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Donnerstag, 23. Oktober 2025

U n - G ö t t l i c h e s von Göttern: G u t - G e m e i n t e s; wohl von einem G # t t gemeint?


 >Jep: ich am Becher der Erkenntnis<



Guten Tag: F r a u   D e m b e k!


"W a s  N e u e s  l e r n e n!"

von Mirjam Dembek , Speyer, Evangelische Kirche.


Ich frage nach: 

Die Bibel:

https://www.kirche-im-swr.de/beitraege/?id=43145

Sie sagen in Ihrer Sprüch-Weisheit am 23.10.2025:

Sie sagen aus: "In der Bibel gibt es einen Spruch, der mir dazu Mut macht: “Weisheit wird in dein Herz eingehen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein.“(Sprüche 2,10)"

Wieviele solcher Sprüche gibt es in der Bibel? Ich frage nach dem Gehalt der Bibel: Wieviel ist wohl „Gutes“ - „Erfreuliches“darin - wieviel ist einfach dummer Quatsch, übles Gebietertum, Jähzorniges, Schlachten- und Herrschaftsberichte, Königs-Gebahren, naturwissenschaftlich UnSinniges; wo wir längst, der Aufklärung verpflichtet, nur noch demokratische Strukturen erkennen und leben wollen): einfach „Schlechtes“, Nicht-Beherzigenswertes – ja in der Bibel: wieviele sind einfach Versatzstücke; genauso gut zu ersetzen mit „Gutgemeinten“ im Internet; das Internet ist, positiv betrachtet längst eine „Bibel der Moderne“ geworden.

Die guten Nachrichten (Titel-gebend) kann mensch sich erträumen.

Auch dort kann mensch die „Königs“- und die „Vater“-Nennungen nicht Ernst nehmen; sie sind nicht liebenswert erdacht und formuliert; es ist paternalistisch befrachtet:

Mehr leistet auch die GNB nicht, beispielhaft hierzu:

GNB, Revidierte Übersetzung von 1997: „Jesus fuhr fort: ‚Macht euch klar, was es bedeutet, dass Gott angefangen hat, seine Herrschaft aufzurichten! Er handelt dabei wie jener König, der mit den Verwaltern seiner Güter abrechnen wollte. Gleich zu Beginn brachte man ihm einen Mann, der ihm einen Millionenbetrag schuldete.‘“

So leben kann ich nicht mehr, ich kann „Gott“ selbst nicht erkennen; es gibt so viele Fehler-Figuren – welt-weit- dass jede Festlegung auf eine nationale oder adelsmäßige 'Gottheit' andere „Götter“, ja, bitte: 'G#ttheiten ausgrenzt und schaden (will!) -

Auch die zentrale Festlegung einer Friedensbotschaft - auf eine Jungfrauengeburt - setzt voraus: Da wurde ein Mädchen namens Maria oder Mirjam sexuell missbraucht, um einen quasi-adeligen-Gottheits Stamm nach  jüdischer Begründung festzulegen. Mit jämmerlichen Schaden und Schädigungen anderer [anderer Frauen...] und Friedens- oder Religions- oder Sozial- oder Charakter-Vorstellungen.

G r ü s s  G # t t (als Bennenung einer Friedensvorstellung -  in dubio pro libertate!)

Anton Stephan Reyntjes - 45659 RE-Hillerheide

Donnerstag, 10. Juli 2025

Prof. Dr. Harald Lesch - dem 'würdigen' A u f k l ä r e r:

 An 

Herrn Prof. Dr. Harald Lesch - meinen wissenschafltich-geliebten und verehrten Hochschul-Lehrer:

Nee, dem gbgene ich nicht so:

Sehr geehrter Herr Professor:

Wenn Sie es so wollen - ich bitte darum, dass sie in einer Lektion ihres "Kosmos" beschäftigen mit  dem Gottes-Begriff, zu dem Sie sehr Sachliches, "Schönes" - auch der Aufklärung verpflichtet - gesagt haben. Lesch-Kosmos: https://www.zdf.de/play/dokus/leschs-kosmos-120/fake-oder-fakt-wie-die-wahrheit-unter-die-raeder-kommt-100?q=Leschs+Kosmos- Zdf 2020

https://www.zdf.de/video/dokus/leschs-kosmos-120/fake-oder-fakt-wie-die-wahrheit-unter-die-raeder-kommt-100

*Harald Lesch: „Wenn es Gott nicht gibt, dann sollte man ihn erfinden“ - ein Weiterleitngn zu Einstein hin!

Ich persönlich bin sehr überzeugt davon, dass das Universum durchsetzt ist von einem schöpferischen Prinzip.“

Auf sein Gottesbild ging Harald Lesch im Pro-Interview genauer ein und erklärte damals u.a.: „Unser christliches Gottesbild ist ja ein sehr personales, dem ich persönlich auch anhänge, weil ich glaube, dass wir Menschen uns nichts anderes vorstellen können als einen personalen Gott.

Sehr gut: " Männlichkeit". eine prägante, ehr- sach-würdige Folge im "Kosmos". Aber ich glaube, das die Jahrtausendsalte Dominaz (Macht, Militär, Prisetslichkest (mit Moralbegriffen: "Gott siehet alles") - Kultur; sexuelle Bedrohung der Fraulichkeit: Auch Maria, das Mädchen wwurde missbraucht a(ngeblich von Gotters "Wehen"; natürlich von einem Mann mit seiner Lust und seinem Samen!).

Da ich ir(r)gendwie "G#tt-Sucher" bin; früher als: 1965!: ein Priesteramts-Kandidat; überprüfe ich Kirchenfunk-Sendungen Im WDR/SWR: und freue mich, dass Sie, besonders im SWR ihr "Treiben": ihre Begriffe, medialer Art - und Ihre Gottes-Zitate gut, ja als demokratisches Vorbild gesprochen werden:

ABER: Nun - meine ich; dass das Christentum - nach den roßen Konzilien (nach 3000), bis zum Dogma der Unfehlbarkeit: einen Verschwörungs-Mythos des Lebens und der Lehre Jesus Christi aufgebaut haben - an dem wir kranken: mit der Päpstlichtlichkeit, dem Gebahren der Männer.

* Ich selber als Blogger habe diee Themen aufgegriffen: https://stephanus-bullin.blogspot.com/search?q=M%C3%A4dchen+missbraucht

Vvvvvvvvvielleicht trifft es irgendwann Ihre medialen Interessen!

D a n ke - G r ü s s  G # t t:

Anton Stephan Reyntjes : Erziehungswissenschaftler: Germanist: Gymnsiallehrer: Autor für Literatur&"Irdisch-Himmlisches"


Donnerstag, 11. Juli 2024

Vom W e i b l i c h e n, das sich .....ent- w i c k - eln soll


 




>Mädchen/Frau - in Erwartung eines Mannes <

 



Vom   W e i  b l i c h e n , das sich - unabhänig vom cheeren - äh: pornografischen Gebabbel - immer/immerzu/immerfort aufbewahlen muss für die Chance der Empfängnis -

Ein Zitätchen, ein Idioticum virorum barbaorum:

Das Leben“, sagt ein alter Jude zu seinem Freund, „ist wie eine Tasse Tee, mit oder ohne Zucker.“ Der andere fragt: „Oder wie ein Fahrrad mit Kingel.“ „Äh“, wie meinst du das?“ Der andere nickt zustimmend und fragt dann aber doch: «Aber warum ist das Leben wie eine Tasse Tee mit Zucker oder mit Kingel; vielleicht?“ „Was fragst du mich? Bin ich ein Theologe, der den Unterschied von Mädchen und Weib erklären will, auch von Jungfrauen?

Vom M i s s - B r a u c h des Weiblichen

[abusus normalis feminae et feminarum]

Gestern, äh: vorgestern: 09.04.2024: „Roma locuta est ad/contra genera --“ DerVatican hat gesprochen: Geschlechtsumwandlung > Sie berufen sich: Papst, Dikasterium Kardinäre, plädierend, offiziös: Die Erklärung namens „Dignitas Infinita“ – 'Unendliche Würde' – war zuvor jahrelang vom vatikanischen Dikasterium für Glaubenslehre vorbereitet worden. Darin werden die aktuellen Bedrohungen der Menschenwürde aufgelistet. Dazu gehören demnach Ausbeutung, Menschenhandel, Todesstrafe, Krieg, sexueller Missbrauch, Gewalt gegen Frauen und Umweltzerstörung.

Gefällig zu sehen: https://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_ddf_doc_20240402_dignitas-infinita_ge.html

Ein klerikaler Verein der sich offen&feierlich, Jahr für Jahr <er nennt es den Jahreskreis>: auf den männlichen Missbrauch des Weibes [in imissio penis ad muleriem beruft und die Schändung des Weiblichen insgesamt … verklärt?

Jungfrauenschaft durch Insemination, dass dadurch ein Sohn Gottes >äh; nicht ein friedliebendes 'weibliches' 'Gender*in' > entwickeln sollte: so dass man eine <neu zu schaffende> Trinität begründet werden muss; die nirgendwo begründet werden kann, nicht in amore Dei, nicht in der biologischen Substanz des Menschlichen, sondern nur in der leiblichen Frucht, wie Männer es begrüssen, bejubeln und Frauen, äh: Jungfrauen es 'empfangen' sollen - … ad infiitum, wie es die Mannsleute fordern.


Geistlicher Missbrauch: Theologische Anmerkungen

Wenn Macht in geistlichen Gemeinschaften und in Orden missbraucht wird: Neben sexuellem ist auch der „geistliche Missbrauch“ ein schwerwiegendes Problem nicht nur, aber auch im kirchlichen Umfeld. Klaus Mertes SJ betrachtet die theologischen Hinter- und Abgründe, die sich auftun, wenn Menschen beanspruchen, erkennen und anderen Menschen sagen zu können, was Gott von ihnen will. Im Zentrum des geistlichen Missbrauchs steht die Suspension des Ethischen durch das Religiöse, durch die totalitäre Ansprüche legitimiert werden.

Von Klaus Mertes In: Stimmen der Zeit. 2/2019: https://www.herder.de/stz/hefte/archiv/144-2019/2-2019

https://de.wikipedia.org/wiki/Ganymed_%28Mythologie%29

*

Wir noch Versuche den animus und die anima zu bejubeln, äh: ja, auch besirfflich zuu exercieren – es hilft nicht: Wer G # t t glauben mag, kann nicht verheißen, dass alles gott-gewollt ist/sein-Irdimm-immer-war: der Gelechterkampf und die Missachtung des Weiblichen; des Ausnutung der weiblichen Liebesbedüftigkeit und Unterordnung >>> für alle Zeit der Weltgeschichte>> bis zurück zum >weiss-der-Teufffffffffffel> im wohl-weislichen Matriarchat.


Nota feminam: Weib/weblichkeitWeib:

Weib] "Für euch sind zwei Dinge // Von köstlichem Glanz: // Das leuchtende Gold // Und ein glänzender Schwanz. // Drum wißt euch, ihr Weiber, // Am Gold zu ergetzen // Um mehr als das Gold // Noch die Schwänze zu schätzen!" -Johann Wolfgang von Goethe, Paralipomenon 52 (Walpurgisnacht) / Satan – Ein fruchtbar-fruchbares Zitat.

Georges: Ausführliches lateinisch-deutsches HandwörterbuchStichwörter | Faksimiles | Zufälliger Artikel: fe m i n a: fēmina, ae, f. (eig. die »Säugende«, zu Wurzel *dhē(i) –, säugen), dah. jedes Geschöpf weiblichen Geschlechts (Ggstz. mas), I) eig.: a) v. Menschen, das Weib, die Frau (in bezug auf das Geschlecht, während mulier die Frau, insofern sie das ständige Alter erreicht hat, mannbar ist, gleichviel ob verheiratet od. nicht), Cic. u.a.: femina Ligus, eine Ligurerin, Tac.: femina turba, weiblicher, Prob. – als Schimpfwort gegen einen weibischen Menschen, wie Weib, Curt. u.a. (s. Mützell Curt. 6, 11 [41], 3. Drak. Sil. 2, 361). – b) v. Tieren, das Weibchen, Cic. u.a.: attrib., agnus f., Lex vet. bei Gell.: anguis f., Cic.: canis f., eine Hündin, Plaut. u. Varro: lupus f., Enn. fr.: porcus f., Cic. – c) v. Pflanzen u. Edelsteinen, Plin. – II) übtr.: a) als gramm. t. t., das weibliche Geschlecht (Ggstz. mas, masculinus), Quint. 1, 4, 24; 9, 3. § 6 u. 63. – b) als t. t. der Baukunst, tornus femina, eine kreisförmige Falzpfanne (Ggstz. tornus masculus, ein kreisförmiger Falz), Vitr. 9, 8, 11. – / Dat. Plur. fēminābus, Corp. inscr. Lat. 8, 9108.


Freitag, 21. Juni 2024

Was v o n R i l k e (dem priesterlichen Dichter)

 

Er - Innerung an eine Abiturklasse ..   in  D e u t s c h!


Z u   P r a g  nachgetragen:

Seine 25-jährige Herrschaft drückte nicht nur auf Prag, sondern auch auf die jüdischen Gemeinden einen positiv prägenden Stempel auf. Er hatte ein gewisses tolerantes Verhältnis zu den Juden und während seiner Regierungszeit blieb es im Prager Ghetto verhältnismäßig ruhig; Es kam zumindest zu keiner Vertreibung der Juden.

*

Auftakt zu einem Jahrhundertthema:

Es gibt ein dramatisches, ein balladeskes Frühgedicht von Rainer Maria Rilke aus den Jahren 1896 bis 1898, und das er nicht zu veröffentlichen wagte: „Judenfriedhof“, ein Bild seiner „Christus-Visionen“.

Die Schwierigkeiten mit diesen visionären Prophetien kennzeichnet er so: „Ich habe viele Ursachen, die Christus-Bilder zu verschweigen – lang-lange noch. Sie sind das Werdende, das mich begleitet leben-entlang. Darum verzeih, wenn ich Deinen Wunsch nicht nachgebe“ – schreib er auf eine Bitte einer Zeitschrift um Überlassung der Gedicht (am 9. Februar 1899 aus Berlin-Schmargendorf an Wilhelm von Scholz).

Nach Ermittlungen und vollständigem Abdruck von Ernst Zinn in der Ausgabe R.M.R.: Sämtliche Werke. Band 3. Jugendgedichte. Hrsg. v. Rilke-Archiv. 1959. S. 790).


Rainer Maria Rilke: 

Judenfriedhof

Ein Maienabend. - Und der Himmel flittert

vor lauter Lichte. Seine Marken glühn.

Die grauen Gräbersteine, moosverwittert,

deckt jetzt der Frühling mit dem besten Blühn;

so legt die Waise - und ihr Händchen zittert

auf Mutters totes Antlitz junges Grün.

Hier dringt kein Laut her von der Straße Mühn,

fernab verlieren sich die Tramwaygleise,

und auf den weißen Wegen wandelt leise

ins rote Sterben träumerisch der Tag.

Der alte Judenfriedhof ists in Prag.

Und Dämmer sinkt ins winklige Gehöf,

drin Spiro schläft, der Held im Schlachtenschlagen,

und mancher weise Mann, von dem sie sagen,

dass zu der Sonne ihn sein Flug getragen,

voran der greise hohe Rabbi Löw,

um den noch heut verwaiste Jünger klagen.


Jetzt wird ein Licht wach in des Torwarts Bude,

aus deren schlichtem Eisenschlote raucht

ein karges Mahl. - Bei Liwas Grabe taucht

jetzt langsam Jesus auf. Der arme Jude,

nicht der Erlöser, lächelnd und erlaucht.

Sein Aug ist voll von tausend Schmerzensnächten,

und seine schmale blasse Lippe haucht:

"Jehova - weh, wie hast du mich missbraucht,

hier wo der Treuste ruht von deinen Knechten,

hier will ich, greiser Gott, jetzt mit dir rechten!

Denn um mit dir zu kämpfen kam ich her..

Wer hat Dir alles denn gegeben, wer?

Der Alten Lehre hatte mancher Speer

aus Feindeshand ein blutend Mal geschlagen,

da brachte ich meinen Glauben und mein Wagen,

da ließ ich neu dein stolzes Gottbild ragen

und gab ihm neue Züge, rein und hehr.

Und in der Menschen irres Wahngewimmel

warf deinen Namen ich - das große "Er".

Und dann von tausend Erdensorgen schwer

stieg meine Seele in den Hohen Himmel,

und meine Seele fror; denn er war leer.

So warst du niemals - oder warst nicht mehr,

als ich Unsel´ger auf die Erde kam.

Was kümmerte mich auch der Menschheit Gram,

wenn du, der Gott, die Menschen nicht mehr scharst

um deinen Thron. - Wenn gläubiges Gefleh

nur Irrsinn ist, du nie dich offenbarst,

weil du nicht bist. Einst wähnt ich , ich gesteh,

ich sei die Stimme deiner Weltidee..

Mein Alles war mir, Vater, deine Näh.

Du Grausamer, und wenn du niemals warst,

so hätte meine Liebe und mein Weh

dich schaffen müssen bei Gethsemane."


Im Wärterhäuschen ist das Licht verlöscht.

Und in dem Bett von Gräbern breit umböscht

fließt schon des blauen Mondquells Wunderwelle,

verstohlen über schwarzen Giebelrand. -


Und Christus, zu des Rabbi Gruft gewandt:

"Dir auch gefiel es, Alter, manchen Spruch

zur Ehre jenes Gotts zusammzuschweißen.

Wer hat Dich, morscher Thor, auch blättern heißen

in alten Psalmen und im Bibelbuch?

Du hast so viel gewusst, stehst im Geruch,

dich gar geheimer Weisheit zu befleißen.

Heraus damit jetzt! Weißt du keinen Fluch,

dass ich des Himmels blaues Lügentuch

mit seiner Schneide kann in Stücke reißen.

Hast Du kein Feuer in den Dämmerungen

des Alchymistenherdes je entdeckt,

das fürchterlich und ewig unbezwungen

mit gierem Lecken seine Rachezungen

bis zu des Weltalls fernen Angeln streckt?

kennst du kein Gift, das süß ist wie der Kuss

der Mutter, das nach seligem Genuss

den Ahnungslosen sicher töten muss.

O Glück, die ganzen Welt so zu vergiften.

Weißt Du kein Mittel, herben Hass zu stiften,

der jeden Mann zum wilden Raubtier macht?

Kannst du nicht ziehn in diese stillen Triften

die Schauerschrecken einer Völkerschlacht.

Kannst du nicht eine neue Lehre stiften,

die Wahnsinnswut in jeder Brust entfacht.

Ins Unbegrenzte steigre ihre Triebe

und sende Pest und sende Seuchenschwärme,

dass in des Lotterbettes feiler Wärme

die ganze Welt zu Grund geht an der Liebe!"


Jach lacht der Hohn. Und in den stummen Steinen

gellts wie des wunden Wildes Sterbeschrei.

Es legt ein Reif sich auf den nächtgen Mai.

Ein schwarzer Falter zieht im Flug vorbei

und er sieht Christum einsam knien und weinen.

*

(Aus: Christus-Visionen (München, 6. Oktober 1896; wiedergeben nach: R.M. Rilke: Sämtliche Werke in sechs Bänden. Bd. III. Jugendgedichte. München 1956. S. 156ff.)

Anmerkungen:

„Waise“: Die Figur des Mädchens als Waise, als elternloses Mädchen, ist schon im ersten Gedicht des Zyklus eingeführt; für die konkrete Eröffnung des separaten Gedichts „Judenfrühstück“

„Tramway“: (schon damals um 1900) üblicher Ausdruck in Österreich-Ungarn für die in Europa damals entstehenden U-Bahn-Systeme

Spiro: sagenhafter Held in böhmischer Tradition (ungeklärte Anspielung)

Gehöf (oder „Höfchen“). Parzelle auf dem Friedhof.

Rabbi Löw: zentrale Figur diese Prager Friedhofs; sein Grab ist das größte; die Sagen um seine Person ergeben einen eigenen kulturellen Horizont; vgl. die Golem-Überlieferung. Wohl in dieser Zeit Rudolfs II. (1552-1612) fällt das Licht jüdischer Lehre auf eine Persönlichkeit, die später mit bekannten Legenden umwoben wurde: es handelt sich um den großen Rabbi Juda ben Bezalel Liwa, genannt Rabbi Löw, der zumeist lediglich mit der Golem-Saga in Zusammenhang gebracht wird.

„Liwa“: vgl. Anm. zu Rabbi Löw.

„Torwarts Bude“: Die nach unserer modernen Sportsprache klingende Wortgestaltung ist nicht Rilkes damaliges Verständnis in diesem Gedicht. Gemeint ist: Das Tor des Friedhofs wird nachts geschlossen; und ein Torwärter in einem kleinen Häuschen an der Friedhofsmauer sorgt für die Ruhe und das religiöse Ordnung.

„Alchymistenherd“/Alchemysten: Anspielung an die Alchemie (auch Alchymie oder Alchimie) als alter Form der Naturphilosophie; sie wurde ab dem 17./18. Jahrhundert von der modernen Chemie und Pharmakologie abgelöst.

„Jach“: (Adj.) jäh, aufklingend, hell schallend

*

Rainer Maria Rilke, auch der „Priester-Dichter“ genannt, setzte sich bereits in jungen Jahren intensiv mit Gott und den ihn für sich reklamierenden Religion auseinander. Seine 1896/1897 verfassten»Christus-Visionen«, eine Folge von elf epischen Gedichten, wurden erst nach seinem Tod 1959 veröffentlicht.


Der Theologe Karl-Josef Kuschel schreibt dazu unter der Überschrift „Jesus contra Gottessohn: Rilkes Blasphemien“:

„Entschiedener wird man sich kaum vom Christusglauben der Kirche entfer­nen können als Rilke in seinen Christus-Visionen. Radikaler wird man den Na­zarener kaum entdivinisieren und entkultisieren, wenn man ihn zu einer Mi­schung aus Proletarier und Narren, aus Wahnsinnigem und Besessenem macht, zu einem Täuscher und Getäuschten zugleich. Nach Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, daß kein Gott sei hatte man dies in der deutschen Literatur so nie gehört:"


Ein Dichter lässt seinen Christus erklären, der Himmel sei leer, Gott eine Fiktion, Gebet ein Irrsinn. Jesus Christus - nichts als die ewige Projektionsfolie des Menschen, die Sehnsuchtsphantasie nach Vergöttlichung und Erlösung - der ewige Wahn!

Diese Position hielt Rilke bis an sein Lebensende durch. Als Beispiel sei verwiesen auf den Brief des jungen Arbeiters (1922), in dem noch einmal die Grundthese von Rilkes Christentums-Kritik aufleuchtet und zugleich eine Alternative angeboten wird. Bezeichnenderweise verweist Rilke hier auf den Koran, das Grunddokument des Islam, und sieht eine Affinität von koranischem Gottesverständnis und dem Gottesverständnis Jesu.“ (Karl-Josef Kuschel und Georg Langenhorst: Jesus. In: Die Bibel in der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts. Hrsg. v. Heinrich Schmidinger. Bd. 2. Personen und Figuren. Mainz 1999.S. 326 – 396; hier 327ff.

*


Rilke hat diese Christus- und Christentumsauffassungen ein Leben lang vertreten, wenn auch nicht mehr so provozierend-entlarvend, psychologisch-desillusionierend, so vaterkritisch wie in der Figur des missbrauchten Christus, der protestiert.

Rilke:

Wenn ich sage: Gott, so ist das eine große, nie erlernte Überzeugung in mir. Die ganze Kreatur, kommt mir vor, sagt dieses Wort, ohne Überlegung, wenn auch oft aus tiefer Nachdenklichkeit. Wenn dieser Christus uns dazu geholfen hat, es mit hellerer Stimme, voller, gültiger zu sagen, umso besser, aber laßt ihn doch endlich aus dem Spiel. Zwingt uns nicht immer zu dem Rückfall in die Mühe und Trübsal, die es ihn gekostet hat, uns, wie er sagt, zu „erlösen". Laßt uns endlich dieses Erlöstsein antreten. - Da wäre ja sonst das Alte Testament noch besser dran, das voller Zeigefinger ist auf Gott zu, wo man es aufschlägt, und immer fällt einer dort, wenn er schwer wird, so grade hinein in Gottes Mitte. Und einmal habe ich den Koran zu lesen versucht, ich bin nicht weit gekommen, aber soviel verstand ich, da ist wieder so ein mächtiger Zeigefinger, und Gott steht am Ende seiner Richtung, in seinem ewigen Aufgang begriffen, in einem Osten, der nie alle wird. Christus hat sicher dasselbe gewollt. Zeigen. Aber die Menschen hier sind wie die Hunde gewesen, die keinen Zeigefinger verstehen und meinen, sie sollten nach der Hand schnappen. Statt vom Kreuzweg aus, wo nun der Wegweiser hoch aufgerichtet war in die Nacht der Opferung hinein, statt von diesem Kreuzweg weiterzugehen, hat sich die Christlichkeit dort angesiedelt und behauptet, dort in Christus zu wohnen, obwohl doch in ihm kein Raum war, nicht einmal für seine Mutter, und nicht für Maria Magdalena, wie in jedem Weisenden, der eine Gebärde ist und kein Aufenthalt." (Rilke: Sämtliche Werke. Bd. 6. 1976. S. 1113f.)

*

Samstag, 13. April 2024

Von der Schändung des Weiblichen und des infantilen Männlichen -

    Wie immer das  Weibliche angegriffen wurde - auch in animo amoris:

>auch wenn verherrlichend oder erzählerisch, lyrisch von anims et amina gesprochen wird<


  

Dieser Frau - gebunden an Kreuz+Kirche - und der kleine Bursche, von Zeus' mächtigen Adler, emporgezerrt in den Götterhimmel  - Beispiel von Unbewachsen, die missbraucht werden:


Ganymed: Wie viele mythologische Figuren gab es in den Jahrhunderten; allen Männern war es bewusst, was es autobiografisch bedeutete: ein Ganymed-Motiv zu sein: https://de.wikipedia.org/wiki/Ganymed_%28Mythologie%29




Ein Zitätchen, ein Idioticum virorum babarorum:

Das Leben“, sagt ein alter Jude zu seinem Freund, „ist wie eine Tasse Tee, mit oder ohne Zucker.“ Der andere fragt: „Oder wie ein Fahrrad mit Kingel.“ „Äh“, wie meinst du das?“ Der andere nickt zustimmend und fragt dann aber doch: «Aber warum ist das Leben wie eine Tasse Tee mit Zucker oder mit Kingel; vielleicht?“ „Was fragst du mich? Bin ich ein Theologe, der den Unterschied von Mädchen und Weib erklären will, auch von Jungfrauen?


Vom  M i s s - B r a u c h  des  Weiblichen

[abusus normaisl: feminae et feminarum]


Gestern [und vor und vorgrstern, immer wieder, noch:): 09.04.2024: „Roma locuta est ad/contra genera --“ DerVatican hat gesprochen: Geschlechtsumwandlung > Sie berufen sich: Papst, Dikasterium Kardinäre, plädierend, offiziös: Die Erklärung namens „Dignitas Infinita“ – 'Unendliche Würde' – war zuvor jahrelang vom vatikanischen Dikasterium für Glaubenslehre vorbereitet worden. Darin werden die aktuellen Bedrohungen der Menschenwürde aufgelistet. Dazu gehören demnach Ausbeutung, Menschenhandel, Todesstrafe, Krieg, sexueller Missbrauch, Gewalt gegen Frauen und Umweltzerstörung.

Gefällig zu sehen: https://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_ddf_doc_20240402_dignitas-infinita_ge.html


Ein klerikaler Verein der sich offen&feierlich, Jahr für Jahr <er nennt es den Jahreskreis>: auf den männlichen Missbrauch des Weibes [in imissio penis ad muleriem beruft und die Schändung des Weiblichen insgesamt … verklärt?

Jungfrauenschaft durch Insemination, dass dadurch ein Sohn Gottes >äh; nicht ein friedliebendes 'weibliches' 'Gender*in' > entwickeln sollte: so dass man eine <neu zu schaffende> Trinität begründet werden muss; die nirgendwo begründet werden kann, nicht in amore Dei, nicht in der biologischen Substanz des Menschlichen, sondern nur in der leiblichen Frucht, wie Männer es begrüssen, bejubeln und Frauen, äh: Jungfrauen es 'empfangen' sollen - … ad infinitum, wie es die Mannsleute fordern.

Nachlesen, was Klaus Mertens (SJ): beschreibt:

Geistlicher Missbrauch: Theologische Anmerkungen

Wenn Macht in geistlichen Gemeinschaften und in Orden missbraucht wird: Neben sexuellem ist auch der „geistliche Missbrauch“ ein schwerwiegendes Problem nicht nur, aber auch im kirchlichen Umfeld. Klaus Mertes SJ betrachtet die theologischen Hinter- und Abgründe, die sich auftun, wenn Menschen beanspruchen, erkennen und anderen Menschen sagen zu können, was Gott von ihnen will. Im Zentrum des geistlichen Missbrauchs steht die Suspension des Ethischen durch das Religiöse, durch die totalitäre Ansprüche legitimiert werden.

Von Klaus Mertes In: Stimmen der Zeit. 2/2019: https://www.herder.de/stz/hefte/archiv/144-2019/2-2019


Ein Kirchenmäuslein; verreckt:


Montag, 30. Oktober 2023

Etwas über < S t a a t s r ä s o n plus Staatspolitik & Sitte & Familienliteratur >

 

 

 

<Symbolbild>: Relikt eines beschädigten Symbols: eines Kreuzes < auf dem Friedhof-Nord, in RE >.  



Von Treitschke ... über Fontane ... zu Haffner, Sebastian: 

von wegen  { S  t  a  a  t  s  r  ä  s  o  n }

- ein  K o m m e n t a r (von der Alltags-Politik 

(nebst der Familienliteratur; 'Familia supra omnia') -

Vgl. https://www.dwds.de/wb/Staatsr%C3%A4son

#

Eine mögliche Defiiniton, das Gesamtstaatliche zu erfassen: (Religion, Kultur. Staatsapparat. Miliitär. Die bürokratischen, obigkeitlichen Strukturen) – ein Grundsatz: „nach dem der Staat einen Anspruch darauf hat, seine Interessen unter Umständen auch unter Verletzung der Rechte des Einzelnen durchzusetzen, wenn dies im Sinne des Staatswohls für unbedingt notwendig erachtet wird“ - dieser vorsichtig formulierende Begriff trifft in der Literatur- und Rechtsgeschichte nicht die Intention, nicht allein die Description; sie ist obsolet- (redudant formuliert:  überholt · überkommen -  outpassé - historisch·angestaubt.


Treitschke, Heinrich von: Deutsche Geschichte im Neunzehnten Jahrhundert. Bd. 1: Bis zum zweiten Pariser Frieden. Leipzig, 1879.
Am preußischen Hofe war der geistreich boshafte Prinz Heinrich ein getreuer Vertreter dieser neuen Bildung: theoretisch ein Verächter jenes leeren Rauches, der beim Pöbel Ruhm und Größe heißt, praktisch ein Mann der harten Staatsräson, skrupellos, aller Listen und Ränke kundig.

Treitschke, Heinrich von: Deutsche Geschichte im Neunzehnten Jahrhundert. Bd. 1: Bis zum zweiten Pariser Frieden. Leipzig, 1879., Faksimile 614     15:    
Treitschke, Heinrich von: Deutsche Geschichte im Neunzehnten Jahrhundert. Bd. 1: Bis zum zweiten Pariser Frieden. Leipzig, 1879.
„Mochte die mechanische Staatsanschauung vergangener Tage noch überwiegen, die gewissenlose Staatsraison der alten Cabinetspolitik war bereits im Untergehen; und es bleibt das dauernde historische Verdienst des Wiener Congresses, daß er für den freundnachbarlichen Verkehr der Staatengesellschaft einige neue Formen und Regeln fand.“

Treitschke, Heinrich von: Deutsche Geschichte im neunzehnten Jahrhundert. Bd. 3: Bis zur Juli-Revolution. Leipzig, 1885., Faksimile 72.16: T.  H. von: Deutsche Geschichte im neunzehnten Jahrhundert. Bd. 3: Bis zur Juli-Revolution. Leipzig, 1885.

Von dem Gedankenreichthum, von dem hinreißenden rhetorischen Ungestüm jenes leidenschaftlichen Vorkämpfers der schwedisch-französischen Partei besaß der gewandte Epigone freilich gar nichts; aber in der Willkür seiner Geschichts-construktionen, in der Gewissenlosigkeit seiner Staatsräson that er es dem alten Publicisten gleich.“


>> Ein wahrlich bösartiger, un-be-willigter Begriff, gezielt für nicht-demokratische Verfassung(en) [wenn es denn Ver-Fassung sein sollen (geheißen sein solllen!); königlich-preußlich-dem Hoch-Adel hoch-angenehm; von ihm diktiert, gefördert, an-ge-reichert - ohne Legitimation [das den von Gott [angeblich!] berufenen, den Hoch-Herren und den Bischöfen und den subalternen Bürokraten und Soldaten und Messdienern <jeder Ar> ….) versprochenen!] Nicht-Existenzen.

Eben wobei dre kongmunérter, angeblich Staats-Begriff (ohne von unserer Verfassung odr eine überstaalichen Institution legitimiert zu sein) stastspolitisch [ja, wie denn, wozu denn; mit welchen Folgen und Vesprechen oder Verheißungen ..!] - so kan kein sinnvoller Staatsbegriff beschxaffen sein.

*

Dazu eine Auswahl im deutschen Literatur-Schatz; bei gutenbeerg.org <allzeit zu ergänzen>:

(1832): „Nein, wo sie selbst, die Fünfundfünfzigjährige, ein so schmerzliches Gewissensopfer der Staatsräson bringen mußte, da darf ihr eigenes Kind, diese ahnungslose Sechzehnjährige, nicht päpstlicher sein wollen als der Papst, nicht moralischer als ihre Mutter.“ In: Zweig, Stefan (in romanhafter Form): Marie Antoinette. Der Kampf um ein Wort (1832).

https://www.projekt-gutenberg.org/zweig/marieant/chap005.html

*

Oder: Egon Friedell: Kulturgeschichte der Neuzeit. Die Krisis der Europäischen Seele von der Schwarzen Pest bis zum Ersten Weltkrieg. Fünftes Buch: Imperialismus und Impressionismus. Vom deutsch-französischen Krieg bis zum Weltkrieg:

Der Kulturkampf

Gelang Bismarck über die rote Internationale nur ein halber Sieg, so kann man den Ausgang des »Kulturkampfs«, den er gegen die schwarze Internationale führte, fast eine Niederlage nennen. Die sonderbare Bezeichnung, von Virchow geprägt, der ein großer Gelehrter und kleiner Politiker war, ist irreführend, denn eigentlich wurden die Mächte der Kultur: Religion, Tradition, Spiritualität von der Kirche vertreten, während sich auf der Seite der Gegner mehr die Tendenzen der Zivilisation: Bildung, Staatsräson, materieller Fortschritt befanden. Die erste Wurzel des Konflikts ist im Unfehlbarkeitsdogma zu suchen, das Papst Pius der Neunte am 18. Juli 1870, dem Vortage der französischen Kriegserklärung, verkündet hatte: darin wurde festgesetzt, daß der Papst, wenn er ex cathedra rede und eine den Glauben oder die Sitten angehende Lehre definiere, als infallibel anzusehen sei.“ [So kann man/n sich täushen, wenn man/n göttlichen ZuSpruch erfahren hat, bzw. zu erfahren hat, vorgibt, samt und mit seinen Paladinen.)

https://www.projekt-gutenberg.org/friedell/kulturg5/titlepage.html

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Dazu ein (meist) unparteiischer Fachmann des Historischen und des romanhaft Verbalen: Theodor Fontane:

"Er verfuhr nach bester Ueberzeugung, aber völlig revolutionär, alles mit dem Zwang und Drang der Umstände (nicht ohne Grund) oder mit einer höheren Staatsraison entschuldigend." (Fontane, Th.: Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Bd. 2): Das Oderland. Berlin, 1863) - „Er“ - Ich bin versucht, zu sagen: 'alle' … - aber gemeint war er: Hardenberg: Er "war entschlossen, die Macht der Stände zu brechen, ihre Existenz zu streichen; Schlag auf Schlag fiel gegen die alte Landesinstitution. Er (…)“. - Äh - wer liest Fontane (außer "Effi Briest"); aber auch dort kann mensch die Entzauberung des Männlichen und des Staatlichen und des Christlichen erfahren & notieren in der Interpretation.

Aber, bitte:

Was mich über Treitschke, über Fontane <ohne 'Merkel', Ex-Bundeskanzlerin, zu nennen> zu Sebastian Haffner greifen lässt, weil es ist noch immer Tagesdoktrin: „(....) dass die Sicherheit Israels zur Staatsdeutschen räson gehöre.“ Wo ein ernsthafte Diskussion dieses völlig mauen <unbegreiflichen> Begriffes einsetze müsse – wird verbal geschunkelt. „Staatssouveränität“ gehört weder zum GG, noch zu irgendwelchen Staatsverträgen. Nein „Staatssouveränität“ als die letzte sinnvolle Verwendung die Begriffs fand ich in Sebastian Haffners („Anmerkungen zu Hitler“ 1981). Haffner hat auch Schuld- und Verzweiflungshandlungen in dem Kern ihres Wahns beschrieben – und wir können nach Merkels Pseudo-Rhetorik einen UntergangsWahn vermuten – wenn es denn legal und politisch zu einer militärischen Diktion oder Doktrin missbraucht würde.

Äh:  S t a a t s r ä s o n ...?

Das Besondere an Hitler ist, daß er auch dann morden ließ, und zwar in einem unvorstellbaren Ausmaß, wenn ihm die Staatsräson nicht den gringsten Grund oder auch nur einen Vorwand dafür bot. Ja, manchmal waren seine Masseenmorde seinem politische-militärischen Interesse geradezu entgegen. Den Krieg gegen Rußland zum Beispiel, der militärisch, wie wir jetzt wissen, nicht zu gewinnen war, hätte er politisch vielleicht gewinnen können, wenn er als Befreier statt als Ausrotter aufgetretenn wäre. (S. Haffner: Anmerkungen zu Hitler (1978). [Tabu-Ausgabe. 1981. S. 122.]

Als national-kollektives Trauma mit erschreckenden Fehlleistungen in der Einschätzung der Ursachen und Folgewirkungen – man könnte es ein Holocaust-Folge-Syndrom nennen.

>>> Fazit: Unsere Bundesregierung, unser Parlament, können und dürfen sich nicht festlegen, ein mögliches „Existenzrecht Israels“ – wie Frau Merkel (CDU) es im Jahre 2008 zur „Staatsräson“ erklärte; es bedürfte einer Änderung des GG.

Ein national-kollektives Trauma mit erschreckenden Fehlleistungen in der Einschätzung der Ursachen und Folgewirkungen des NS-Staates von 1933- 1945 könnte man ein Holocaust-Syndrom nennen. Nach dem Friedensvertrag, dem Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990, können wir dazu nicht verantwortlich gemacht werden. Es gibt keine Reparationszahlungen und kann auch keine Reparationsregelung(e) zwischen BRD oder EU und Israel und Ukraine geben.

Da wird/ist ein willfähriges, gut gemeintes Gerede zur Politik, genauer: zum P o l i t i k - Ersatz - die man in der BRD mehrheitlich nicht will; so schätze ich es als Sozialdemokrat … ein. 

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Noch Weiteres (über Staaaaaaaat. M o r a l. S i t t e ... etc.- und auch über Familienliteratur):

Die Sitte ist hier auf einem Punkte angekommen, wo sie geradezu absurd wird. Sie schreibt den Mädchen eine Unwissenheit und Weltunkenntnis vor, die vielleicht eine wichtige Bedingung war, als noch die Eltern die Wahl des Gatten trafen und das Verhältnis zwischen den Eheleuten weniger eine persönliche als eine bloß soziale Grundlage hatte. Indessen aber hat im Bewußtsein der Kulturmenschheit die persönliche Zuneigung und Liebeswahl zwischen den künftigen Ehegatten den Wert einer sittlichen Voraussetzung gewonnen, und zwar in dem Maße, daß sogar die Heiraten fürstlicher Personen, die ihre Wahl notorisch nach Gründen der Staatsräson treffen müssen, öffentlich als Neigungsheiraten hingestellt werden. Völlige Lebensunkenntnis einerseits und persönliche Entscheidung zum Zweck einer Verbindung für Lebenszeit andererseits schließen jedoch einander aus. Es ist keine Übertreibung, wenn man der Familienliteratur ein gut Teil der Schuld an den mißglückten Ehen zuschreibt, obwohl ja Ehescheidungen in ihrem Gesichtskreis gar nicht vorkommen dürfen. (…)

Aus: Rosa Mayreder: Zur Kritik der Weiblichkeit. Essays. Verlegt bei Eugen Diederichs. Jena 1922. >< https://www.projekt-gutenberg.org/mayreder/weibl1/index.html

Über Rosa Mayreder: https://de.wikipedia.org/wiki/Rosa_Mayreder#Werke

 Wer übre die Staastsrräson nachdenkt, äh: einfach*hin über die Statsarässon [weil so ein schön-fachliches Fremdwort  s e i n  s o l l ...)  q u a t s c h t  sich an den Menschenrechten und den verfassten  Konstitutionen vorbei - ins weglos Ungefähre. Derweil müssen andere Verschwörungsideologie ausbaden: ob die P a l ä s t i n e s e r  oder viele, viele Un-Geschützte;

-  Wer gedenekt ihrer,  a u c h  am  9. November ... - 

 

Ergänzender NachSatz:

Für uns in Deutschland ist das Bekenntnis zum vereinten Europa Teil unserer Staatsräson. (Rede von Angela Merkel, 23.04.2020):

Am und in diesem Satz stimmt kein Wort:

  • Angefangen bei "Für uns" - Für wen spricht Frau Merkel: Wer hat ihr geschichlich und begrifflich und  politisch das Recht gegeben, für uns zu sprechen: Sie hat ein Rederecht, das sie masslos, emotional-schrankenlos, un-gesetzlich <verfassungsrechtlich gesehen> dumm-dreist ausübt.

     ** Wir haben keine "Staatsräson" - weil es sich bei nicht gibt: 

    * vom Geschichtichen her: Es ist ein unsinniger Begriff.

    * Vom Verfassugsrehtlichen her: Es ist uns ein unbekannkter Begriff. Er präsentiert, also:  s u g g e r i e r t  einen übergeordneten Verfassungs Zustaand, der irrational ist.

     


    Wenn es irgendeinen rechtlichen, menschenrechtlichen, nationalen, religiösen Z u s t a n d  {Verantwortung. Barmherzigkeit.Vertragszusand} ausserhalb unserer Verfassung - kann man , ist es die Verpflichutng gemäß der  Menschenrechts-Konvention. - nu is deer maßsab allsn handelsn, ob für die israelische Regierung  - oder die Belange des Staates 'Pälastina', der seit 70 Jahren dekonstruiert wird.

Montag, 5. Juni 2023

# Z w e i g s Novelle "B r i e f e i n e r U n b e k a n n t e n" (1922)

Ein Fund .. gehörig ... zu ... meinen  Zweigiania - # II -


 

< Druck des "Briefes einer Unbekannten" (1922/2022) >

 

Hej -- Tach!

Ja, danke: Ich habe schon zwei "Sternstunden..." - ich weiß auch noch, wo sie in meinen Regalen stehen (leider habe ich ein Drittel bei letzten Umzug abgeben müssen (mensch wird immer kleinee im Alter); aber die Sternstunden nicht; von einen Autoen in de letzten Auflagen könnte ich mich wohl trennen; aber dass Stefan Zweig nicht in diesen Schmuckstücken der Deutschne Literatur enthalten ist, ist mir ein Graus, deshalb biete ich an:

Die frühe Novelle für ihre Anthologie aufzuarbeiten: "Brief einer Unbekannten" (1922); dort wird dargestellt, wie ein Edler Typ der KuK-Monarchie, ein Dichter, ein Mädchen (dann auch sie als Frau) fortlaufend missbraucht (ohne eine erkennbare Beziehung aufzubauen... - Ihr Kind (als  s e i n Kind!) und sie .. verrecken in einer großen Grippe-Seuche (im 1. Weltkrieg)... - sexuelle Abhängigkeit des Weiblichen, als kulturelle Usance der Privilegierten/der gnadenlos herrensch<a>ndelden  Männer-

Tach auch! -  

Anton Stephan Reyntjes - RE-Hillerheide

P.S. Werden Sie mir antworten?


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Am 05.06.2023 um 09:12 schrieb IFB Verlag:

Liebe Rätselfreunde im Monasaasorgan des Vereins Deutsche Sprache e. V.",

lange ist es her und darum wird es Zeit: ein exklusives Angebot für unsere Rätselfreunde. Wir möchten Ihnen die "Edelsteine", unser Erfolgsbuch anbieten.

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Nähere Informationen finden Sie im Anhang.

Antworten Sie uns auf diese Nachricht und wir schicken Ihnen das Buch / die Bücher zu!

Freundliche Grüße

Ihr IFB Verlag Deutsche Sprache

Dazu gehörtt es:

 

Am 10.08.2021 um 15:24 schrieb Antonius Reyntjes:

Reklamatioan zu Rätsel der Gedichte und Balladen. # S.30 in Sprachnachrichten 91

Hej, können Sie zu der ZIFFER # 4 einen Erläuerung geben?

Der Spruch im "Reichton" ... "Ich saz...." hat keinen Titel.Die vorgebene Antwort hat in der 6. Stelle einen "L" - das könnte daraus deuten, dass irgendwei wie "LEI" nötig wäre, ein Ausdruck für mhd. LIED.

Na, gut; wenn es dazu keine Ertäuterung gibt, verzichte ich auf das Rätsel... Es ist ein RätselEI -

Dank und Gruß:

A. St. Reyntjes - Recklinghausen

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Abs.: IFB Verlag Deutsche Sprache GmbH