sich über eine Abiturarbeit einer Schülerin im Leistunskurs an einem Gymnasium in Westfalen unterhalten, deren Bewertung sie gemeinsam zu erarbeiten haben.

 

 

A d v e n t: Wenn die Lichter b r e n n e n (sollen):

 "C:\Users\Anton Reyntjes\Documents\Storys\StorysNEU\NOVEMBERtags.doc"




Anton Stephan Reyntjes

e-mail: anton@reyntjes.de

 

No v e m b e r t a g s

- oder (auch in einer:) Dezembernacht-


                                  Ilse Aichinger: N a c h r u f:

                  Gib mir den Mantel, Martin,

                  aber geh erst vom Sattel

                  und lass dein Schwert, wo es ist,

                  gib mir den ganzen.

  Wie sah der doch aus - naja - wie ein Ausländer. - Eben. - Ein Asylant? - Weiß nicht. - Komm erzähl: Ein Italiener? Oder so, äh, mehr wie ein Türke? Lederhäutig, mediterran? Äh-was? -

Hör zu! Also: Eine wenig ovale, fast runde Gesichtsfläche, mit kleiner Nase und starken Backenknochen; trotzdem groß, ja stattlich, aber kein bisschen unangenehm; herrisch? nein - eher herr-, ja: herrschaftlich, eindrucksvoll. Okay. Wie für'n Film gekastet.

Er benahm sich - ja, selbstsicher, unauffällig in diesem unseren Gastland und hätte auch kaum mein Interesse gefunden, wenn er nicht für einen kurzen Moment in mir, als er mir sein fast klassisches Profil und die haarlose, hohe Stirn zeigte, die Erinnerung an einen Onkel, den Lieblingsbruder meiner Mutter, ausgelöst hätte, fern aus meinen Kindtagen flog's mich an, einen Onkel Klaus oder Martin - der Name wollte mir nicht so schnell über die Zungenspitze rollen. Wenn der mich abholte zu einer Tour auf dem Motorrad, seiner knatternden 80er Zündapp, dem stinkenden, herrlichen Maschinchen, mit dem zweiten Sitz, Sonderausstattung, genarbte Ledersitze. Fußschaltung, Windschutzschirm, mit grüner Sonnenblende. Rollend ins frische Land, auf, zu den Rheindeichen hin, in die Büsche, zu den Wiesen...

Der Mann stand unentschlossen im silbrig-weiss glänzenden, lichthell aufgeputzten Kaufhaus an einem Verkaufsstand mit Unterwäsche, Trikotagen, als ich von der zweiten Etage runter zur Kinderboutique fuhr. Ich verließ, wie magisch oder automatisch, in dieser Ebene die Rolltreppe und bemerkte, schräg von oben herabblickend, dass ihm seine lichtgoldschönen Haare, leicht ergraut, in einem deutlichen Wulst, wie eingekerbt, rund um seinen Kopf lagen, als ob sich ein Helm, ein Motorradhelm, noch nachträglich abzeichnete. Aber der Mann war schon zu alt - die Idee, dieser Mustermann auf einer Kawasacki, heute etwa - wirkte belustigend.

Eher ein weises Altersgesicht, geglüht durch die Jahre, fünfzig? fast sechzig? Auch die aufrechte Haltung, heldenhaft denke ich heute, fiel mir auf. Ritterlich? Blöde Attribute. Ein Mann wie mein Onkel, der mich, bevor ich dann in die Pubertät kam, sonntags zu Spritztouren einlud, hinaus zu den Krickenbecker Silberseen. Und Mutter packte besonders lecker geschmierte Brote ein!

Kaum auszumachen - ein verhuschtes Lächeln auf seinem Antlitz; und wohin blickte er? Ach - auf eine unschlüssig suchende Schülerin vor der Krawattenauslage, noch etwas schlacksig, die, still versonnen, frühe achtzehn, auch mich freute; so alt wie die; da findest du Männer, die dir nachlaufen, in alle Kaufhäuser!

Jetzt fährt er, etwas verlegen, mit der Linken über seinen schwitzenden Nacken, unter den blinkenden Spot-Stechern des Verkaufstisches, addiert wohl im Kopf seine Kaufwünsche, nachdenklich.

Ich beobachte unbemerkt; meine Drogeriesachen habe ich langsam in meinen  Beutel gesteckt; sehe, wie er warme Unterwäsche kauft, weiter einen Parka, wir sind schon am nächsten Stand, als ob's gemeinsam wäre, in einer anderen Abteilung, zwei blau-weiße Wollmützen, geringelte, dicke, gewirkte Strümpfe, einen blau-weissen, anderthalbmeter langen Schal.

Die Artikel bezahlt er an der Sammelkasse 15, der Textilabteilung, geduldig im Gedränge mit ungeduldigen Frauen.

Mit dem herübergereichten Geldschein - einem quelligen Lappen, fiel mir auf - geht die Kassiererin, nachdem sie die Kollegin am Packtisch informiert hat, in einen Nebenraum, die zwei Spiegeltüren klappen hinter ihr nach. Langsameren Schritts, geradezu behutsam, kehrt sie zurück, entschuldigt sich süßsauer beim Kunden, verabschiedet ihn mit einem lang betrachtenden Blick, fast schon wieder freundlich, oder wie gemeint?

Ich ging dem Fremden durch die kleine, novemberlich aufgestimmte City nach; verrückt, denke ich heute, aber ich ging. Ich fühlte mich geschützt durch die Passanten. Wenn er jetzt nordwärts weitergeht, beim Lohtor gerade aus, zur Beisinger Höhe, wo die städtischen Arbeiter vor zwei Wochen die Container und die Wohnwagen aufgestellt haben. Dort würde er nochmals die Gas- und Wasser-anschlüsse zu den Behausungen prüfen, die aus den vergitterten Absperrungen herausführen. Ob diese Kisten wackeln im Sturm? Ob -

Ich muss zurück. Was mache ich hier nur im Halbdunkel?

 Die Temperaturen waren tagszuvor, wie vom Essener Wetterdienst gemeldet, erheblich gefallen. Feuchte Novemberluft, erfrischend kühl, winkende Atemfähnchen aus den Mündern der Hastenden, quirlig ziehende Gerüche der Brutzelstuben und lastender Gestank der Autos von dem Parkplatz her durchzogen die Straßen, vermischten sich zu einem trübsinnigen Kondensat, legten sich auf Autolack, Asphalt, Fensterscheiben, Mantelstoff und Haut der Hände und Gesichter. Auch auf meine Knochenhaut - ich streichle mein rechtes Handgelenk, das mein Onkel damals -

Auf den breiten, gedrängt vollen Fußwegen waren überraschend viele Kinder mit ihren Eltern unterwegs, vereinzelt auch an der Hand von Großvätern und -müttern. Die Kleinsten, im Kinderwagen, und die Fünf- oder Sechsjährigen schon mal auf den Schultern ihrer Väter. Überall Laternen, fast nur Batterielichter, die keinen Ärger bei dem zugigen Wind in der Altstadt machten und keine Fackel in Brand gehen ließen.

Die Breitestraße entlang, das schummrige Lampengässchen, an Sankt Peter vorbei und die Münsterstraße rechts ab, über den von einer Lichtgiraffe der Freiwilligen Feuerwehr unwirklich angestrahlten Holzmarkt, der an diesem Freitag für den Parkverkehr gesperrt war.

Ich war ihm nachgegangen. Er schien es nicht eilig zu haben, im Gedränge mitlaufend konnte ich ihm ohne Schwierigkeiten folgen. Vorbei an den im Kontrast zum frühen Abend grell ausgeleuchteten Schauflächen der schreiend lockenden Läden - nur vor einem mehrfenstrigen Spielwarengeschäft mit verführerischen Dekorationen und einer glitzernden Erwachsenenwelt in Miniaturen und Nachbauten verharrte er kurz: - Eisenbahnen, wie viele, fuhren nebeneinander, übereinander, unter- Kopfschüttelnd? Ich bin heute unsicher, ob mich meine Erinnerung nicht trügt; nein, ob kopfschüttelnd oder tief versunken, sich freuend ob alter, verschütteter Kinderträume?

 

Im fahlen Neon-Gefunzel, dem Halbdunkel einer Unterwelt, der ersten Subterrasse des Parkhauses unter der Merkur-Kaufwelt spricht er mich an: " Was folgen Sie mir, junge Frau? Seit zwanzig Minuten schon!?" (Oh Gott, so viel Zeit schon rum? Da wartet mein Mann seit einer Viertelstunde bei den Kinderstrumpfhosen im Erdgeschoss, mit meinem Einkaufszettel - und dann wollten wir zum Rathausvorplatz ziehen. Verdammt!)

Ich habe keine Antwort auf seine unvermittelte Frage und hampele  von einem Fuß auf den anderen, wie ein Backfisch - (was sagte Onkel Klaus, nachdem er mich auf dem ersten Foto seiner Agfa-Box festgehalten hatte? Hippe-Dern? Vergiß es, Mädchen. - Dat Beldchen is allweg!)

Gottseidank fällt mir ein Handschuh hin.

Der Mann steht vor einer Parkboxmarkierung im düsteren-schmierigen Betongrau der Zwischenwelt. Wendet sich dort einem Pferd zu, das den Kopf, ohne zu wiehern, ihm vertraulich zudreht; nickt es freundlich? Das hellbraune Halfter ist in einem Ring verknotet, der in die Betonwand eingelassen ist. Er tätschelt dem Apfelschimmel den langglänzenden Hals, diesseits der Mähne: "Ruh-, ruhig, mein - ruhig breitsilbig gesprochen: Co-ad-jutor! Fein, brav! Ja, ich bin’s, mein Schimmel! Mein Guter!" Und dann zu mir: "Warum sind Sie mir gefolgt?" Wieder seine Frage! Licht an! Für mich! Auch jetzt kann ich ihm seine berechtigte Frage nicht sinnvoll beantworten. "Ich hab' dich" - stottere ich, "ich glaube, Sie zu kennen. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch! Nix Unanständig -! Pah, kein Presse!“ Doof und rot - mit meinem rotene Geschichte, sag ich dir! Mein erster vollständiger Satz ihm gegenüber, obwohl ich mir mehrere Anreden und Erklärungen schon während des Fußwegs hierher überlegt habe. Nur diesen Unsinnssatz nicht. So geht es mir, wenn ich intuitiv mich auf was einlasse und dann – Scheiße – mein Onkel, du!

"Sind Sie - etwa – äh, eine Kaufhausdetektivin? - Auf der Jagd nach einem Dieb?" Gleichzeitig, mit seiner Frage kramt er schon, nach Quittungen wohl, in seiner hellhäutigen Ledertasche.

Ich atme wohl auf: "Nein, nein, lassen Sie bitte. Bitte nicht. Nur - ganz einfach ist es. Sie erinnern mich an meinen Onkel, aus Kindertagen. oder war's schon der Opa? Von weit her, aus dem alten Gelderland her. Wenn kann ich da noch fragen, seit Omas Ersatzfrau (Urte, Burte, Schnurrte! - hatten die älteren Geschwister immer am Telefon ihr ins Ohr kichern dürfen, und wir hatten schallend gelacht – und  uns auf das nächste Päckchen mit einer neuen Reimaufgabe gefreut), na, auch schon mit dem typischen Totenbrief abgemeldet ...

Gott, wie weit her! Die Stimmen, die Bilder! Die flammenden Lichter. Bevor Mutter mit uns Kindern wegzog, vom Vater weg, hierher nach Ruhrhausen, naja -. Einen Onkel Martin? "Kennen Sie ihn, den Onkel Klaus?" Welch Gestammel! Ich breche ab - ich bin doch wohl bescheuert. Wieder so beschämt und hilflos, als Klaus damals den feuchten Fleck auf dem Ledersitz seines ganzen Stolzes sah und mich fragte - was konnte ich da schon sagen - ich zeigte auf meinen Hintern...

"Haben Sie schon selber Kinder?" fragt er mich nach einer Pause, in der ich mich weder in meiner Erinnerung an Verwandte noch in meiner Gegenwart wohl fühle, die Hand wieder am Gesäß, als Klaus sagte: "Hast du etwa die -?" obwohl der hier als Mann nicht gefährlich wirkt, nur väterlich, einfach liebevoll, irgendwie.

"Jaja, deshalb sind wir in der Stadt. Wintersachen einkaufen und dann - mein Mann - der wartet ja!"

Der Mann greift zum braunen Pappkarton, der an der dunklen, von runden Stellen verrußten Wand steht, schlägt den ineinander gesteckten Klappdeckel auf, entnimmt ihm vorsichtig einen Helm, der glänzt metallisch, mit Wangenklappen; aber ohne einen Helmbusch; ein - wirklich - blitzendes Schwert und einen roten Mantelfetzen, textil in zwei Teilen, mit Druckknöpfchen, Brokat oder Samt, ein Gewebe wie aus einem Theaterfundus. "Aber jetzt: Würden Sie mich dann bitte allein lassen? Es wird jetzt Zeit für mich. Ich will mich umziehen. Und für Sie - Sie doch auch! Zeit, meine ich."

"Sind Sie - was ?" Statt verständlich zu fragen, ich geb mir ja Mühe, reagiere ich doch lieber auf seine Bitte, wiederholt sie, als er sich hinter seinem Pferd beginnt umzukleiden.

 

Meinen Mann, genervt, treffe ich in dem von schwülwarmer Heizungsluft durchzogenen Kaufhauseingang. Da steht er nicht gerne. "Was blieb ihm übrig, als dumm runzustehen... Mensch, wo warst du nur, Wiltrud?? Läßt mich stehen zwischen den kaufwütigen Weibern. Ich renn hier rum wie gejagt und - und such dich wie bescheuert. Die Kinder sind mit Peter und Traudl und ihrem Sulky losgezogen über den Markt [hej, du sanftkralliger Erzähler, willst du mich, den schwarzen Tom, vergessen; auch wenn du noch nicht weisst, dass ich zu dir g'höre], und du fehlst ihnen. Wo warst du!"

"Dann haben wir ja noch zehn Minuten Zeit, bis sie am Rathaus sind! Komm mit!" Ich bin mir meiner Sache sicher.

Es gelingt mir, ihn mitzuziehen. Eine kurze Erklärung, mehr nicht; ich stottere nicht mehr. Ich führe ihn auf dem kürzesten Weg zum Parkhaus am Ring, von hinten passieren wir das taumelhelle Kaufhaus.

In der Parkbox, 1. Tiefebene Nr. 25, steht ein schwarzer Mercedes, ein Dienstwagen, kenntlich am Nummernschild aus der Kreisstadt.

Nichts, kein Ring im Beton, kein abgestellter Karton. Kein Schauspieler. Bin ich denn -? Nur die Erinnerung an diesen Sommertag, der Dreck auf dem Soziussitz, mein Scham, ich lief weg, zum Rhein runter. Am Deich versteckt ich mich in einer wandernden Schafsherde und riß Büschel des weißen Grases aus und fütterte das kleinste Lämmchen, ganz weiß, verstehste? Der Onkel wartete, kraulte mich irgendwie.

Ich musste zurückkehren. Kein Wort mehr.

"Suchst du Pferdeäpfel?" höhnt mein Mann, mich von oben herab anblickend, als ich mich bücke, um unter die Nobelkarosse zu schauen. "Hier, eingeklemmt unter der Kofferraumhaube - ein Stoffetzen! Oder was anderes von dem feinen Herrn mit den grauen Schläfen? Eine - Visitenkarte, mit Hotelangabe und Preiskalkulation für eine Stunde?"

Ich schaue erst gar nicht hin, worauf mein Mann mit spitzen  Fingern und heißer Nase zeigt, und winke zum Treppenhaus hoch, zwar enttäuscht, aber zielgewiss nach oben.

"Ich weiß doch, wen ich gesehen habe! Und den kann ich Dir auch zeigen! Ich bin doch nicht -"

"Du, werd nicht mucksig! Klaro? Ach, komm, Kleines, du Rabenmutter, du Träumerin!" Doch zieht er mich lachend, mir in den Handballen kneifend, hoch in die dämmrige Abendluft. Mein Arm wir länger, aber er klappt. Ich stehe -

Zum Rathaus am Königswall schaffen wir es hastend, ohne Diskussion, fast verödet sind hier Markt und Straßen, allein gelassen. Von oben, von der Freitreppe des Rohbaus für das von einigen RWE-Männern gesponserte „Neue Technikum“ (IT-Undsoweiter) herab entdecken wir auf dem Vorplatz unsere Kinder in Rufweite. Sie sind die letzten, die eine pralle Tüte mit einem großen Stutenkerl aus der Hand des Vorsitzenden der Städtischen Werbegemeinschaft erhalten. Der Martin – den rechten Arm hoch, quergezogen - segnet sein Umfeld. Hinter ihnen bleiben mehrere Kinder in der Schlange stehen, mit offenen Armen, sie gehen leer aus, betroffen zum heiligen Mann hinaufblickend.

Ich habe keine Lust, mich anzustrengen, mich durchzudrängen, zu ihnen rüberzugehen und die Gerechte zu spielen, die Helferin, Sancta Maria. Die schwarz angemalten Ruprechte, zwei stumm, nix grölende Knechte, die Ruten schwingend - und die plustrig uniformierten Feuerwehrmänner gehen Achseln zuckend zurück zum Reiter und dem Bürgermeister, der jetzt ins Mikrophon pustet: "Wie schon seit Jahrhunderten besucht uns heute in unserer schönen Stadt, hier auf dem einladenden Markt -"

Ja, da zum Markt hin, da geht der Zug der Laternen los.

„Kannst du schon den Kicklaus sehen?“

Ich empfinde nur noch eine Schallwand, eine verzerrte Kulisse aus Gelichter und rhythmisierten Geräuschen. In meinem Kopf geht der letzte Satz des Fremden im Parkhaus spazieren, die Augen versuche ich vor der Lichtfassade des Rathauses zu schließen. Ich bin hinter dem Rhein, ganz weit weg, firmiert als Heimat, ich muss zum St. Martin. wg. der Tüte; ich sitze auf meinem eigenen Dreck, ich wage nicht, den Onkel anzufassen, wie kann ich mich halten -

Der Mann bückte sich hinter dem Pferd, schaute freundlich zu mir auf; der Lärm des Platzes, mit Kommandos und schönen Worten, dringt in mein Ohr. Das Gesicht meines Onkels und seine Antwort, unterlegt mit Farbspiegelungen, Lichtkegeln, geschnitten ins Novembertrübe, mit hellem Lächeln und unter dem Schmirgeln der Reifen aus der Parkhausebene, erscheinen wie im Schwindel machenden Endlosband eines dröhnenden Halleffekts: Der Lärm und die Lichtfetzen trennen sich, vermengen sich aufs neue. Ich sehe laut und höre scharf seinen letzten Satz, dem ich davongelaufen bin: "Würden Sie mich denn erkennen, wenn ich unkostümiert beim Umzug mitmachen würde, in Zivil und zu Fuß? - Sozusagen privat? - Aber am Sonntag bin ich in Köln. Da warten sie auf mich. Und ich darf auftreten, wie ich will – HÖVI. Kennnstu das? Da ist ein Meurer. Der die Menschlein verändert... -ein Pfarrer, der den Geruch seiner Schafe kennt" - Und er verschwindest mit dem Pferd -

Ein Mann fasst mich an. Wer? Meiner. "Was ist mit dir, Wiltrud?"

Wo bin ich hier? Noch?

„Weißt du, wo die Kinder sind.“

„Bei Omi?“ frag ich zurück. „Vielleicht?“

„Quatsch! Kuck hin!“

„Wie, wo?

„Da zu dem heiligen Rot-Mantel! Der sich teilt!“

„Seh nix!“

„Kuck höher!“

„Da? Da! Da - auf dem Schimmel? - wovon du immer geträumt hast! - Mädchen, wie ist dir?“

 Gut, daß er mich in den Arm nahm – in sein wärmendes

 Dunkel. Oder: War es s i e – ich bin so verunsichert -

 © Reyntjss RE (Abdruck zu kulturellen (erzieherischen, rreligiösen Zwecken erlaubt.

Samstag, 23. November 2024

Von den "B l u t - B u c h e n" im Bistum Münster

 Pure Natur - nicht umgegeben von kirchenamts-mäßigen Gequatsche!

Die M a s k e n  der Familie: Freud - Mozart - äh: die kleine Ente, wie heißt wie nur? >Egal<.

D e r w e i l  macht die Kiche etc. weitere,  im Ernennngen, mit Immobiliengeschäften,  mit Exsakrasierungen: alles vom Männern organisiert -- bestimmt in officiis clericalibus.

Er macht weitere ErNennungen, der amtliche Bischof von Münster/Westf.: Rotbuche: Tod/Trauer der Natur, die uns auffordert: Ach: betrübt euch! - das sagt der Bischof/Oberbischof/Ober-Natur-Rechtler/Theologie Oberclown. Und Rotbuchen-FrForscher !!!  :

Aber: Claudia Möllers über Das „Missionsland Deutschland“ und die Strukturen der Kirche". - Unbeachtet! 
     


In der Pfarrei Heilige Edith Stein in Marl geht die Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche weiter. Die Trauer-Blutbuche steht als Symbol dafür.

>> Trauer-Blutbuche in Marl: Erinnerung an sexuellen Missbrauch

In der Pfarrei Heilige Edith Stein in Marl wird am Sonntag, 24. November eine Trauer-Blutbuche gepflanzt. Sie soll ein Zeichen der Erinnerung sein. Mit dem Baum, der über Generationen hinweg der Pflege bedarf, möchte die Pfarrei Heilige Edith Stein mahnend an den sexuellen Missbrauch erinnern, den Priester und andere Vertreter der katholischen Kirche begangen haben. Auch an die Vertuschung durch kirchliche Verantwortungsträger soll mit dieser Aktion erinnert werden.

Die Seelsorger Benedikt Stelthove und Laura Kapellner wollen zusammen mit Interessierten aus der Stadt Marl und der Pfarrei das Pflanzen der Trauer-Blutbuche planen und umsetzen. „Nur, wenn wir zusammenarbeiten, bleibt das Thema in der Gesellschaft“, betonen beide.

Es gehe bei der Trauer-Blutbuchen-Aktion nicht nur um das Pflanzen eines oder mehrerer Bäume, erklärte Kapellner. In Marl folge man der Empfehlung von Bischof Dr. Felix Genn und habe sich intensiv mit der Aufarbeitung und der Prävention sexuellen Missbrauchs auch vor Ort befasst. In Zusammenarbeit mit Betroffenen wurde eine bistumsweit einheitliche Gedenktafel erarbeitet, die in der Nähe des Baums befestigt werden wird.

Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, ist beim ersten Vorbereitungstreffen am Donnerstag, 12. September um 19 Uhr in der Gaststätte „Zur Kastanie“, Goethestraße 62, in Marl-Brassert willkommen. < (Anzeige in Marl. RZ)



Trauer-Blutbuchen in Münsters Pfarreien:

Hier in der RE-Liebfrauen-Kirche:

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/missbrauch-bistum-muenster-gedenken-blutbuche-recklinghausen-liebfrauen-prozess-kinderpornografie

Oder früher:

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/sexueller-missbrauch-passt-die-blutbuche-als-symbol-der-erinnerung

Gemeint ist diese Rotbuche, so bezeichnet: Diese schwarze Trauerblutbuche – Fagus sylvatica Purpurea Pendula – hat Bestandsschutz. Sollte sie zerstört werden oder eingehen, wird ein Ersatzbaum gepflanzt. - „Bischöflich gesegnet“!

Andere Vorschläge sond abgeschmettert:

https://www.kirche-und-leben.de/artikel/sexueller-missbrauch-passt-die-blutbuche-als-symbol-der-erinnerung


Ich betrachte diesem Trauerfall mit den Blut-Buchen als ein Dilemma, als missbräuchlichen Eingriff in die Natur der Pflanengattungen:

Er, der Rotbuchen-Trauer-Fall, lenkt ab von den amtskirchen Prodzeduren, konkret davon ausgehend, dass Männer,

  • ob aus priesterlichen Erbarmen oder im Helfer-Syndrom gefangen: Theologie studieren wollen, –

  •  die lieber mit einer Frau und Kindern zur Befriedigung ihrer emotioalen und sexuellen Bedürfnisse „gestillt“ werden sollen:

    >>> Das ist der Trost, der von einem Kirchenamt missbräuchlich gestattet wird:

  • Er führt zum erbärmlich missverstandenen Priesteramt

  • zu entsetzlichen Petsonen-Figuren, die sich - wie in RE-Liebftauen, als Jugendpfarrer in Gemen, sich selbst verschrieben und sich als Priester-Dune benannt und gestoppt wereden musste von den Jugendschutz-Gesetzen her.

  • oder zu anderen biologischen Abweichungen: ergo zur Pädiatrie getrieben wird.

  • So wird Fehlalarm in deutschen Nomina&Verben ausgedrückt; als Ablenkung von kirchenamtsrechtlichen Fragen!

>> Demgegenüber hat der Papst in Rom, zum Weltmedientag, gesprochen:

https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2025-01/papst-franziskus-medien-kommunikation-botschaft-manipulation-x.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE    

"Fatalen Entwicklungen in der heutigen Medien- und Kommunikationswelt hält Franziskus das Motto des Weltmedientags entgegen: „Sprecht mit Güte von der Hoffnung, die eure Herzen erfüllt“ (vgl. 1. Petr 3,15-16). Es gehe darum, „die verborgenen Reste des Guten zu sehen, selbst wenn alles verloren zu sein scheint“, und mit Güte und Nähe zu kommunizieren. 'Ich träume von einer Kommunikation, die keine Illusionen oder Ängste verkauft, sondern in der Lage ist, Gründe der Hoffnung zu geben.'"