Donnerstag, 22. Juni 2023

Mein B e G r ü b - nis

AStR 

M e i n  B e g r ü b n i s - etiam   A u f e r s t e h u n g  - 'Den Reinen ist alles rein.' – Titus 1,15. Griechisch: «Πάντα μὲν καθαρὰ τοῖς καθαροῖς»



Dreimal tot

 


 


Hinter der Hand – mit allen Lichtern, äh: Büchern


Nee, geweint – richtig feste, hab ich nicht!

Aber ein dreimaliger Tod? Den Angehörigen das erzählen? Da denke ich doch wieder nur an mich.

Dreimal gestorben. Nein, nicht mich umgebracht. Ich war immer an der Grenze da im Nirgendwo. Nein, keine Kübler-Ross-Brimborium. Einfach, still, leise, warm,

Ja, dreimal tot! Ganz einfach, so. In zwei Stunden… -Nein, keine Absicht, kein Suizid. Kein Freitod. Nix davon. Nix davor mit Schlimmheit, mit Entsetzen, mit Nachdenken. Einfach nur voll zufrieden: Ja, es ist richtig: tot. Ich verabschiede mich nicht. Ich bin einfach eben mal weg. – Ja, blöd, wie! Und das dreimal!

Ja, in der Herz-Klinik war alles okay gewesen. Der Operateur und das Team hatten alles richtig gemacht

Den Zimmerbezug, das „Einrichten“ (worauf? Wofür?) Auf der Station sich umsehen. Den Koffer aber gepackt lassen. Nur das für eine Nacht. Wo man am Ende der Nacht, irgendwie da am neuen Tag. Vielleicht erst gegen Mittag. Als zweite Operation in einem der fünf OP.s. Is' egal. Das hat sein eigenes Tempo! Also noch auf der Station. Sich wundern über den Riesenbildschirm vor meinem Bett. Auf einem Einzelzimmer. Was ich ganich wollte. Na, eben als Privatpatient.

Alles wie auf Wolken, der Morgen, ein bisschen Besuch. Sich wundern übers Bad. War ich da gestern gar nicht drin? (Doch, sagt die Schwester. Aber Sie waren schon ruhig gestellt. Und wir haben auf Sie aufgepasst. Alles klar.)


Irgendein stundenlanges Rollen auf den Fluren, dann „Ab!“ mit dem Fahrstuhl. Der Steiger nur mit dem Rücken mir zugewandt. Kein Flüstern. Wir kommen an. Ich werde umgebetet. Ich bin schon high gespritzt. Ich winke. Da, die Tür zum OP. Ob das stimmt? Nix weiß ich mehr!


Erstes Aufwachen. Dämmerig, alles hier. Ich fühl eine Wärmdecke im Bücken, äh: Rücken. Ich wird betatscht, bewacht, da wird abgelesen. Alles. Ich erklär mir das später: Automatisches ablesen von Blutdruck, EKG, EEG. Is da noch was an mir – was auf einen Bildschirm übertragen wird? Ach, ja, ein Blasenkatheter. – Aber, alles, alles nur … von später.

Wo ich jetzt bin, das weiß ich wohl, Aber, so klein, so komisches Laufen vor mir, rechts an meinem Ablageort vorbei? Ach: Wachstation. Aufwachstation! Flüstern. Da wird ein, wer nur – neben mir, der sitzt da stundenlang. Nicht mir zugewandt. Der antwortete manchmal. Manchmal frage er nach. Ob er da nicht verstanden hat.

Das dauert. Ich ärgere mich. Warum redet keiner mit mir. Warum ist das so dunkel. Wollen die nix von mir wissen? Ich bin doch wach. Aber darf ich das gar nicht sein? Wo tut’s denn weh. Im Kopp. Nein, im Herzen. Da is keiner für mich. Ich bin wohlig. Meine Sinne schwinden. Ich verabschiede mich: Ich stell mir das vor (das habe ich geübt. Bevor ich hierher gefahren. Gestern Abend, ich, ich, ich hab allen meinem Lieben „Gute Nacht!“ zugeflüstert. Alles vorbereitet! Und der Typ neben mir. Ich erkenn noch was Komisches in seinem Nacken. Egal!): Ja, ich kann alle in ovalen leuchtend hellen Spiegeln erkennen: Frau. Nein, zuerst die Kinder: T. 38 J.; Kathrin 40 J. – Dann die Enkelkinder – und die Schwiegerkinder? Habe ich die vergessen? – Ja, aber meine Frau (im Bild, auf dem sie am jüngsten aussieht; sie weiß, was ich meine). – Dann erlosch das Licht in den Porträts. Und ich fühlte mich tot werden. Schluss. Nix mehr!


Aber ich wurde wach. Wie, weiß ich nicht. So wie ich tot war, war ich wach. Nur anders! Da musste aufpassen. Ja, der Typ neben mir. Ich erkannte ihn an seinem hochgebundenen Schwänzchen im Nacken. Der hat alles richtig gemacht. Aber das wusste ich noch nicht.

Da wird es hell. Eine Fackel? Ein Licht? Ja, ein Strahl: punktgenau auf ein Gesicht gerichtet. Der fragt mich mit einem Mund, den ich nicht sehe: Erkennen Sie mich?“ „Ja!“, sag ich, habe was zu sagen. „Sie sind der Chirurg. Herr Hasik!“ „Und Sie sind-?“ Ja, der erwartet was von mir. Den Namen, den kann ich immer sagen – solange ich nicht tot bin: Anton R…“ „Und welches Datum haben wir heute?“ „Den 23. Juli!“ „Ja, ich werde jetzt Ihre Frau anrufen. Alles in Ordnung. Alles gut!“ (Ja, die Nummer nach RE - das war vorbereitet worden. Und sie war in einem Hotel. Und wartete auf den Anruf. Amen! Und würde in einer Stunde am Krankenbett sein. Ewigamen!)

Jetzt ist das Tränen in meinen Augen gestillt. Jetzt. Beim Schreiben. Gestillte Tränen? Getrocknete! Die bleiben lang spürbar.


Nein, ich habe nicht an diesen Rilke gedacht. Ich kannte ihn immer. Ich kann ihn auswendig. Aber an das Gedichtchen gedacht, nein, nicht bei der Vorbereitung auf den Operationstermin, auf mein mögliches Ende; nein, ich habe nicht in dieser Nacht von 11 bis halb vier, nein, nicht an diesen Text gedacht:


Das zweite Erwachen. Mir ging es blöd. Mir wurde übel. An mir wurde rumgefummelt. Da lief alles ab. Die Schwester vor mir huschte auch mal zu links nebenan, ein Vorhang der Zelle. „Und da habt ihr jetzt das Brüderchen auf dem Hals?“ „Meine Schwester – der kann ich das doch nicht ab - mit dem Köter – schlagen.“

Aha. Da brauche ich nicht mehr hinhören. Privates. Rechts, in einem dunklen Gang, da läuft es beständig hin und her. Da huscht es! Als müssten da laufend Notfälle bearbeitet werden. Oder die Vorhölle. Mein Aufauf!-Wachpersonal lässt sich da nicht erschüttern.

Wo ich die Hände hatte, beim Beten? Und wie? Weiß nicht. Wohl wie als Kind. Da beteten wir noch auf den Stühlen aufgestützt, in der Küche. Wenn am Tisch, am Herd, am Schrank alles klar gemacht war von Mutter und den drei Schwestern. Kniend, betend, den Rosenkranz, im Rosenkranzmonat. Ja, dass hab ich einmal mitgemacht. Dann wurde es aufgegeben. Da wurde gemeutert! Und keiner zwang uns. Jedenfalls Mutter nicht. Und da war Rosenkranzbeten durch.

Beten? Ja, das hatte ich mir auch vorgenommen, sozusagen zum letzten Stündlein. Also: Wie früher am Tisch, mittags und abends: 1x „Vaterunser“, 1 x „Gegrüßet seiest du, Maria“. Volles Programm. Und ich scheiterte schon frühzeitig: „Gebenedeit unter den Weibern“. Mensch, kannste das nicht umstellen. Im Kopp! Das heißt schon lange was mit Frauen …. – ich schlafe wieder ein.


Und die dritte Wand im Dunkel, im Weichen. – Nein, Goldiges gab es nicht. Ich war bereit. Ich betete, ich bettete mich ins Drüben.

Wie hab ich’s gemacht. Hab ich’s vergessen? Ich will es nicht mehr nachmachen. Wenn nötig. Warum muss ich da solang überlegen?

Es war so kalt. Und mein Körper rebellierte, da wo Bauch und sonstwas sein muss. Hilfe! Ich muss ko- -brechen!

Da wird mir eine Schale gereicht, blinkendes Weißnicht mehr. Alles, was flüssig ist im Körper. Hinaus. Jemand sagt. Okay. Kein Blut im Auswurf. Is gut! Bringt ihn! Das klang beruhigend. Säubern. Ich wache auf: sauber. Mit einem Engelshemdchen. Es ist hell geworden. Bi ich mein, gott, drüber? Ja, ich bin wieder oben. Irgenzwo zwischen Dunkel und Kälte und Du-hast-nix-zu-sagen. Jetzt will ich auch nicht mehr sprechen. Irgenzwo brummt es. Im Kopp. Noch!

Aber, ich hab mich doch drei Mal verschenkt! Was, wie, wo war das?

Na, erinnere dich. Es kann ja kein Albtraum sein!

Also mein Totenbüchlein, dritter Teil. Ich ging, irgenzwie, stapfte War da ein Stock. Nein, ich verwechsele was. Was ist mein liebstes Totenbild. Nu, ein Totenkreuz für einen Soldaten, einen jüdischen, auf dem riesigen Totenfeld der Kriegsgräberei. Im Klever Grenzgebiet. Mit den zweimonatigen irren Kämpfen im Reichswald. Ja, da stand auch SS. Sitzend, stehend, brüllend, verbrennend , sterbend, skelett-gegrippig geröstet in den –gewaltigen Stahltigern, den Kolossen, die so schwer waren, dass sie dort im Matschgebiet versanken, sich drehend und knarrend reinbuddelten in die schwer-schwarze Heimaterde:


Ja, den Rilke, das GeDicht wusste ich nicht mehr, keiner fragte mich, ich mich auch nicht. Alles lebte und wollte sterben.

Alles leuchtete mir auf der Ebene des Selbstverständlich-Existenziellen auf.


Später eingefügt:

Rainer Maria Rilke:

Schlussstück

Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen
mitten in uns.

(1906 geschrieben. Vor den Massentötungen im 1. Weltkrieg.)


Dreimal tot – und drei Mal wieder aufgewacht. Wer hat mich aufgeweckt?

Okay. Ein Begräbnis ist kein Begrübnis. So lebe ich noch, lebe - während ich tippe, mich erinnere, weiter tippe. Amen!

Ja, fünf Mal irgendwie wahn-tot, für Sekunden, als ich nicht mehr wusste, wo ich war. Z.B. im Zimmer, nachdem ich den Unsinn in der unterirdischen Aufwachstation überstanden hatte.


D r e i M a l tot, betroffen von postoperativen Wahnvorstellungen. Schon gleich das erste Mal, Ich schaffte es gerade, mit Hilfe einer Rechnereingabe über einen optimal-übergroßen Bildschirm die Vorhänge verschieben zu lassen. Sogar das Fenster zu öffnen. Die Raumtemperatur rauf- oder runterzubihmen (na schön: -beamen) schaffte ich noch nicht. Immer zurück auf MENÜ, wenn was klemmt. Da erfasste mich, bei geöffnetem Fenster ein irres Knirschen, ein rostig-eiserner Kreischen. Ich erschrak. Ich wusste nicht mehr, wo ich war,. Ich rotierte. Ich war nicht mehr bei mir.

Da setzte die Vernunft wieder ein: Das Schreiknirschen kennst du. Denk doch nach. Nein. Da seh ich es draußen, es dämmert schon, Viertel nach Neun. Da fährt das fürchterliche Geräusch. Ein altes Moped. Wie ich es kenne vom Nachbarn. Das Moped hemmt ein wenig. Da muss einer wieder langsam Gas geben. Das war in den Fünfzigern. Okay, ein altes, ganz altes Zündapp-Mopedchen. Der Mann hat Mühe, weiterzufahren. Jetzt klingt es vertrauter. Opa Jansen auf seinem Renner! Ich kenne es. Ich kannte es. Es hat mich umgehauen. Weil ich es Jahrzehnte nicht mehr gehört hatte. Aber ich war einen Moment wie tot.

Und das hab ich mir geschworen. Das erzähl ich weiter.


Der dritte Tod? Please wait a minute, Mr. Grim Reaper!


Das muss noch her: Erinnerte ich mich an meinen dritten Tod. Aber jetzt - beim Tippen -ich muss vorerst von Mascha Kaléko erzählen, die mit einem Todes-, ja, sogar einem Sterbegedicht bei mir war, das ich Wochen vor meiner Operation las und jeden Abend bedachte:


Mascha Kaléko - "Letztes Lied".

Ich werde fortgehn, Kind. Doch du sollst leben

und heiter sein. In meinem jungen Herzen

brannte das goldne Licht. Das hab ich dir gegeben,

und nun verlöschen meine Abendkerzen."


Das Fest ist aus, der Geigenton verklungen,

Gesprochen ist das allerletzte Wort.

Bald schweigt auch sie, die dieses Lied gesungen.

Sing du es weiter, Kind, denn ich muß fort.


Den Becher trank ich leer, in raschem Zug

Und weiß, wer davon kostete, muß sterben ...

Du aber, Kind, sollst nur das Leuchten erben

Und all den Segen, den es in sich trug:


Mir war das Leben wie ein Wunderbaum,

Von dem in Sommernächten Psalmen tönen.

- Nun sind die Tage wie geträumter Traum;

Und alle meine Nächte, alle - Tränen.


Ich war so froh. Mein Herz war so bereit.

Und Gott war gut. Nun nimmt er alle Gaben.

In deiner Seele, Kind, kommt einst die Zeit,

Soll, was ich nicht gelebt, Erfüllung haben.


Ich werde still sein; doch mein Lied geht weiter.

Gib du ihm deinen klaren, reinen Ton.

Du sei ein großer Mann, mein kleiner Sohn.

Ich bin so müde - aber du sei heiter.

Mascha Kalékos "Letztes Lied". In: M. K: Die paar leuchtenden Jahre. Hrsg. Gisela Zoch-Westphal. München: dtv 13149, Seite 123f.- In: M.K.: Sämtliche Werke und Briefe. 2012. S. 654f.)

Aber wahr ist, dass ich keinen Sterbebegleiter hatte: Ich habe mich selber dazu erhoben: mich als Sprecher, als Sterbebegleiter – und als Kind und als Zu-VerSterbender imaginiert. Voll alle Perspektiven.

Also, ich ging in einen schwarzen, leeren, leichten Raum. Ich konnte ihn lange nicht ausmachen in meiner Realität. Aber es war der Zugang zum Wohnraum in meinem Elternhaus, ja, dem wenig luxuriösen Bauernhaus. Es war, dass ich vor dem Wohnzimmer stand, dessen Tür alltags immer offen stand – nur nicht zur Weihnachtszeit, wenn dort was angerichtet wurde, was glänzen und aufleuchten sollte. Vor der Tür stand ich nun – und betrat den Raum nicht. Nein, ich wollte da stehn bleiben. Nichweiter! – Ich erwachte, ob dass mein Kopf die Zeitdauer nicht beschreiben könnte.


Ich war wach. Und die behandelnde Ärztin wollte bei mir einen Schlaganfall diagnostiziert haben…

Aber ich wusste, ich bin fit. Lasst mich raus aus der Hölle!


Hallo?

Hallo, Leser?

Wie gesagt: Dreimal tot. Und dreimal aufgewacht!

Gezz bist du dran!

Erzähl mal.

?? Nein! Nein, Angst habe ich nicht gehabt. Das war so beruhigend, dass es mich (später) beunruhigte.

Von meiner Enkelin gehört: „Das darfst du nicht vergessen. Sonst läufst du bald so verschusselt rum wie Oma Bodden.“

Aber beim dritten Mal , da ich im dunklen Gang stand. Vielleicht war ich da schon zu Hause. Wo ich meist das Licht im Flürchen nicht anknipse und mich in den Gang nach rechts ins Schlafzimmer begebe. Schrittweis.

Ich werde schrittweis gehn. Als Leich’. (Woher habe ich die Zeile?)

Zum Schlafen.

Und Aufwachen.

nd keine Zweifel. Dass ich Abschied nehmen … durfte. Und konnte.

fast ganz dunkel, ein paar Lichtfetzen (Sonnenstrahlen am Abend?) Aber viel weiß ich ja nicht.

Ja, ich hab mit-geweint. Mit dem Bauch, mit der Brust, aber da tat’s wieder weh. Da zieht’s furchtbar im Brustkasten. Ja, okay, das Sternum, das noch nicht angewachsen ist. Das braucht fünf Monate. (Da weiß ich von „nachher“!) Und ich musste erst aufpassen, bei jedem Lachen, bei jedem Hüsterchen. Jeder unmittelbaren Bewegung – ja, ich l e b e -


 

R e m a r q u e - U l i z k a j a

U k r a i n # VI




Ultzlikaja, äh: besser, recte: Ljudmila Jewgenjewna Ulizkaja, hat diesen Preis verdient, sehr verdient; Remarque {magister libertatum - ergo aut: Mortui vivos docent. - „Die Toten lehren die Lebenden.“ – Leitspruch der Pathologen und Rechtsmediziner} war ein würdiger VorGänger in Kriegszeiten, weil er auch für Friedenszeiten vor-ge-arbeitet hat.

Seinem Motto blieb er treu (nicht nur im ersten Frieden stiftenden Roman:

Dieses Buch soll keine Anklage

noch ein Bekenntis sein.

Es soll nur den Versuch machen,

über eine Generation zu berichten,

dies vom Kriege zerstört wurde -

auch wenn sie seinen Grananten entkam.


'Aha: bemerkensamt- wert: zu dem FörderpreisMadukov:

Mittwoch, 21. Juni 2023

Tänzerinnen ... von woher

 U k  r a i n #

 

K
irche im wdr – Die Kirchenfunk-Sendung enthält viele Bezugspunkte zur Ukraine, dem Abwehrkampf der Ukraine, eines selbstständigen Staates, der deshalb von den Russen angegriffen wird (schon Jahr lang), weil er nicht im Staatenbund der NATO ist {Frau Merkel zum Gedächtnis, die heue so häufig geehrt wird; und die Ehrungen nicht abschlägt...!}:


WDR5 Kirche im wdr: Die Tränzerinnen aus der Ukraine ..:

https://www.kirche-im-wdr.de/startseite?tx_krrprogram_pi1%5Bformatstation%5D=5&tx_krrprogram_pi1%5Bprogramuid%5D=96003&cHash=c3331b14a722fa1ca41ef41f1b5ebc9e

Bitte, schalten Sie diesen Beitrag, ein Höchstmaß von religiöser  Präsenz: Mensch lerrnt Religion. Tanz und Selbstbewustsein, also die Invidiviudlität zusammenhängen (können –) in Kriegszeiten; damit die Zeiten wieder friedlich werden. 

https://www.kirche-im-wdr.de/startseite?tx_krrprogram_pi1%5Bformatstation%5D=5&tx_krrprogram_pi1%5Bprogramuid%5D=96003&cHash=c3331b14a722fa1ca41ef41f1b5ebc9e

 


Montag, 19. Juni 2023

D u n k e l-Deutschland


 

Ukraine
M e i n u k r a i n i s c h e s T a g e b u c h VI
 
In die U k ra i n e, die sich hell nd gesund kämpfen will -  > weg vom Dunkel-Deutschland &Konsorten: #
 
Mein Tag -  meine Wörter -

Hej, wie steht's und unseren Lob- ode Lebkuche-Vorrät. - Müssen wwie nachbestelelen. Ach,ich kgochel ma los: Bei lebbkuchen Schmit, Nürnebergb (!) - fid eich eien Kleien Seie fürdie Bineen, die den nowenigen Honig liefern … eben .. für en O- (und Sie wisen a shcon alles): Ja wir er er-er-wähnt, den Welt-BienenTag für den 20. Mai. Den habe ich heuer vergessen! ** Schon wieder rein Tag, der als Veresagenstag anfängt; --- wenn wir/wwirr nicht noch einen kleinen Vorrat an Lob&Lebekuchen hätten. Aber ich muss nach-be-ste-llen.*

* Aber der Welt-Bieb- äh: nentag:
So gefunden; sie wollen immer stecken, äh: ste-: https://www.weltbienentag.de

* *

Dunkeldeutschland – gestern gehört, bei einer Familienfeier: Dort wurde berichtet, dass eine Frau (mit Kind; fast ewachsen) einen neuen Männe gefunden hat, eine Nazi sondergleichen, der nach Dunkeldeutschland auswandern wolle; und der Junge, schon ein junger Mann, will dort nicht hin; verbündet sich mit seinem leiblichen Vater; mit Psychologen-Jungendamt-Tanten-Stress.. - aber eine Tante rettet den Jungen, dass er in Münster bleiben kann, Schule zu Ende machen kann; seinen Friedn mit seinem Vater, den er wieder Paps nennen kann. - gesundet ...*

Es – äh das Wowowowort - ist angekommen im dwds-Schatzhaus: https://www.dwds.de/wb/Dunkeldeutschland

Zitat gefällig, soc 11993 angeskommen: „Wohlig hatte er beobachtet, wie Hohn den Kanzler traf, wie alle vom östlichen »Dunkeldeutschland« sprachen, in dem Betrug und Depression regierten. [Die Zeit, 29.10.1993, Nr. 44].

Oder/Und aus 2022: https://www.zeit.de/2022/34/rostock-lichtenhagen-1992-pogrom-rechtsextremismus-rassismus : „Ein Pogrom mit Ansage“. (Ein Gastbeitrag von Franka Maubach)
*

Heute Dunkeldeutschland – wo/wann/morgen die ganze Welt?


Heute - K i r c h e n f u n k - Beoachtung(en) # I

 

K i r c h e n f u n k - Beobachtung(en)


 

... da ich religiögse Dend- äh: Sendungen, ii wdr, im dlf, im swr - weniger die langen, weitschweifigen Tratschen im Fernsehen - lese, begutachte, vergleich teilweiess die Autor*innen anschreiben (wenig Rücksendungen bekomme - lege ich auch hier dar, was mich bewegt: 


Heute:

Hej, Herr - Rerefent P. O. -

https://www.kirche-im-wdr.de/startseite?tx_krrprogram_pi1%5Baction%5D=makepdf&tx_krrprogram_pi1%5Bprogramuid%5D=96331&cHash=576df42b4679294383c144a408157e9e

Ü b e r -

Hje, hopp, ich antworte auf Ihren Morgenandacht, heute: v. 19.06.:

... äh.
übergriffig, die Haltung, die Tendenz, die Intention: Was gleicht sich den Juden(äh, dmensch nicht einfach Juden nennen daf- äh: darf), der jüdischen männlichen M o r a l, den jüdischen Herren/Heeren, der Gesetzgebung der von Gott gewollten Juden - an:

Ja,. Was Mose mit Aron versaubeutelt hat – verwandte Menschlein zu Toten ver/än/dern (trotz des . sechsten Gebots; das schon immesr hübsch für nur die Nation, den Stamm galt; gegenüber anderen will man sich ja nur verteidigt haben [wegen der bevorstehenden Aggression; gott-gewollte action)] – Sie – mensch - könnten es wissen: mensch ist ja philosemititisch.

* Nä – wenn Sie keinen bessern „Kumpel“ als den von Ihnen gezeichneten- Alt Gott - nee, da kommen mir komische Bilder, in den Kopp: ein Volk, höllisch-himmmllisch zerstritten, hat eine Wehrmacht {ja, 's ist ein deutsches Wörtlein},

äh: Streiträfte, mit 29 (auch noch -plus) Atom-Bomben, die man überall 1000-2000 Km transportieren kann; äh, den Nebenstaat, den
Arabern, keine Besitzrechte einräumt; Familien die Häuser zerbombt, die gewalttägige Jungs/Männer verzeichnen kann. --- alle ausgehandelten Friedensvorschläge .. pfutsch, vorbei – von gestern.WWwir hae eie göttliches Thora-Recht (mit Bseitzsandsgarantie von Detuschland

Alles unnötige Gedanken; darüber  plappert, äh, spricht man nicht -

Hej – hoppp – Ta-Tachauch!

AStR - RE-Hillerheide

*

Ja, ich kuck nach draußen: zu den dräuernden Wolken, die sich schon schwärzen wollen. Aber, ich glaube, es gibt im Ruhrgebiet keinen Regen. Überraschen lassen würde ich aber mich gern. - Aber, Antwort er-warte ich nicht/nimmer.

Samstag, 17. Juni 2023

Un-Ver-StanDen

 

 Ein ausgesuchtes Herzchen:

... "Macht hoch die  T ü r, die T o r  macht weit..."
 

 

Vor einer HerzOperation zu lesen, zu meditieren - ach.. auch vor einer Herzgeschichte zu ver-stehen:

 Dass scih Ffonaten af diesessn hesrzchen in seinem umflutenden R o c k bezog - ist völlig ungewiss:

 Also noch ein anderes Herzchen, s. u.:

 

T h e o d o r  F o n t a n e:

Beutst du dem Geiste seine Nahrung,

So laß nicht darben dein Gemüt,

Des Lebens höchste Offenbarung

Doch immer aus dem Herzen blüht.



Ein Gruß aus frischer Knabenkehle,

Ja mehr noch, eines Kindes Lall'n,

Kann leuchtender in deine Seele

Wie Weisheit aller Weisen fall'n.



Erst unter Kuß und Spiel und Scherzen

Erkennst du ganz, was Leben heißt;

O lerne denken mit dem Herzen,

Und lerne fühlen mit dem Geist.

>> Theodor Fontane: Sämtliche Werke. Bd. 1–25, Band 20, München 1959–1975, S. 24-25.

Permalink: http://www.zeno.org/nid/2000476918X

 

 Ein Turmhaus in Regen-Weißensein zu sehen; wo ein verschüttetes  Feuer (dic dneke: eine ursprüngliches  H e r z, oder ein operarieertes Herz über die Wänder herunterläuft:


 


Mittwoch, 14. Juni 2023

Mein T o t e n - B u c h

 

Gegebene Hintergrundsmusik:

https://www.youtube.com/watch?v=E9PiL5icwic - (17:23




 


 Mein   S  t  e  r  b  e  -  Buch - vorzulesen auf meinen   

 B  e  g  r  ä  b  n  i  s  t  a   g

{lieber früher, als zu spät!... - lieber früher, als zu spät! - etc.}

 

                                                 

 . .  zu  s p i  e l e n/v o r z u l e s e n:

                                                                                                                        Silke  F e d e r: Landschaft     

.

 

Paulina  B e r e n d t:  M u t a u s b r u c h

https://www.youtube.com/watch?v=usku7CUAGII


>*>_Bendedittus für zwei Celli 

Paulina Beshrendt:Mutausbruch:

*https://www.youtube.com/watch?v=usku7CUAGII


* Weitere Textstücke:

Zwei Kurzgeschichten:

Walter Jens: Hattingten. ergo:  "Bericht über Hattingtion"

>*> Aus dem Buch von Walter Jens: Herr Meister. Dialog über einen Roman. München 1963. S. 32-38. - Der parabolische Text steht in vielen Kurzgeschichten-Anthologien und Schullesebüchern; z. B. in: Verteidigung der Zukunft. Deutsche Geschichten 1960 - 1980. Hrsg. von Marcel Reich-Ranicki. Dtv 1530. S. 126f. © Walter Jens, Tübingen) - Dieer Text seht mir blank vor Augen, als wir als Selbendarfe den esen deuschuntericht in cocoam publico erlegen: Eie sudienrat, vo seine rKlasse; wir im Hintergrund; als er, fürr mich beispssielhaft fürddas Austauchen, als Toter, durch das frühjährlriche Wegranzen des Schnees auftauchte- da zog der Lehrer seine Anzugjacke, nalürlich intuitiv, unbeabsichtigt, ausund hängte sie über die Lehne (von einem falschen Stuhl  oh! wwwir jauchzten auf!)

Und, bitte, meiie Top-Text unte der Kurzprosa: Marie-Luise Kaschnitz: Das dicke Kind. - Wana ich diese Kindheitsgeschichte je gelsen habe - ich weiß es nicht: Aber jedesmal steht die dicke Kind vor mir, in der Verwandlung vom dicken Wurm, der ins Eis abstürzt...- und sie selbst rettet, durch mächtiges Strampeln.

Dann weiter im Text ... zu andeen Stücken:


Eduard Mörike: "Romanze vom Feuerreiter":

 

 Meines Leheer-Daseins-Hoffnung - ein bischen auch meiner Eltern-Vatereei):

      

In dieser Anthologie habe ich darüber geplaudert:


http://anthologie.de/009.htm

Ergänzendes zum Lyriker Heinz Kahlau

- Anton Stephan Reyntjes -

Der Autor Heinz Kahlau wurde 1931 in Drewitz bei Potsdam geboren. Seit 1949 lebt er in Berlin. Von 1953 bis 1956 war er Meisterschüler bei Bertolt Brecht. Seit 1956 freischaffender Lyriker, Dramatiker, Drehbuch- und Kinderbuchautor.

Seine Lebensdaten: Heinz Kahlau (* 6. Februar 1931 in Drewitz, Kreis Teltow; † 6. April 2012[1] in Greifswald) war ein deutscher Lyriker. (So bei Wikipedia)

Ihm gelang es durch schlichte, kommunikationsorientierte, undogmatische Lyrik in Deutschland Ost und West gelesen und akzeptiert zu werden, ohne dass man ihn politisch vereinnahmen konnte. Er pflegt grundlegende Themen wir Begegnungen in der Liebe, der Natur oder in geschichtlichen, religiösen und poetischen Zusammenhängen.

Seine erste Buchveröffentlichung war 1954 die Verserzählung „Hoffnung lebt in den Zweigen des Caiba“. Weitere Bücher u. a.: „Der Fluß der Dinge (Gedichte, 1964); „Balladen“ (1971); „Du“ (Liebesgedichte, 1971, erweiterte Auflage 1980, mit Fotos von Barbara Köppe 1989); „Die kluge Susanne“ (Märchenstücke nach den Gebrüdern Grimm, 1973); „Flugbrett für Engel“ (Gedichte, 1974); „Tasso und die Galoschen“ (Zwei Stücke, 1980); „Bögen“ (Ausgewählte Gedichte 1950-1980, 1981); „Fundsachen“ (Gedichte, 1984); „Lob des Sisyphus“ (Gedichte aus einem viertel Jahrhundert. Leipzig 1985; „Querholz“ (Sinn- und Unsinngedichte, 1989); „Der besoffene Fluß“ (Balladen, 1990); „So oder So“ (Gedichte 1950-1990); „Kaspers Waage“ (Gedichte, 1992).

*

Zur Zeit lieferbare Bücher:

Heinz Kahlau: Du. Liebesgedichte. Aufbau Taschenbuch Verlag

Heinz Kahlau: Die schönsten Gedichte. Ausgewählt und mit einem Nachwort von Lutz Görner. Aufbau Taschenbuch Verlag

*

Ausgewählte Gedichte:

Heinz Kahlau:

Meine Hoffnung


In deinem Alter, mein Kind,

hat jeder Mensch noch Gründe,

anzunehmen,

er könnte

fliegen wie laufen

lernen.


Ich werde mich hüten,

dich aufzuklären.


Vielleicht

bin doch ich es,

der sich irrt.

(H.K.: Lob des Sisyphus. Leipzig 1985. S. 68)


**


Über geistige Nahrung


Wie kann man

seinen Kindern

immer nur das

vorsetzen,


was man

selber schon

verdaut hat?


Mußten nicht

wir schon

Verbotenes stehlen,

um nicht

zu verhungern?

(Aus: H.K.: Fundsachen. Gedichte. 1985. S. 71)



Zu lange


Ich brauchte lange, mich so anzunehmen,

denn immer wieder log ich mir ein Leben,

das ich zu leben nicht die Kräfte hatte.


So hab ich mich der Phantasie ergeben.

Ich warf erdachte Gegner auf die Matte

und bin mit Worten jeden Weg gegangen,


auf dem die Füße niemals hingelangen.

Ich träumte Taten, die Erfolg verhießen

und die mein Mühen sinnvoll scheinen ließen.


Nun stehe ich in den realen Trümmern,

kann vor der Wahrheit nicht die Augen schließen,

hab mich um meinen Lebensrest zu kümmern.

(Aus: H.K.: Kaspers Waage. Gedichte. 1992. S. 45)

*

Internet-Adressen- Buchtitel:

http://www.aufbauverlag.de/user-images/cover/4616.jpg

Autoren-Porträt:

http://www.aufbauverlag.de/user-images/autoren/908273.jpg


 

 

 

Finis: 

Eduard Mörike (1828): 

Romanze von dem wahnsinnigen Feuerreiter


Seht ihr am Fensterlein

Dort die rote Mütze wieder?

Muß nicht ganz geheuer seyn,

Denn er geht schon auf und nieder!

Und was für ein toll Gewühle

Plötzlich auf den Gassen schwillt!

Horch! das Jammerglöcklein grillt

Hinterm Berg, hinterm Berg

Brennts in einer Mühle!


Schaut! Dort sprengt er wüthend schier,

Durch das Thor, der Feuerreiter!

Auf dem rippendürren Thier

Als auf einer Feuerleiter.

Durch den Qualm und durch die Schwüle

Rennt er schon wie Windesbraut.

Aus der Stadt, da ruft es laut

Hinterm Berg, hinterm Berg

Brennts in einer Mühle!


Keine Stunde hielt es an

Bis die Mühle borst in Trümmer.

Und den wilden Reitersmann

Sah man von der Stunde nimmer.

Darauf stiller das Gewühle

Kehret wiederum nach Haus.

Auch das Glöcklein klinget aus:

Hinterm Berg, hinterm Berg

Brennts -!