Freitag, 8. März 2024

Vom "Internationalen Frauen-Alltag; padon: - "Fr a u e n - T a g"

 

Ach: Frauentag: Äh: Internationaler Frauentag; hupsig- äh: hurtig-häufig vertreten in den KirchenfunkSendungen unser (ach: auch: männ-/weib-/kindlich/divers), fast immer von Frauen gesprochen:

               < Harm Bengen: Aus: Recklinghäuser Zeitung. 08.03.2024


Im SWR: zehnmal, mehr als zwanzigmal: Wollen sie es genaue wissen; bie: zehnmal angezeigt: https://www.kirche-im-swr.de/beitraege/?search=Internationaler+Frauentag&date=&author=0&year=0


Mal, mütterlich, mal theoretisch, mal weit-übergreifend. Mal philosophisch. Mal übernetzend-soziologisch: kirchlich-bestimmend ...:


Und so:Weil Du ein Mädchen bist

von Nadine Maier, Esslingen, Katholische Kirche

Das ist so ungerecht!“ Meine kleine Tochter hat ihre Arme in die Seiten gestemmt und stampft mit dem Fuß auf. „Die haben gesagt, ich kann nicht bei der Detektivbande mitspielen, weil ich ein Mädchen bin. Das ist doch total gemein!“

Ich nehme sie in den Arm und versuche sie zu trösten – und bin dabei selbst sauer. Ich erinnere mich nämlich gut an dieses Gefühl – und leider weiß ich auch, dass meine Tochter in ihrem Leben noch oft hören wird: "Das kannst Du nicht, weil Du ein Mädchen bist." 
Später wird es nicht mehr so direkt sein, sondern versteckter. Ich denke an all die schlechten Witze und abwertenden Bemerkungen, die ich schon gehört habe. An die Rollenklischees, wie ich als Mädchen und Frau sein soll. Und an die vielen Situationen, in denen mir in der katholischen Kirche gesagt wurde: "Das kannst Du nicht, weil Du kein Mann bist."

Heute ist Weltfrauentag. Den gibt es nicht ohne Grund – Frauen müssen seit Jahrhunderten für ihre Rechte kämpfen. Vieles, was für uns heute selbstverständlich ist, haben Frauen vor uns und für uns erstritten. Zum Beispiel dürfen Frauen erst seit 50 Jahren in Deutschland ohne Zustimmung ihres Mannes arbeiten und ihr eigenes Geld verwalten. Noch heute kämpfen Frauen für gleiche Bezahlung, faire Arbeitsbedingungen und dafür, dass sie dieselben Chancen haben, wenn es um Führungspositionen geht.

Umso gefährlicher ist es, dass rechte Parteien an Einfluss gewinnen, die mühsam erkämpfte Fortschritte rückgängig machen wollen. Traditionelle Rollenbilder werden dann gerne auch mal mit biblischen Zitaten begründet. Dabei wird allerdings vergessen: die Erzählungen der Bibel stammen aus einer Zeit und Gesellschaft, in der Männer das Sagen hatten. Umso bemerkenswerter sind die vielen starken Frauen, die schon damals entscheidende Rollen in der Bibel gespielt haben. Sie waren Prophetinnen, Richterinnen, Kämpferinnen, Anführerinnen, sie waren erste Zeuginnen der Auferstehung, Mütter und Freundinnen.

Und deshalb möchte ich meiner Tochter, mir selbst und allen Frauen sagen: Wenn Frauen schon vor 2000 Jahren all das und noch viel mehr sein konnten, sollten wir uns heute von niemandem mehr erzählen lassen, dass wir irgendetwas nicht können, weil wir Mädchen oder Frauen sind.

>>> https://www.kirche-im-swr.de/beitraege/?id=39463

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Soso: „intersektional“ - bewerkstelligt. Organisiert. Mitbeteiligt:

Das Entscheidende ist, dass Intersektionalität nicht nur die weiße mittelständische Frau ins Zentrum stellt, sondern sich in Erinnerung ruft, dass es ganz unterschiedliche Biografien von Frauen gibt.

Autorin: sagt Alena Höfer. Als Theologin arbeitet in der Evangelischen Kirche von Westfalen und beschäftigt sich mit intersektionalem Feminismus. Mit diesem sensiblen Blick schaut sie auch auf biblische Figuren. Zum Beispiel Rahab. In einer Geschichte hilft Rahab israelischen Kundschaftern, aus der Stadt Jericho zu fliehen. Sie ist eine Fremde. Und eine Prostituierte.

O-Ton: … An dieser Biografie sehen wir, dass sie von unterschiedlichen Diskriminierungsformen gleichzeitig betroffen gewesen sein muss, z.B. von Rassismus bzw. Fremdenfeindlichkeit, von Klassismus, weil sie eine Prostituierte war und damit unten in der Gesellschaft gestanden hat, und eben auch, weil sie eine Frau war.

Autorin: Rahab muss damals eine große Bedeutung gehabt haben, denn sie kommt sogar im Stammbaum von Jesus vor. Ungewöhnlich, weil biblische Stammbäume sonst nur männliche Namen nennen. Ungewöhnlich auch, weil Rahab als Fremde und Prostituierte eine Frau am Rand der Gesellschaft gewesen sein muss.

O-Ton: Rahab zu betrachten, bedeutet für mich heute, unterschiedliche Menschen in den Blick zu nehmen und sich immer wieder darauf zu besinnen: Es gibt nicht nur meine Realität, sondern es gibt daneben noch viele andere Realitäten, christlich sein heißt eben, diesen Plural ernst zu nehmen.

Autorin: So Alena Höfer. Heute, am internationalen Frauentag, will ich genau diesen Plural wahrnehmen. Denn die Gleichberechtigung von Frauen kann nur funktionieren, wenn man auch gegen Rassismus, Sexismus, Klassismus und andere Diskriminierungen kämpft. In diesem Sinne: Einen fröhlichen intersektionalen Frauentag!

Weitere Informationen:

8. März: Internationaler Frauentag | Hintergrund aktuell | bpb.de

https://www.kirche-im-wdr.de/startseite?tx_krrprogram_pi1%5Bformatstation%5D=2&tx_krrprogram_pi1%5Bprogramuid%5D=97676&cHash=50ed33672bca54422fc809554e61d032

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Bernhard Holl. DLF: Der heutige Internationale Frauentag ist kein kirchlicher Feiertag.

Das überrascht jetzt bestimmt niemanden. Schließlich ist die katholische Kirche nicht gerade als Frauenrechts-Organisation bekannt. Aber tatsächlich ist das Anliegen des Welt-Frauen-Tages eben auch in der Kirche heute viel präsenter als zu anderen Zeiten. Und das zeigt sich nicht nur in Diskussionsrunden und Reformpapieren.

Wenn man auf einen Blick wissen will, was aktuell in der katholischen Kirche los ist, dann schaut man sich am besten die Verehrung der Heiligen an: Wer wird in besonders hohen Ehren gehalten? Und was genau findet man an denjenigen bewundernswert? Welche Gedenktage werden besonders feierlich begangen, und welche eher übersehen? Über wen gibt es neue Bücher und Biographien? Und nach wem werden neu gegründete Pfarreien und Einrichtungen benannt? Das sagt schon eine Menge darüber aus, was dem Kirchenvolk gerade wichtig ist, und welche Sorgen, Wünsche und Ideale vorherrschen.

So ist es kein Zufall, dass die heilige Junia gerade erst wiederentdeckt wurde. Dort, wo Paulus sie im Römerbrief erwähnt, hatte man lange Zeit den männlichen Namen Junias gelesen – die grammatische Form im Griechischen lässt theoretisch beide Interpretationen zu. Nur konnte man sich eine Frau, die zu den Aposteln gezählt wird, bis vor kurzem nur schwer vorstellen. Heute sieht das nicht nur die kritische Forschung anders. Auch die offizielle katholische Einheits-Übersetzung spricht in der neuesten Auflage ganz selbstverständlich von der weiblichen Junia.

Spannend finde ich auch, wie sich im Laufe der Zeit das Bild mancher Heiliger komplett verändert hat. Frauen wie Katharina von Siena, Theresa von Avila, Hildegard von Bingen oder Elisabeth von Thüringen waren schon immer populäre Heilige. Aber noch im 20. Jahrhundert hoben fromme Biographien vor allem Tugenden wie Demut hervor, Keuschheit, Dienstbereitschaft, Gehorsam, Selbstaufopferung und Bedürfnislosigkeit. Heute sehen wir in denselben Heiligen viel mehr starke Frauen, brillante Denkerinnen und oft charismatische Organisatorinnen und Anführerinnen. Klar, es ist ja nicht ausgeschlossen, dass gerade eine Heilige gleichzeitig bescheiden und selbstsicher sein kann, pflichtbewusst und unbeugsam. Aber der Unterschied in der Betonung ist schon sehr deutlich.

Sicher gibt es auch in alle Richtungen fromme Übertreibungen, Auslassungen und Wunschdenken. Aber das ist nicht das Problem. Das Leben der historischen Heiligen war schon immer auch eine Projektionsfläche für die Ideale der Gegenwart. Und das ist in Ordnung so. Schwierig wird es nur, wenn die vielen verschiedenen Biographien alle einem einzigen Typus angeglichen werden. Denn das Schöne an der christlichen Heiligenverehrung ist doch gerade, dass sie so vielfältig ist – eben auch, was Frauen angeht. Da gibt es Heilige aus allen Völkern und Weltteilen, Königinnen und Sklavinnen, Ordensfrauen und Mütter, Wissenschaftlerinnen und Arbeiterinnen, kontemplative Beterinnen und zupackende Heilige der Nächstenliebe, jugendliche Märtyrinnen und hochbetagte Glaubens-Zeuginnen.

Gerade für mich als Mann wäre es jetzt vermessen, zu behaupten, die Vielfalt wäre auf jeden Fall schon groß genug und an Vorbildern für die kommenden Generationen wäre schon alles dabei. Manche Facetten davon, wie ein gottgefälliges Leben als Frau aussehen kann, fehlen wirklich noch im großen Heiligen-Kalender der Kirche. Aber warum sollten sie in Zukunft nicht noch dazu kommen? Die heiligen Frauen, deren Auftrag und Bedeutung für die Gemeinschaft der Gläubigen denen von Päpsten und Bischöfen gleichkommt; und die vielleicht eines Tages diese Ämter auch ganz offiziell bekleiden werden.

>>> https://fernsehen.katholisch.de/katholische-horfunkarbeit/morgenandacht-deutschlandfunk/morgenandacht-08032024


>>> Diese sechs Fehlstellungen menschlicher Charaktere in ihrer Dramatik bestehen auch für männliche Priesters: „Aber noch im 20. Jahrhundert hoben fromme Biographien vor allem Tugenden wie Demut hervor, Keuschheit, Dienstbereitschaft, Gehorsam, Selbstaufopferung und Bedürfnislosigkeit.“ - Dass solche charakterliche Diskrepanzen immer, nach christlichen Be- und Verschwörungsmythen, die die Jahrhunderte – theoretisch und praktisch - bestimmt und  A u f k l  ä r u n g  sabotiert haben; garantiert im Wirtschaftlich--Konservativen: eine Verschwiegenheit bei Erbrechten und Immobilien, Sakramenten und Gnaden - aber auch bei anthropologischen Fragen und Beurteilungen, bei srikt un-ganzheitlichen Bestimmung von Männlein und weiblichen (ebenso bei diversen Geschöpfen) bestraft: alles „Unnormale“ wird aus-geschwiegen, aus-gesondert, ver-sündigt; alles was und wer die Hintergründe beleuchten  will   - Basta - Äh: 

 A m e n !


 



 Eine AlpenDohle, über dem Lötschental; im Himmelsblau. Unbefrachtet vom Menschlichen: ob männl&weibl.





Donnerstag, 7. März 2024

Träumereien - Oder: Was alles im H i m m e l passieren kaaaaaaaaaann!



 Nochmals .... t r ä  m e n. {künstlerisch} - Wenn man vom 'K N I E' reden tut.

Vorab: nochmals ein schönes Stück 'Traum':

 "Im Nebel ruhet noch die Welt,

 Noch träumen Wald und Wiesen."                                                                     (Eduard  MörikeSeptembermorgen.


Ein Traumstückchen, wenn jemand in den Himmel kommt, an den er nicht glaubt:

# # - Ein katholischer Priester, ein evangelischer Pastor und ein jüdischer
Rabbi wohnen nebeneinander in einer Strasse. Eines Tages hat
der katholische ein funkelnagelneues Auto vor der Tür stehen.
"Donnerwetter", denkt sich der evangelische, "das kann ich auch",
und hat am nächsten Tag auch einen neuen Wagen vor der Tür.
Der Rabbi sieht's und hat ebenfalls tags drauf ein neues Auto.
Am nächsten Wochenende sieht der evangelische Pastor, wie der
katholische mit einem Eimer Wasser zu seinem Auto geht und ihn
drübergiesst. "Klar", denkt er sich, "muss sein: Taufe!"
Also geht auch er mit einem Eimer Wasser zu seinem Auto und giesst ihn drüber.
Nachdem der Rabbi das alles gesehen hat, denkt er kurz nach, holt eine Eisensäge, geht zu seinem Auto und sägt die Ausstülpung vom Auspuff ab...

 URL: http://www.cyber-tango.com/jokes/jokes_j.html#juedisch

# # #: Zwei Männer sitzen in einer Bar. Da sagt der eine zum Anderen: "Soll ich einen Judenwitz erzählen?"

Darauf erwidert der Andere: "Nein, bitte nicht. Mein Großvater ist in einem Konzentrationslager gestorben."

"Oh, das tut mir schrecklich Leid! Wurde er vergast?"

"Nein, er ist betrunken vom Wachturm gefallen!"

"Wie? Was? - Das hat ein  Historiker aufgezeichnet?"

"Nee - ein Jude geträumt, als er hinunterfiel." 

>>>

 Wie kommt ein J u d e in den Himmel...? - Wie kommt ein Jude in den Himmel? - - Wie kommt ein Jude in den Himmel?

Äh: yeah: Indem er dreimal anklopft??

ÄH: Viermall: Wie kommt ein Jude in den Himmel?

Äh: yeah: Indem er viermal minus einmal anklopft?? - A b e r  nicht im Jesuanischen Himmel -

Ein religionsgeschichtlicher Abriss zur Eschatologie im Judentum - Vortrag von Dr. Mordechai Lewy  Ein religionsgeschichtlicher Abriss zur Eschatologie im Judentum - Vortrag von Dr. Mordechai Lewy 

https://buchhandlung-boettger.de/site/index.php/component/content/article/8-veranstaltungen/910-dienstag-04-06-2024-20-uhr


Mittwoch, 6. März 2024

Kirchlich belegt: Ein Lehrstück von Jorge Luis B o r g e s

 

>Plastik: Edna Brüx. [Symbol-Bild]

Männer-Erlebnisse >

 

K i r c h e n f u n k - Beiträge ##


N o l l , Bernhard | DLF 05. März 2024, 06:35 Uhr

Ausgedructk hier:

https://fernsehen.katholisch.de/Portals/0/Hoerfunkarbeit/PDFs/E_Manuskript_MA_2024_03_05-Holl.pdf?ver=2024-03-03-050946-277

[…] Die Erzählung vom Geheimen Wunder schlägt dazu eine ungewohnte Möglichkeit vor: Hier macht Gottes Handeln einen riesigen Unterschied, und für eine einzige Person ist das auch vollkommen unbezweifelbar. Jaromirs Herzenswunsch geht in Erfüllung. Er kann das eine große Werk vollenden, an dem ihm so viel liegt. Er darf in der Gewissheit sterben, dass seine Mühen, ja, dass sein ganzes Leben nicht vergeblich war. Aber niemand, wirklich niemand sonst ahnt davon auch nur das Geringste – nicht die Soldaten, die ihn ermorden, und genauso wenig die Freunde, die um ihn trauern. Gerade als gläubiger Christ kann ich mit dieser Sicht der Dinge gut leben. Gott lässt sich nicht so leicht in die Karten schauen. Es wird ganz oft nicht offensichtlich sein, wie er die Leidenden tröstet und den Unterdrückten Gerechtigkeit verschafft. Wir werden nie mit mathematischer Sicherheit beweisen können: hier hat er gehandelt und dort nicht. Aber wir dürfen ihm alles zutrauen.



https://www.deutschlandfunk.de/das-geheime-wunder-dlf-a4222687-100.html

Erzähler. Noll: Das geheime Wunder:

Jaromir Hladik, Autor der unvollendeten Tragödie Die Feinde, einer Ehrenrettung der Ewigkeit und einer Untersuchung der indirekten jüdischen Quellen bei Jakob Böhme, träumte in der Nacht des 14. März 1939 in einer Wohnung in der Zeltnergasse in Prag von einer großen Schachpartie. [...] Es war früher Morgen; die Panzervorhut des Dritten Reichs rückte in Prag ein.

Am neunzehnten ging bei den Behörden eine Denunziation ein; am gleichen neunzehnten wurde Jaromir Hladik verhaftet. Man schaffte ihn in eine aseptisch saubere, weiß gekalkte Kaserne am anderen Ufer der Moldau. Er konnte keine einzige Anschuldigung der Gestapo widerlegen; der Familienname seiner Mutter war Jaroslawski, er war jüdischen Blutes, seine Untersuchung über Böhme war angejudet, seine Unterschrift verzögerte die Schlussredaktion einer Liste von Proteststimmen für den Anschluss. 1928 hatte er das Sepher Ye tzira für den Verlag Hermann Barsdorf übersetzt; der überschwengliche Prospekt dieses Hauses hatte aus Geschäftsgründen den Namen des Übersetzers in den Himmel gehoben. Diesen Prospekt hatte Julius Rothe, einer der Gestapoführer in dessen Händen Hladiks Schicksal lag, durchgeblättert. Es gibt keinen Menschen, der nicht außerhalb seines Spezialgebietes leichtgläubig ist; zwei oder drei Adjektive in gotischen Lettern genügten, um Julius Rothe von Hladiks Bedeutung zu überzeugen - er befahl, ihn zum Tode zu verurteilen, "pour encourager les autres". Die Hinrichtung wurde auf den neunundzwanzigsten März, neun Uhr morgens, festgesetzt.[...]

Er kleidete sich an; zwei Soldaten betraten die Zelle und befahlen ihm, ihnen zu folgen.
Jenseits der Tür hatte Hladik sich ein Labyrinth von Galerien, Treppen und Seitengängen vorgestellt. Die Wirklichkeit war nicht so reich; sie stiegen über eine einzige Eisentreppe in einen Hinterhof hinab. Mehrere Soldaten - einer in einem aufgeknöpften Uniformrock - untersuchten ein Motorrad und diskutierten darüber. Der Sergeant sah auf die Uhr: Es war acht Uhr vierundvierzig. Es hieß warten, bis es neun schlug. Hladik setzte sich, mehr unbedeutend als unglücklich, auf einen Holzstoß. Er bemerkte, dass die Augen der Soldaten seinen auswichen. Um ihm das Warten zu erleichtern, streckte der Sergeant ihm eine Zigarette hin. Hladik rauchte nicht; aus Höflichkeit oder Demut nahm er sie. Als er sie anzündete, merkte er, dass seine Hände zitterten. Der Tag bewölkte sich; die Soldaten sprachen gedämpft, als sei er schon tot. Vergeblich versuchte er, sich an die Frau zu erinnern, deren Symbol Julia von Weidenau war ...
Das Pikett1 formierte sich, richtete sich aus. Hladik erwartete aufrecht vor der Wand die Salve. Jemand äußerte Besorgnis, die Wand könnte Blutspritzer abbekommen; da befahl man dem Delinquenten, ein paar Schritte vorzutreten. Absurderweise musste Hladik an die langwierigen Vorbereitungen beim Fotografen denken. Ein schwerer Regentropfen streifte Hladiks Schläfe und rollte langsam seine Wange herab. Der Sergeant schrie den Schussbefehl.
Das physische Universum blieb stehen.
Die Gewehre waren auf Hladik gerichtet, aber die Männer, die ihn töten sollten, waren unbeweglich. Der Arm des Sergeanten verewigte eine unabgeschlossene Gebärde. Auf eine Fliese des Hofs warf eine Biene einen festen Schatten. Wie auf einem Bild hatte der Wind zu wehen aufgehört. Hladik versuchte einen Schrei, eine Silbe, die Drehung einer Hand. Er begriff, dass er gelähmt war. Kein noch so schwacher Laut erreichte ihn mehr aus der lahm gelegten Welt. Er dachte: Ich bin in der Hölle, ich bin tot. Er dachte: Ich bin wahnsinnig. Er dachte: Die Zeit ist stehen geblieben. Dann überlegte er, dass in diesem Fall ja auch sein Denken mit stehen geblieben wäre. Er wollte die Probe machen: ohne die Lippen zu bewegen, sagte er sich die geheimnisvolle vierte Ekloge von Vergil2 vor. Er meinte, die schon fern gerückten Soldaten müssten sein Angstgefühl teilen; es drängte ihn, sich mit ihnen ins Benehmen zu setzen. Es erstaunte ihn, dass er keinerlei Ermüdung empfand, nicht einmal ein Schwindelgefühl durch das lange unbewegliche Stehen. Nach einer unbestimmten Zeit schlief er ein. Als er aufwachte, war die Welt noch immer unbeweglich und taub. Auf seiner Wange dauerte der Wassertropfen, im Hof der Schatten der Biene; der Rauch der Zigarette, die er fortgeworfen hatte, kam nicht dazu sich zu verflüchtigen. Es verging ein weiterer Tag, bevor Hladik begriff.
Ein volles Jahr hatte er von Gott erbeten, um sein Werk zu beenden; ein Jahr gewährte ihm seine Allmacht. Gott vollbrachte für ihn ein geheimes Wunder: das Blei der Deutschen würde ihn zur bestimmten Stunde töten, aber in seinem Geist würde ein Jahr vergehen zwischen dem Befehl zum Feuern und der Ausführung des Befehls. Von der Bestürzung ging er zu fassungslosem Staunen, von dem Staunen zur Ergebung, von der Ergebung zur Dankbarkeit über.
Er verfügte über kein schriftliches Zeugnis außer seinem Gedächtnis. Das Abwägen jeden Hexameters3 , den er hinzufügte, nötigte ihn zu einer vorteilhaften Strenge, von der jene nichts ahnen, die vorläufige und verwaschene Sätze aufs Geratewohl hinsudeln und vergessen. Er arbeitete nicht für die Nachwelt, nicht einmal für Gott, über dessen literarische Lieblingskost er wenig wusste. Peinlich genau, unbeweglich, geheim spann er in der Zeit ein hohes unsichtbares Labyrinth. Zweimal überarbeitete er den dritten Akt. Er tilgte das eine oder andere allzu deutliche Symbol: die wiederkehrenden Glockenschläge, die Musik. Kein Einzelumstand machte ihm zu schaffen. Er ließ fort, kürzte, erweiterte; in einem Fall kam er auf die erste Fassung zurück. Er gewann schließlich den Hof, die Kaserne lieb; eines der Gesichter ihm gegenüber änderte seine Auffassung vom Charakter Roemerstadts. Er entdeckte, dass die grellen Missklänge, die Flaubert4 so erschreckten, bloßer Augenaberglaube sind: Schwächen und Beschwerden des geschriebenen, nicht des klingenden Wortes... Er beendete sein Drama: nur die Frage eines einzigen Beiwortes galt es noch zu lösen. Er fand es: der Wassertropfen rollte über seine Wange herab. Er stieß einen Schrei aus, wandte sein Gesicht, die vierfache Salve warf ihn nieder.
Jaromir Hladik starb am neunundzwanzigsten März, um neun Uhr zwei Minuten.

(aus: Jorge Luis Borges, Sämtliche Erzählugen. Aus dem Spanischen überragen von Karl August Horst sowie von Eva Hessel und Wolfgang Luchting, München 1970: Carl Hanser Verlag, S. 243 - 250)

*

Jorge Luis Borges; 1899- 1986; argentinischer Schriftsteller; Gegner des Peronismus; verlor mit 39 Jahren nach Unfall teilweise das Augenlicht; seit Ende der 50 er Jahre gänzlich erblindet

Worterklärungen:

1Pikett: Vorposten, Kompanie, Bereitschaft
2Vergil: röm. Dichter, 70 v. Chr. - 19 v. Chr.; beeinflusst mit seinem Werk »Äeneis« nachhaltig die europäische Epik
3Hexameter: Vers bestehend aus 6 Versfüßen (meist Daktylen)
4Flaubert: Gustave Flaubert, frz. Schriftsteller 1821-1880; Klassiker des frz. Romans

* * *

Mir kommt das 'komisch' vor [beim Zuhören/Lesen]; was Borges beschreibt, ist das letale Einfrieren, bei der Erschießung, das Still-Werden - wie es auch anderwärts beschrieben wird, auch von J. L. B.: Er hat keine Heiligenlegenden geschrieben. - Es herrscht eine Erschöpfung des lebendig-irdischen Individuums vor, ohne Rang von etwas Jenseitigen.

Vgl. folgende Zitate zum Stil von J.L.B..:

"Wir werden alle Augenblicke unseres Lebens wiedererlangen und sie kombinieren, wie es uns gefällt. Gott und unsere Freunde und Shakespeare werden unsere Mitarbeiter sein." - Die Zeit und J.W. Dunne, 1940, aus: Borges, Eine neue Widerlegung der Zeit, Frankfurt am Main 2003

  • "Ich habe mir das Paradies immer als eine Art Bibliothek vorgestellt." - Blindheit, in: Die letzte Reise des Odysseus, Fischer-TB, 2. Aufl. 2001, Übers. Gisbert Haefs, S. 18 ("Siempre imaginé que el Paraíso sería algún tipo de biblioteca.")

  • "Im Unterschied zu den Nordamerikanern und fast allen Europäern identifiziert sich der Argentinier nicht mit dem Staat." - Unser armer Individualismus, in: Inquisitionen, Fischer-TB 1992, Übers. Gisbert Haefs, S. 43

  • "Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn." - zitiert in: Borges, J.L. und Osvaldo Ferrari: Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn - Gespräche über Bücher & Borges, Arche 1990, Übers. Gisbert Haefs, S.84. Paraphrase eines Ausspruchs von Schopenhauer: "LESEN heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken." Parerga und Paralipomena II, HaffmansTaschenBuch 1991, S.438 - Vgl. die Angaben bei Wiki: https://de.wikiquote.org/wiki/Jorge_Luis_Borges

  • * * *

Ich glaube, man kann den Stil und Intentionen des Dichters J. L. Borges realistisch verstehen, im konzentrierten Sinne der Wahrnehmung und des Denkens - auch im überzeitlichen Sinne des GeDenkens - verstehen. 


In diesem schönen Laden, der in RE-Hillerheide besteht, erlebe ich, an den Stofftierchen, die auch von Kindern erlebt und textlich erarbeitet werden können - dass man sie <lebendig> werden lassen kann; solange man sie benennt und versprachlicht. >> Nicht anders hat Borges die Welt erlebt: ohne sie zu sakralisieren: MAGISCH ja, aber nicht theologisch.

Dienstag, 5. März 2024

Vom K ä f e r - dem r o t e n, ollen/alten S p i e l[?]- z e u g k ä f e r!

 


Hej – der schönster, roter, toller Traum meines Frühjahrs 2024:


Ja, ich hate shcon ausgeschlafen, um halber Drei; dann habe ich mich beschäftigt wie es meinrm Alter entspricht; ein bisschen Selbsterkenntnis, ein bin ich bisserlchen Selbstbefriedigung [wie es so noch geh'n tut]; irgenwann war ich bis ich eingeschlafen. 

Und sah ich [äh: mir/mich(ß)] mir ein Extravorstellung ablaufen: knallig, bunt, farbig: Gespielt von/mit den Playmobil-Männchen/Mädchen/Greisinnen/Alterchen [kenn'n Sie?]: https://www.youtube.com/watch?v=UKUZtsWcIaQ - oder nicht Wedekind, sondern: Kafka: https://www.youtube.com/watch?v=wipzxqzDclA

Ich bin eingeschlafen, als ich das Welt-Theater sah'n tat.

Ergo: Kafka-Vorstellung. Die Verwandlung:

 (In zwölf Bildern. Mit dreizehn Figuren; so etwa!)

Obwohl ich dachte, das ist langweilig; schon war ich elektrisiert: Das stimmte was nicht:

Da lief was anderes ab:

es, da war der Käfer. Aber warum ist er rot; ja, es ist ein roter Käfer: ein großer-kleiner VW-Käfer, der dort aus dem Beettu-, äh: Betttuch strampelt: Bin ich das, der Käfer, wie wir einen hatten, den ollen alten, mit dem kleinen Heckfenster: ohne die charmante Deckenluke.

>> Ja, es war ein Theatererlebnis: Katharsis .. war angesagt!

Yeah. ABER-donnerdrummell: Was ich da geträumt habe - ES ist wahrlich/wahrhaftig/wirklich ge-sche-hen -- und zwar vor meinen Augen: - die es dann aber vergessen haben. Nur meine Suche, wahrhaft/wahrhaftig/real - per Explorer-Suche -- haben es getoppt: Es war geschehen - und ES war wieder vergessen worden: bis ich es er-kennen tun wollen/wissen sollte. Du bist erkannt: du Käfer, du Es, du dreckige Wanze >> verherrrrrrrrrrlicht im himmlischen Rot meines Käfers - den ich vor vierzig Jahren  zu Schrott fuhr >> der mir wieder be-geg-nete. 

                                                                                         Mystery Fanfare: Cartoon of the Day: Kafka - Freud sei Gnade! -

Äh, aber, also: ergo: Coito interruptu in red car, what namend cafer [scarabaeus. rubrus].


Montag, 4. März 2024

Äh ... ja: .. jaja, von nur: ÄH;: Ja: E r i c h K ä s t n e r - und von einem "Fräulein" in der Stadt (in seinem lyrischen Frauen-Personal):

 

Aus dem Schritt, äh; aus dem Text. -  Aus den S ä t z e n  gegriffen  # II:

Und da wird einer empfohlen; ein Lehrer (wie, wo? Für Erdkunde und Deutsch:) Ich suche noch: Aber er ist Kaplan [i. G.: im Geländeschutz] (früher in Geldern, dann in RE]. - Pardon. Furzegal: Das dann im Podcast zu finden: "Glaubensdenker": https://deingottesdienst.podigee.io/#latest-episode-player


Auf der Bühne in den Salzburger Festspielen 2023:


Hej, ich habe mal ein Frage an Jan Aleff, den "Glaubensdenker":

Von der Enkelin einer Nachbarin habe ich gehört: An einem Gymnasium werde in der Klassenstufe 9 eine Interpretation, im Fach Deutsch geschrieben - das liegt Ihnen ja -: Der Text war ein Gedicht von Erich, dem Dresdner-Berliner Kästner'schen: "Besuch vom Lande" (zuerst 1929).

Darin heißt es in der ersten Strophe:

     "Ein Fräulein sagt heiser: "Komm mit mein Schatz!" 

 Und zeigt entsetzlich viel Haus [äh: Haut].":

Hej: Ist das erlaubt? Jahrgangsstufenmäßig in der 9: für Mädchen; ja, gymnasial? Für Jungs? - Wie könnte man diese Zeilen interpretieren: HNO-mäßig: ('Sie sollte zum Dr. gehen (wegen ihrer städtischen 'Heiserkeit'); aber nicht z u m Dr. Kästner; er ist kein Nasenarzt(!) - Oder, [wenn ein/ Schüler*in psychoanalytische Grundkenntnisse ver-ratend will]: Wieviele Erfahrungswerte [echte Grundwerte!] sind darin ausgedrückt, von Erich Kästner, dem „Nuttendichter“ [Vorwurf von den Nazis: 1930-45], dem lyrischen Großstadtmenschen?

Übrigens: Warum wird in ihrem Postcast so viel 'heiser-heiter' gelacht (zwischen den brüdernden Sprechern!)?

Auf Weiteres, Gesünderes!


Vom "inneren S c h w e i n e h u n d":

 

Freuds  Zigarre (als Fake, als Parodie ... für ... das ..,, was ... den Menschlein <unsagbar> scheint oder ist: >> Die dargestellte Dame auf der phallisch erigierter Zigarre kann mensch [als metaphorisiendes Ab-Bild!] das 'Bellen' des inneren Schweinehunds [des Prof. Sigmund Freud] symbolisierend deuten.



Aus dem Schritt, äh; aus dem Text. - Aus den S ä t zen gegriffen # I

Text. Von Kaplan Jan  A l e f f. Recklinghausen. In: geistREich. 2.März 2024. Kichenzeitung füor Recklinghausen.

Kontakt: kd-recklinghausen@bistum-muenster.de

www.geistreich-re.de

Kirchenzeitung geistREich MÄRZ 2024 ONLINE.pdf

Jan Aleff sprach/meldete/verhieß diesen Text: im abschießenden "Schlusspunkt". S. 23:

Äh, Herr Kaplan, und „Fachlehrer für Deutsch“: „Wie kräftigt ist der innere Schweinehund?- Ja, nicht „Hund*Hündin, schweimemäßig verbandelt?Aber: “Der innere Schweinehund“ - den Ausdruck habe cdh immer vermieden. Er bat nicht, ausser, das da jemand und, Reunion zu einem Schwein hat, Wir hatten in unserem Kotten (1980/98): zwei, meint drei Schweine: Wir,alsl Kinder, mussten dafür sorgen, dass die Rüben oder Kartoffeln – in Schnitzlen - zum Fraß kriegten. Da was kein Schweinhund, in ihren – und in uns:

Der Ausdruck ist ein Ersatzausdruck, für das, was einen Menschen wirklich be-wegt: Drägen, Bedrängnisse, Befehle, Impulse: Was kommt ein In-Sider für Begegnungen, Hospitationen, Wochenenden dazu – für die er wohl aus-ge-bildet ist; und offeriert: 

Er verspürt irr-gendwas in seinen „ES“; kann es aber nicht ausdrücken in seinem Ich, weil das Über-Ich nicht aktiviert oder aus-gebildet ist: Prima für Priester: Pardon: in nix! - „Aber Friede sei mit allen!“- spricht Jesus. Imme.Wiedeer. Zu. Allen. Äh: Priestern. - „Das Ostern werde.“ „Machen wir uns auf den Weg.“ - Äh: Wohin? Wo alle, mindestens die Priester nicht aus-ge-bildet sind; aber immer-irr-gend-was ver-sprechen! 

Schweihund

Schweihund

A B C  - als semantische S p i e l - Wiese für Sch.  & Menschlein:]  für den "Schweinehund" [nicht -hündin!]

1:    Erich von dem Bach-Zelewski. In: Wikipedia: Die freie Enzyklopädie. 31.12.2023.
Göring war über von dem Bach-Zelewskis Beschuldigungen sowie Selbstrechtfertigungen äußerst erbost und beschimpfte ihn als „Schweinehund“.

2:    Hermann Remmele. In: Wikipedia: Die freie Enzyklopädie. 29.12.2023.
„Sei doch froh, dass wir solche Schweinehunde wie diesen Hermann auf diese Weise endlich loskriegen.“

3:    Gulag. In: Wikipedia: Die freie Enzyklopädie. 28.12.2023.
Von den „Dieben im Gesetz“ wurden sie deshalb als „Schweinehunde“ (suki) bezeichnet.

4:    Liste der Figuren aus Navy CIS. In: Wikipedia: Die freie Enzyklopädie. 27.12.2023.
Er ist in dieser Zeit der Erzfeind von Gibbs, der ihn oft nur „Schweinehund“ nennt.

5:    Gustav Siegfried 1. In: Wikipedia: Die freie Enzyklopädie. 25.12.2023.
„Hab ich dich endlich erwischt, du Schweinehund“, bekam die Hörerschaft zu hören, ehe inszenierte Schüsse durch den Äther klangen und der »Chef« offenkundig ins Jenseits befördert wurde, da Schergen der Gestapo ihn aufgespürt und mitten in einer Live-Sendung exekutiert hätten.

Nachtrag: 

Allerweltsschlagzeile: „Immer gegen den Schweinehund“ - Durchhalten!

Niemals aufgeben, immer weiterkämpfen!

 Warum ist das träge oder manchmal Innere des Menschen, der es sich bequem machen will – ein Schwein, gar ein Hund; gar ein „Schweinehund“, den es biologisch überhaupt nicht gibt, sondern nur metaphorisch-rhetorisch?

 http://www.derwesten.de/nachrichten/sport/lokalsport/vest-sport/2008/8/6/news-67396107/detail.html

Oh, das noch, das dikiert mir mein innerer . äh: psychoanalytisches Sprach-Gewissen: Auch, das noch, sprachgeschichtlich, der ewig erwähnenswerte Fall des 'innereren Schweinehunds', (abgesehen in der militärischen Verwendung):

Von A.-H. Lehmann (1939) bis zu einem Anonymus (1937):

Lehmann, Arthur-Heinz: Mensch, sei positiv dagegen!, Dresden: Heyne 1939 [1939], S. 115: „Es gibt ja tatsächlich einige Menschen ohne inneren Schweinehund, das sind Idealisten.“
   
o. A.: Schmutzig, aber bibelfest. In: Das Schwarze Korps, 07.01.1937, S. 14
„Das ist das "stille Christentum" jener Leute, die für jede Lumperei ein Bibelzitat auf Lager haben und das Gebell ihres inneren Schweinehundes gern mit dem frömmelnden Salbader vertuschen möchten!“ 

Das letzte Zitat, das mir auf-gefallen ist:
Stadler, Arnold: Sehnsucht, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2002, S. 150
"Zu denen mir der Kampfgeist fehlte und auch jener sogenannte »innere Schweinehund«, den ich nie überwunden habe, da ich ihn niemals innen entdeckte, da, wo er angeblich sein sollte, wenn ich dem Sportlehrer, späterem Krafttrainer und früherem Kampfsportler und Frontkämpfer, Glauben schenken durfte."

 

Freitag, 1. März 2024

G e w a l t - Erfahrungen: Vergewaltigung(en) - im Theater/TV/Drehbuch/fiktional Gedachtes

 

> Ein Ex-Libris: gestaltet für eine Frau, die den Schwan er/duldet; mit seinem Schwanenhals als Penis drapiert. Vorlage von 1924; aus dem Prager Raum. <


StBG: 

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__177.html


Tatbestand: "Frau - mit einem halben Penis [äh, von ihr gewollt/geduldet/mitverantwortlich-gehandelt-als-sexuell-Begeisterte!] - in ihrer Vagina“: bitte, da: R e c h t sprechen, Frau/Mann TV-Zuschauer -Oder, so: https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__177.html

Von Schirach gezimmert: 'S i e   s a g t. E r s a g t. ' - TV-Drama ARD (26.02.2024)

Von Schirachs, 'Sie sagt. Er sagt.' - ein theatralischer Kriminalfall als Darstellung einer Vergewaltigung [äh: die Vergewaltigung findet nicht im Gerichtsfall; auch nicht als inszeniertes Beispiel, also: nix mit Phall[us] oder Knall und Fall) statt]:


Deus ex machina. Pardon. Schirach, äh: von Schirach reitet seine Rechtsanwalts-Praxis durch den Schredder; er beschreibt, den Grundsatz. 'Im Zweifel für den Angeklagten!“ - Das ist ein Schwer-, ein schwer-er Fall ohne eine Grundlage in der Materie: Da kann kein reus {no dubio pro neo]; denn beiden können gelogen haben, weil sie gute Rollenspieler, äh: Schauspieler – auch in ihrer Begegnung [über Jahre hinaus sexuellen Kontakt) praktiziert haben) – für beide, ambo in dubio pro reo!)

Der Prozess, den Mandantenjammer. Neue abenteuer.com, ~2020-06-30, abgerufen am 15.06.2023

Allerdings werden hier nicht nur eine Reihe von Raumschiffen (Zum Beispiel die namensgebenden Mindjammers, Schiffe mit denen die Mindscape zwischen den Welten abgeglichen und aktualisiert wird) und neuen Stunts beschrieben, hier findet sich auch etwas zur groben Astrographie des bekannten Weltraums, und wie hier das überlicht-schnelle Reisen funktioniert.

Die sex begehrenswerte Klägerin hat, äh: will gewinnen wollen tun, den Dr. Sowieso, wer gibt diese Erörterung nicht her: Zwei, beide, fallen übereinander her, wie es durch Gewohnheit und (teilweise, interremistische) Entsagung manchmal gut. Und schon greifen sie sich die Klamotten, die Kleider vom LeibeLust/LustigseinvomLleibe:

vomLleibe] Merian, Svende: Der Tod des Märchenprinzen, Hamburg: Buntbuch-Verl. 1980 [1980], S. 102: "... so möchte ich unkeusch auf den verdutzten Prinzen zueilen und ihn küssen auf dem weichen Moos ihm seine Kleider vom Leib reißen und meiner Lüste frönen.;

... hat er sein Glied in ihrer Scheibe, äh: Scheide: Und, äh: dann: will sie den Sex nicht mehr durchführen, also sich unbeteiligt genießen; und überlässt es ihm, gab es: dem Verteidiger, ihrem Verteidiger: zu entscheiden: ob oder dass - der angeklagt nicht nach dem Grundsatz ohne Strafe bleibt. Statt auf einfache Wiki-Regeln zurückzugreifen, quatscht er daher, und kommt zu keinem Ergebnis in det Sache, äh: beim Sex, bei den er nicht beteiligt war;: Aber, so geht es simpler:

Das in dem Satz angesprochene Prinzip war schon Bestandteil der auf Aristoteles zurückgehenden griechischen Rechtsauffassung und prägte das römische Recht. Die prägnante, sprichwörtlich gewordene Formulierung fand aber erst der Mailänder Rechtsgelehrte Egidio Bossi (1487–1546) und verwendete sie in seinen Abhandlungen. Im deutschen Rechtsraum ist die heute gebräuchliche Wendung 1631 bei Friedrich Spee von Langenfeld belegt und in der Cautio Criminalis, einer umfangreichen Schrift gegen die Praxis der zu der Zeit überhandnehmenden Hexenverfolgungen, aufgegriffen und vertieft.“ https://de.wikipedia.org/wiki/In_dubio_pro_reo#Geschichte

Von Schirach legt los - Er legt sich bloß! - Denn die Frau hat ihr Einverständnis zum außer-ehelichen, ergötzlichen Verkehr gegeben, durch die sexuelle Praxis, des „Auf dem Bett Liegens“; „auf dem dem Rücken … - bereit zum Empfang..?“, sich selbst gelegt; und „bloß“ durch sich selbst; dass die immissio penis garantiert war, äh. angelgt wurde: Von diesem Einverständnis sich loszusagen – warum nur (?), hätte es sich ereignen sollen? - Yeah: Psychrembel weiß es: „Einführen des Penis in die Vagi­na mit dem Ziel weite­rer sexuel­ler Erregung“ - bis zur Ejakulation des preis-würdig-trächtigen Mannes . Basta! Das haben sie, dass sich liebende Paar, ein-ge-übt; jahrelang; sise sagt, das eie es wolle...!

Dass sie komische Anekdoten ein-ver-keibt wurden, in die Verhandlung über den intimen Verkehr dass war ein offenbarer Rechtsbruch am: Da sollt für ewige so bleiben, das sich der Staat nicht einmischen darf – auch wenn den Frauen später einfällt: Sie hätten damit nichts ver-ur-sacht. >> Seit Maria Empfängnis [nein? Nicht so weit ge-da-cht??]; so verehrt von den ChristINNen hoch gepriesen: ob der Wind (im Alten Testament), oder der Heilige Geist oder der alte, geknechtete Joseph war; wer kann es garantieren? - Ganz ohne genetischen Fingerabdruck.

Unentschieden – nee, daat waas nechs: Aber nicht mehr entscheidbar!

Nota bene: Nach dem ergötzlichen Quark, präzise durch die Frau ModeraTORin vorgetragen – auch nach der komischen Dreigabe einer nicht-ganz-tränen-leeen Geständlerin auch – habe ich meiner Frau erzählt: Wann ich mit Frauen, in jungen Jahren (man ist ja fasat 80!] alles erlebt habe: Ob sie mich oder ich sie, die (Mäldchen; alle erfahren in Sex oder Petting!) Gewalt angetan hätte/habe: An vier Beispielen, die mir geiler-weise wieder jetzt, gestern Abend, 26.02. - bewusst wurden:

-Wann war ich αὐτός (griech..) im Bauch oder in der Hose/im Slop, in der Scheide, in der vagina eier frau; äh: wann wollte es ; und wurde gestoppt; vorher nicht mit halben Penis in der Vagina!)

Käthe. Christel. Elisabeth – und den „problematischen Fall“: Walli [- äh, was ich meiner Frau verschwiegen habe]:

Käthe: Das Erlebnis pur: Sie hat mich lieb angeprochen; ich habe sie in zwei Jahren lieb-gewonnen – sie war intellektuell prima; erst sprach mir; dann ich habe sie verloren; nach mindestens zwei sexuellen Erlebnissen (die von ihr, glanzvoll, ausgingen; und mir Befriedigung gaben!):

Christe. Ein rFau, die mich – vollkommen unvorbereitet, mich „lieben“ wollte; ich war cih beeit zu einem „Empfangesn ihrer Lielichkeiten, sie wirdur depressiv; ich habes sies ienmal im Kankesnhaus bsucht,mit einer anderernFundin, die ci damals hate: Sies war mpört, dass ich mich der Christesl sesnsibel nähesrte, sie anspach; ssihr die Möglichkeit gab, sich aszussprechen, nachdem sie eine Woches lang, eine Schlafkur, angeleitet von einem Dr. ..X, der sich mit um das alltägliche Bewusstsein brachte: durch Markenpräparate von Roche//CH: Nobrium oder Anderes: Tolle Gewinnbringer! Zeugs, sas einen unsäglich, willenlos machte::

Äh, sasg, sag mal: „Medazepam ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Benzodiazepine und besitzt anxiolytischeantikonvulsivehypnotische, sowie muskelrelaxierende Potenziale. 


So:

* also: Elisabeth: Da war nicht Sexuelles, äh mit Sexualverkehr geschehen: Sie wollte nicht, konnte nicht; es gab nur mal einmal im Auto, der sagenhaft-roten Ente Gelegenheit, zum einverständlichen Mucksen, äh: Petting genannt; äh: ich mein. Sie brachte mich hoch; ich durfte an ihrem Gefummmmmmmel, beim textilen Fingern; es war nur ein Gemurkse: ohne Verkehr, nach AbFuhr.

Äh, wenn es: NachSatze bedarf's: Wer sich in Gefahr begibt - kann darin umkommen: Jep: 'In coitu est in periculis aut voluptatibus: Finis cum pene in vagina?- wenn die Dame sich gefragt, begehrt fühlt und startet - wird's und drauf loslegt (bis sie als Boss regrediert? 

Und: W.; du nicht, bitte!

Ja - es war gut, dass ich nicht die volle, ganze [recte gesprochen!] vaginal aut rektale Wahrheit zur Kenntnis nehmen musste; auch genießen und jemanden un-ge-recht verurteilen musste. Danke: Bei mir hat es geklappt: sich zu fühlen, einzufühlen in alle&alten Fällen der SeinsBegegnung <wie/immer! Mein Scholli!>

Lob, sei Bärbel Ch. -, Käthe (Katharia) W.; die anderen will ich der Vergangen&Vergessenheit anheim fallen lassen: wie schon Odysseus sagte: "Wie sollen wir Männer reagieren, wenn wir schon den halben Penis verschenkt habe (ad voluptatem causa coeundi ...)" - im fiktiven Brieflein von O. nach P., auf Ithaka: "Das war damals die Tragik: daß wir uns erst kennengelernt hatten und dann bald auseinandergingen, so daß wir nie dazu kamen, einen richtigen Koitus miteinander zu vollziehen." [O mores, o......]

Äh: Deus … was? Nee, kein deus ex machina [ja, der fehlt hier auch!]; nur ein reus“, für des es nix zu entscheiden gibt im weltlichen Gericht – da müsste ein höheres Gericht entscheiden: im Himmel/Hölle, etc.

>> Und äh: Würde ich genau so meine Kritik ausdrücken, wenn ich eine Frau wäre? - Oder gilt dann dieses Begehren: „Meine Unschuld erheischt daher, dass ich Protest erhebe und mich wegen dieser gemeinen Vergewaltigung an Seine Gnaden den Patriarchen wende.“ (In  Giacomo Casa-nova Erinnerungen. In: Projekt Gutenberg-DE. Band 1, Georg Müller, 1911 (übersetzt von Heinrich Conrad..) 

Oder:  

 Jan Hus in Konstanz: „Sancta simplicitas“: Wenn du halb in Flammen stehst: Wer löscht dich da -? 

-> > Da brennt auch ein Feuer . äh: der Vernichtung

- So sollte hier eine Frau, die einen Geliebten [äh: Ex-Geliebten!] einem öffentlichen Prozess aus-liefert - äh: vernichten wiwll; aber sie rennt weg vom <angeblicen> Justizpalast!  << ... so gewollt vom Verfasser dieser Dramatik?>Achja: i n d u b i o  p r o  r e o !?!