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Donnerstag, 27. Dezember 2012

Dass das DAS oder DASS oder DAß immer wieder etc.




Nachricht vom VDS:

[Nota: Zitat:] "Scheinanglizismen sind Wörter, die englisch klingen, aber auf eine deutsche Erfindung zurückgehen, wie etwas das Wort Bowle von Bowl (Schale), Handy oder Dresseman, ein Wort, dass (...)" -  Ich lese, ich stocke, ich staune, ich stutze:

Aus dem „aktuellen Infobrief Nr. 133 für die 51. KW“; freundlich als E-Post mir zugesandt und nachzulesen auf der Offizial-Seite der Eigentümlichkeitsgesellschaft „Verein Deutsche Sprache“

Noch mal, ran, so der ganze Satz:

„Scheinanglizismen sind Wörter, die englisch klingen, aber auf eine deutsche Erfindung zurückgehen, wie etwa das Wort Bowle von Bowl (Schale), Handy oder Dressman, ein Wort, dass im deutschsprachigen Raum einen gut gekleideten Herrn, im englischsprachigen Raum jedoch einen Transvestiten bezeichnet. Auch (…)“

Nein, ich schlucke den Verschreiber nicht. Wenn ich mir das Wortgewaltigkeitspotenzial von Sprachwächtern vorstelle..., erlauben sich auch ANTworten


Ich schreibe zurück, mit gehörigem Zitat, retour an den VDS:


Betreff: Ein "dass", das man korrigieren müsste...

Gemein, pardon; gemeint: Ihr VDS-Infobrief 133

NACHRICHT ZU IHRER HEUTIGEN POST

Ich weiß nicht, ob Sie vom Sekreariat her eine korrigierte Fassung Ihres Infobriefes losschicken wollen:

Original, gelesen, markiert, kopiert, ausgezeichnet:

"Scheinanglizismen sind Wörter, die englisch klingen, aber auf eine deutsche Erfindung zurückgehen, wie etwa das Wort Bowle von Bowl (Schale), Handy oder Dressman, ein Wort, dass (...)"

Das "Wort, dass" - da kann man den Sinn der vier möglichen Wörter "das/das/dass/daß" [ja, einmal wird es identlisch gechrieben; zwei Schreibweisen sind nicht mehr zu untercheiden: "daß" heißt, pardon: zeichnet sich heute so:"dass"], dass man den Sinn ... erklären ...kann, wenn man Zeit hätte.
Im Sprechdenken jeden Deutschen (egal welcher Bildung, welchen Vereins oder welchen Verauses) gibt es überhaupt keine Probleme, diese Wörter (genauer: Wortarten: Demonstrativpronomen, Artikel, Relativpronomen, Nebensatz-Konjunktion, von denen zwei sogar untergeordnete Gliedsätze anbinden), zu unterscheiden.
Man müsste sie also gar nicht schrifttechnisch, silbenfuchserisch, schift- pardon: schriftsprachlich, also: orthografisch (oder: -graphisch?) unterscheiden. Man unterscheidet sie ja auch nicht im Sprechen...
Was man sich alles im Deutschen erklären kann, ohne an den Wahn der Rechtschreibtechnologen (egal welcher Schule oder Abart) zu glauben.

Man kann mehre denken als schrifttechnisch oder duden-beharrlich erlaubt ist; auch über die vier Wortarten im Deutschen, die man unzureichend mit den Schreibungen „das“, „dass“, „dass“ erfasst. (Ja, so gezählt fehlt eine Wortart, beispielswiese, äh: -weise das Demonstrativpronomen „dasss“ (oder so geschrieben: „daas“; beispielsweise: Oh, dasasssss Haus, das ich mir geleistet habe, zusätzlich zu meinem Rennpferd und zu meinem Jaguar.)

Solcherlei Rechtschreibunarten lassen sich züchten oder zähmen, bessern (gemeint: gütern) oder verbessern, meliorativ oder disjunktiv aufhübschen…

Mit freundlichen Jahres-Endzeit-Grüßen:

ASR, Recklinghausen

- mit ei- pardon. eingefügten Korrekturen und sonstigen Adjektionen, pardon: Notationen - 

Ein "dass", ein Pipidass, pardon: ein Pipifass, äh: -fax!



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