Follow by Email

Dienstag, 25. Oktober 2011

Der Sündenpräsident

Unser Sündenpräsident ?

(Deutsch-bürgerliches oder kirchliches Recht?)

Herr Wulff als Staatspräsident

(Gemeinfreis Bild by Wiki)

Da standen Präsident und Präsidentengattin auf dem Teppich und warteten ehrerbietig und begrüßten SEINEHEILIGKEIT ("Heiligster", HeiligsterVater", "SEINEEXZELLENZ" etc.):

Ein Präsident (im Zuge seines und der Gewissensbildung hunderttausender in Christenlanden):

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Bulletin/2011/09/96-1-bpr-papst,layoutVariant=Druckansicht.html

" Deswegen ist sie [wow: die Kirche, die dort in roten Prada-Schühchen auf dem Rollteppich personalus pater et officialis steht] auch selbst immer wieder von neuen Fragen herausgefordert: Wie barmherzig geht sie mit Brüchen in den Lebensgeschichten von Menschen um? Wie mit den Brüchen in ihrer eigenen Geschichte, und wie mit dem Fehlverhalten von Amtsträgern? Welchen Platz haben Laien neben Priestern, Frauen neben Männern? Was tut die Kirche, um ihre eigene Spaltung in katholisch, evangelisch und orthodox zu überwinden?"

Das war nachhaltig, auch wenn es keinen Nachhall in der nicht antwortenden, sonst nur vorgehaltenen Rede des Pontifex steht: EUERHEILIGKET!

„Brüche in den Lebensgeschichten“ – in den Biografie? Was soll ein Ober-Theologe mit solchen geschickten Bildern, ja, eigentlich Bild-Brüchen umgehen?

Nein, wer so rumgeistert, hat keinen Respekt vor der Meinung, dem Gewissen anderer; er hat keine Empathie, sich die Persönlichkeit hinzuversetzen; er hat kein Mitleid mit

Er ist nur darauf aus, Recht zu behalten, wo es kein Recht und kein Unrecht gibt.

Die ganze Papst-Corona, die dort herumgemeiert, -geschippert und -geflogen und mundgerecht versorgt wurde in Deutschland: in Hörigkeit vor einem Papst, der zwar nicht mehr die Machtmittel der Borgias und sonstigen Vatikan Ober-Krieger und Bibel-Ratten hat, aber noch immer die Unverschämtheit, andere im Sündenpfuhl der Hölle braten zu sehen, wenn die sich nicht bequemen, zu Kreuze zu kriechen.

Da gibt es natürlich dogmatische Kritik, die rumpoltert mit Kannkheits-Meaphern:

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Vatikan-Berater-ruegt-Bundespraesident-Wulff_aid_1025127.html

Dazu gehört die entsprechende, gefällige Bildmontage (man lebt ja nicht mehr im Zeit der Agfa-Box:

http://static.rp-online.de/layout/fotos/457x325/67772-landung.jpg

(Foto: AFP)

Na, also, nicht vergessen: der Referent, der Praktikant, der Dezernent, der theologische Berater, der Kulturredakteur, der – wow - vielleicht sogar Pfarrer oder der dumme, aber weise Junge, der diese Rede oder diesen Redeteil abgefasst, in die Diskussion gebracht, dafür gesorgt hat, dass der Absatz in die Rede gelangen konnte. – Man wird sich den Namen gemerkt gehaben – für besondere oder weitere Wohltaten der Kurie!

Der Papst … nun, er hielt Stand, er hielt aus, neben dem Sündenpräsidenten; der in einer wilden Ehe lebt; die theologisch (nicht seelsorgerisch) als sündhaft gilt, da Christian Wulff nach ziviler Scheidung eine neue Ehe eingegangen ist, die die Kirche nicht anerkennen („in Treue zum Herrn“) [Katechismus der Katholischen Kirche # 349; einschließlich der Erg. # 350, in der die christliche Kirche auch "Hauskirche" genannt wird] darf.

Und so sieht Wulffs patchworkige Hauskirche aus (lt. Wiki):

„Wulff ist römisch-katholisch und war von 1988 bis zu seiner Scheidung 2007 in erster Ehe mit Christiane Wulff verheiratet, mit der er eine gemeinsame Tochter hat. Seit 2008 ist er in zweiter Ehe mit der Medienreferentin Bettina Wulff (geborene Körner) verheiratet. Bettina Wulff brachte einen 2003 geborenen Sohn aus einer vorigen Beziehung mit in die Ehe. Sie haben einen gemeinsamen Sohn, der 2008 geboren wurde. (…)“

http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Wulff

Neben diesem vollsündigen Menschen stand der Papst, der Wahrer alles Richtigen, und behauptete sich und die Geschichte des Wahren, Edlen und Guten, ohne dass sich die Sündigen seiner bemächtigten als des Reopräsentanten aller Fehler, Laster und Versäumnisse aller heiligen oder seligen oder unseligen Pontifices Maximi ... - sie übten Toleranz, auf dass ein wenig Glanz abfalle auf ihre irdisch-sündige Existenz.

P. S.:

Hier war eine Stimme zu hören und ein Stummes ist nachzulesen; na, es geht ja doch, im Lande der Sünder, der Hunderttausenden:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1563645/

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen