Montag, 7. Juli 2025

Agapanthus

 

Afrikanische Lilien (16-strahlig): diese Agapanthus war uns im Jahre 2019 gewachsen:

Eine Lilie, wie nicht stolzer im  Hohen Lied gewachsen; wie erotisch sie aus-gestrahlt haben mag:
Ein Lied - 
vermag es zu deuten:

StattdesssssssseN: ein Bekennntnis; 
innerhalb meiner Verpflichtung, die abendändische Christenheit 
als einen Verwörungsmythos ab-zu-strafen.


Guten Tag - grüß  G # tt ,  liebe Sr.

Seit dem 29. Juni wird Carolina Wilga vermisst. Ihre Mutter bittet verzweifelt um Hinweise.
Bildrechte: dpa-Bildfunk/Supplied

Die junge Frau, als Backpackerin in Down Under unterwegs - und verloren gegangen, das ihre Mutter sie suchen muss: Sie wurde ich als meine prächtige, aber verlorenen "Blume des Menschlichen" an diesem Tag preisen >> und ihr wünschen, dass sie  noch lebt - und gedeiht und heimkehren kann: Ihc erinnert michauch an unsere Enkelinnen, die vieleicht auch bald in ferne Länder sich erkunden wollen >> und losfliegen wollen

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/deutsche-backpackerin-seit-zehn-tagen-in-australien-vermisst,UqSwC9z
*

"Die Pracht des Basilikums." Morgenandacht, 09.07.2025 - dlf.

Dass Sie ihrer schöne, nützliche, manchmal unscheinbare  Pflanze so verbal verherrlichen wollen; geschenkt: gedenken Sie auch der Menschen so hingebungsvoll; ja, ich hab auch hingehört, über Ihren Bekannten; warum erfährt mensch da nichts über Frau und die Kinder, die mal eingehüttetes Dasein hatten? >> "Requiem für Dieter B." - Morgenandacht, 10.07.2025.

Yeah: Manchmal lebe, ja, ich über-lebe manchmal den Eindrücken des Tages, der Hörfunktsendungen; weil mein Glaube so mankelmütig,; ja, ich  wollt man 1965 mit dem Abitur auf einem ehrwürdigen Konvikt "Priester" werden; würde aber von der Natürlichkeit, der weiblichen-göttlichen Ebenbildlichkeit -  dem Freudenschwall von einem Mädchen ge*hindert, zölibatär zu werden > stattdessen Lehrer.

Also: liebe Schwester:  G r  ü ß   G # t t !

Anton Stephan Rey -




:

ErInnerung an ein Hörspiel ... auf einer Krankenstation!

> Typisch: Erich  K ä s t n e r! <
 










ErInnerUng an HörspielGeräusche:


Besuch auf der Krankenstation


Das lernte ich neu, sozusagen: super/neu: einfach knorke: diese Vielfalt der Geräusche, mit einem kleinen Kofferradio. Eine Privileg der Schwester Krank.

Wie kam ich dazu: Ich hatte Bewegungsstörungen, irgendwie Meniskus; nein, Fußball hatte ich nicht gespielt: warum auch: ich war bewegungs-gestört: also ich stolperte die Treppe zur Schwester Krank hinauf.

Ich setzte mich: Vier waren schneller als ich.

Und sie taxierte erst mal die Erkältungen, die Einpinselungen mit Jod (die man überstehen muss, wenn man auf krank macht).

Dann nahm sie mich vor, als ich noch - sozusagen Nachbehandlung: Sie entschied mit einigen Bemerkungen: Ich solle mir Handtuch und den Kulturbeutel, samt Schlafanzug holen; Sie habe ein Bett frei: Da konnte ich im Bett ein wenig Verrenkungen machen. Und mich ausruhen vom Fußball.


Komisch, als habe ich niemandem Bescheid gesagt: ich wurde nicht besucht von den Klassengenossen.

Aber, die Sr. hatte dem Präses natürlich Bescheid gesagt; und sorgte dafür, dass ich versorgt wurde, früh, mittags, abends..


Da stand der Präses vor meinem Bett:

Ach,  sage mir mal: Wann hast Du zum Dr. R..-B. Kontakt aufgenommen, nach dem Abi 65. Ich babe ihm geschrieben, wegen der zwei Bücher, die er mir abgenommen hatte, als ich mal auf der Krankenstation lag; und er mich überfallen hatte, nachdem er mein kleines Bücherregal gefilzt hatte. Den tolle Taschenbuch  von S. Lenz So zärtlich war Suleyken hatte er auch eingesackt wg. des frivolen Titels; ich hab ihn gebeten, zu diesem Lenz mit  einen Deutschlehrer zu sprechen... - kein Mensch hat mit mir gesprochen, beim Lehrer, kein Klassen-Genosse! Dass ich dann Mitte UI nach Hause gehen konnte - und als Externer zur Großen Gänsewiese zu fahren konnte (wo er so spinnefeind zu Externen war. Die brachten immer wieder das geistliche Geschäft in Ordnung: Perturbationes !); unter besonderem Beschuss der beigeordneten Lehrer; mir hinfort suspekt. Täglich.

Und dann der kleine Kästner (ein Ullstein-Taschenbuch # 102: Fabian. Die Geschichte eines Moralisten: ein große Buch, die Nazis haben sich schon daran vergriffen, am 10. Mai 1933, als „Studenten“ stapelweise deutsche Bücher auf einem mit Benzin gesteuerten Scheiterhaufen verbrannten (ja, Bücher brennen schlecht!): „Fabian“, ich hatte es 1962 gekauft (& über alle Umzüge gerettet); und dem Präses fiel das schmale Bändchen wg. der Titelbildes auf: anstößisch; schreckhaft war für mich nur der Schluss: [Ein Rettungsversuch] „Der kleine Junge schwamm heulend ans Ufer. Fabian ertrank. Er konnte nicht schwimmen“. Aber Kästner schrieb: „(…) leider nicht schwimmen.“ ...


Erich Kästners Kinderbücher wurden auch von den Nationalsozialisten geschätzt, doch seinen Fabian von 1932, den hassen sie: Das seien, schreibt der Völkische Beobachter, nur »Sudelgeschichten« und »Schilderungen untermenschlicher Orgien«. Im März wird er mit einer Reihe anderer »kornmunistischer und linksradikaler Mitglieder«, darunter die jüdischen Autoren Lion Feuchtwanger, Alfred Kerr und Egon Erwin Kisch, aus dem »Schutzverband deutscher Autoren« ausgeschlossen. Und am 10. Mai wird der Fabian zusammen mit seinen Gedichtbänden öffentlich verbrannt - »gegen Dekadenz und moralischen Verfall«, »Für Zucht und Sitte in Familie und Staat«, rufen die Nazis auf dem Opernplatz, bevor sie Kästners Bücher in die Flammen werfen. Als einziger der unzähligen Autoren, deren Bücher an diesem Tag ins Feuer geworfen werden, steht Erich Kästner dabei. Er erlebt hautnah, wie der Hass Menschen verwandelt. Eine Studentin erkennt ihn und ruft: »Da ist ja der Kästner!« Er schreibt: »Ihre Überraschung, mich sozusagen bei meinem eigenen Begräbnis unter den Leidtragenden zu entdecken, war so groß, dass sie dabei auch noch mit der Hand auf mich zeigte. Das war mir, muss ich bekennen, nicht angenehm.« Doch die Studenten um ihn herum schauen alle gierig auf das Feuer, das die Bücher der Avantgarde zerfrisst, und ignorieren den Ruf der jungen Frau. Es ist nicht leicht zu verstehen, warum Kästner in diesem Moment keine Angst um sein Leben hat. Er weiß, dass fast alle anderen Autoren, deren Bücher da im Feuer lodern, schon emigriert sind. Aber er geht einfach nach Hause, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich blieb, so sagte er später, »urn Augenzeuge zu sein«. Erich Kästner hat offensichtlich Nehmerqualitäten. Er geht auch nach der öffentlichen Bücherverbrennung weiter ins Romanische Café, verrät niemandem, dass er SPD gewählt hat, und tut, als sei nichts gewesen, auch wenn er weiß, dass seine beiden letzten Affären, »Moritz« und „Pony Hütchen“ - Yeah, ich hab's ich nachgeschlagen (wie schön, das man das hat: meine Erinnerung neu ausleben zu lassen; immer im Krankenbett):

Hirche: ich buchstabiere im Internet: Ein Mann und eine Frau. Sie haben sich nie gesehen, werden sich niemals begegnen und doch sind sie einander vertraut. Vielleicht existieren sie nur im Traum. „Warum sind wir getrennt?“, fragt sie. Er darauf: „Damit wir uns lieben sollen.“

Die seltsamste Liebesgeschichte der Welt“ ist die, von der fast jeder träumt. Zwei junge Menschen in sehr unterschiedlichen Lebensumständen träumen sich ihren Partner.
Auf dem Weg zur Arbeit, im Theater, in Lokalen und zu Hause sprechen sie miteinander – von sich, von ihrer Liebe und von ihrer Sehnsucht. Immer wieder hoffen sie, dass sie sich einmal begegnen werden. Aber sie wissen auch beide, dass der andere für sie nur im Traum existiert.

Hirche: Die seltsamste Liebesgeschichte der Welt. Produktion: NWDR 1953

Später, sagte ich das schon? Im Brief betrachte ich seine Leiden: mit Jungs: Immer Jungs!

"Die seltsamste Liebesgeschichte der Welt“ - Von Peter Hirche. Vom den Autor habe ich wieder gehört. - Seltsam, so an/schaulich: !

Aber, komisch, als ich von meiner Schule, einem bischöflichen, gymnasialen Konvikt, ge-xt wurde, lernte ich ein Mädchen kennen, mit dem ich meinr erste Liebe erlebte: Was war da so schön, auch schon dass sich Sex kennen lernte (nein, aber das Petting, lange bevor ich diesen Begriff kennen lernte; im Lateinischen gibt es nix dafür; das war alles impudicitia fem.).

Samtagsabends: nach wir tanzen waren (aber uns verloren fühlten in dem kleine Saal von Musik & Cola: Wir konnen uns nicht unterhalten bei diesem Krach): in einem Park, Schwanenteich genannt, ja, mit zwei Schwänen: die wir nicht beachteten): wo wir uns küssten, nimmersatt – und erst nachts, zu Hause, an Unterhemd und Unterhose (äh: natürlich nur ich?) erkannte, was mir erregt hatte. Aber, das ich dann sonntags bei ihr nachfragte, ob auch bei ihr die Verschlappung der Wäsche einzug – nein, dass konne man nicht fagen: Aber ich erlebte, den Hochgesang: dann man sich selbst sah: einen neuen Überblick gewann: ob seiner Beschränkung: dass man alles mit ihren Augen sah; die Blumen, kleinen Geschenke; auch die kleinen Stäbchen ... beim Pommes frites!

Unserem olypischen Gesäss mit dem gemeinsamen Stäbchen.


Sonntag, 6. Juli 2025

Zu Ehren von Hans B e n d e r und Heinrich B ö l l:


{Meine} B e n d e r - Spezialitäten I

Brief von Heinrich Böll

03.03.84

Lieber Hans Bender,


wäre der Ausdruck nicht durch fatale Schreihälse besetzt, die sich immer wieder lauthals und provinziell über ihre Vernachlässigung beklagen - - ich würde Sie einen „Stillen im Lande“ nennen; das ist „eigentlich“ ein schöner Ausdruck und Sie könnten ihm zu neuer Ehre verhelfen, denn Sie sind einer: nicht nur still, fast lautlos haben Sie der Literatur dieser zweiten deutschen Republik aus republikanischer Landschaft stammend, mehr Dienste erwiesen als einer aufzählen könnte.

Redakteur, Rezensent, Vortragender, vor allem: Autor. Still nicht nur, fast lautlos, auch f a s t unbemerkt von jener Öffentlichkeit, die das Grelle und das Geknalle mehr beachtet als Ihre Art von W i r k e n und Wirkung. Mein Gott, nun sind also auch Sie 65 geworden, ein grauhaariger Knabe, hinter dessen Lächeln sich viel verbirgt und dessen umfangreiche Korrespondenz voller Überraschungen sein muß. Sie kennen doch uns alle, sie alle, die da nach 1945 auf- und abtauchten, kennen uns und sie alle - - mit allen ihren Schwächen, Stärken, Einzelheiten, Dummheiten und Torheiten - - das alles verbirgt sich in Ihren Mundwinkeln und ein paar Fältchen um die Augen.

Noch etwas, das weder mit »still« noch mit „lautlos“ auszudrücken wäre: leise - - und doch energisch; rare Kombination; leise und energisch, wenns um die Republik geht - - die uns so kostbar ist, weil wir so selten - - nur einmal vor dieser eine hatten. Ist Ihnen klar, daß wir nun schon fast zwei Drittel unseres Lebens in einer Republik leben, vierzig Jahre fast in diesem „Nachkriegsdeutschland“? Das auch als ewig gedachte »zweite Reich«, dieser wilhelminische Irrtum, dauerte achtundvierzig Jahre, unsere, die zweite Republik nähert sich diesem Alter. Mag sein, daß da irgendwo der eine oder andere sich „wilhelminisch“ gebärdet. Wilhelm III ist nicht in Sicht und hätte auch keine Chance. Schweigen wir vom »Dritten Reich«: wir beide brauchen darüber nicht zu streiten.

Sollte ich Sie, kaum eineinhalb Jahre älter als Sie, beglückwünschen zum 65.? Sie sozusagen begrüßen in der Riege? Nein. Jeder hat sein Alter. Ich lasse Ihnen Ihres.


Sehr herzlich und mit Dank

Ihr


Heinrich Böll

(In: „Briefe an Hans Bender“. München 1984. S. 214)

Donnerstag, 19. Juni 2025

... von den "E n g e l d e r D r e i f a l f t i g k e i t"

Meine bescheidenen Analogien  zu Hans Bender, dem wahen Poeten meiner BuchhändlerZeit/Studiums und der Lehrerzeit [einem Herzenfreund gewidmet]: 

ergo  L e c t i o  unus:



Hans Bender
<Zeichnung von Eva Zippel > Autor. Vorbild. Briefgenosse.

























Hans Bender Der Engel der Dreifaltigkeit hätte ich tatsächlich mehr ausführen wollen (Ausschnitt aus: Brief an das Landfermann Gymnasium Duisburg: (vom 1.01.1967).

Hier gibt Hans Bender seine Deutung zur Kurzgeschichte „Die Wölfe kommen zurück“ (1959) – eine leitmotivische Diskurs der in den russischen Haus erwähnten Ikone: 'Engel der Dreifaltigkeit':

-- wird ergänt! -


Montag, 16. Juni 2025

Weswegen - ich nicht weiter - lessssssssen kann im "Th. Mann" von Tilmann Lahme:

Bittschrift an den dtv-Verlag:

Playmobil - Jux-Kerlchen (Th.  und K. M.; am Matterhorm)

Epost an. verlag@dtv.de

Was ich erst entdecken musste, zu meinem Entsetzen; da hat der Autor, der Lektor, der Korrektor - sie haben aaaaaalle versagt. Ich kann nicht weiter lesen:

Aus „Lahmes“ Buch: - Thomas Mann. Leben. (2025): Aus S. 282 steht, ohne einen Zusammenhang – als realer Satzbruch: „hagt ihm nicht.“ - Wenn nach unten S. 281 zurückschlägt, - steht nix; nix-nix – wa den Zhsg. garantiert.. Und alle Rezensenten loben und preisen diese Ent-Ver Züchtungn vom homo-sexuellen Mann, dem schrägen den cheeren, äh: - ja, er – Mann - war als Poet >> pan-sexuell – wie ein es guter Autor, ein ein Dichter es vermag: er muss weibliche und männliche, ja, auch neutrale Menschen-Götter-Wesen beschreiben können; ergo: macht er sich so seine Verdrängungen – auch bescheuerte Doofheiten wie im „Luischen“ [1897]; immer wieder nachgedruckt: „Tristan“. 1903; in: !Sämtlichen Erzählungen). (1963), was man/mensch – äh: ich - gar nicht erst zitieren mag. Aber das ist ein Umweg! Mensch verzeiht den Götteiten, auch den verlegerischen.

Aus dem Reklame-Blag bei dtv:

ExGraphologie von Rezensenten, die nix merken tuen: was sie sich flott re-zensieren – ohne den Text ausführlich zu leeeeeesen:

Tilmann Lahme erzählt uns diese Biografie, wie sie noch nie erzählt worden ist: mit neuen Einblicken und unveröffentlichten Quellen, mit unbekannten Tagebuchpassagen und Briefen an den besten Jugendfreund, mit dessen Erinnerungen und mit Susan Sontags nie gedrucktem Essay ›Bei Thomas Mann‹. Damit gibt er uns, worauf wir lange gewartet haben, nämlich endlich den ganzen Thomas Mann.

 »Wer nur ein einziges Buch über Thomas Mann lesen möchte, sollte dieses auswählen. Wer kein Buch über Thomas Mann lesen möchte, sollte seine Entscheidung überdenken und das Gleiche tun. Lahmes Werk ist eine der packendsten Künstlerbiografien überhaupt, eine grandiose Lebenserzählung.« Daniel Kehlmann

»Eine mit glänzenden Einsichten gespickte Engführung von Leben und Werk: in klar-pointiertem Stil, mit sarkastischem Humor und doch nicht ohne echte Anteilnahme. (…) Tilmann Lahmes verblüffendes Buch wird noch von vielen Generationen gelesen werden.« Edo Reents, FAZ  

»Dieser Biografie gelingt etwas gänzlich Unerwartetes: Sie zeichnet ein vollkommen neues Bild von Thomas Mann – und wie seine Homosexualität sein Leben, sein Leiden an der Welt und sein Schreiben geprägt hat.« Der Spiegel  

»Was für ein großartiges Buch! So viel Wissen, so viel Klarheit, so viel neue Sicht – purer Lesegenuss!« Florian Illies.

H e j -  ... im dtv! Tschüss: 

--- und G r ü s s   G  #   t   t!

Anton Stephan Reyntjes

P. S. Bitte, schicken Sie mir ein neues, vollständiges Buch!


Dienstag, 10. Juni 2025

> Ein Wind-Bräutchen:


 Nach-pfingstlich:

An Pfarrer Meurer: Köln: Ja, ich verehre Sie und Ihre praktische Kunst der Seelsorge!

https://www.kirche-im-wdr.de/startseite?tx_krrprogram_pi1%5Bformatstation%5D=2&tx_krrprogram_pi1%5Bprogramuid%5D=99972&cHash=e38ad6f9b12e6ee0e85718df864f487c

Pfingsten:

Übermorgen geht der Knoten auf. Übermorgen feiern Christen weltweit Pfingsten. Was damals passiert war? Die Freundinnen und Freunde Jesu verstehen endlich, was Jesus gemeint und gewollt hat. Nach seiner Auferstehung an Ostern ist er Ihnen zwar des öfteren erschienen, zuerst einer Frau, nämlich Maria von Magdala, dann zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus. Vor den Augen von Freunden hat er sogar Fisch gegessen. Schließlich ist er vierzig Tage nach Ostern an Himmelfahrt aus dem Irdischen entrückt, sozusagen aus den Augen, in den Sinn.

(...) Und hatte damit die Wagenburg-Silodarität seiner Kirche kritisiert. Genau das Gegenteil ist übermorgen Pfingsten. Türen auf, frischer Wind, ja Brausen. Menschen, aus fünfzig Sprachen verstehen, was die Freundinnen und Freunde Jesu sagen, auch wenn die gar keine Fremdsprachen kennen.Genau das wünsche ich unserem neuen Papst: dass die Menschen ihn verstehen, weil er sich vom Geist Gottes treiben lässt.

Bitte, respektieren Sie eine andere Tradition, die die Entmythologisierung ernst nehmen will:

Generell gilt „Wunder“ (in allen Kategorien) sind „Liebesbegehren“, also menschliches Wünschen!):

Mit dem Hosianna des Pfingstwunder...? Ich „glaube“, es gibt nur das Wunder der Sprache; theologisiert von allen Befindlichkeiten der Männer; immer-immerzu Wunder; Frauchen/Frauchen müssen es erleiden; z. B. den Missbrauch von einem Mädchen; dargestellt/gefeiert/geadelt/dogmatisch zelebriert ….: Auch von optisch-realen Täuschungen sollte man sprechen!

Beispiel? Weil man irgendwann zur Kenntnis nehme müsse. Th. Manns „Buddenbrooks“ sind nicht allgemeines-nützliches Kulturgut: Sondern das Desaster von drei Kaufmannsfamilien, die wirtschaftlich und existenziell„ den „Bach“ - also die Trave runter-gehen. Keiner Staatspräsident interessiert dieser Desaster der eignen bürgerliches Grundlage!

- Pfingsten: in „Zungen reden“/Quatsch mit Soße und Wein und Wermut und In dem gefeierten, aber nicht ernst genommen Roman eines Jahrhundertkünstler: Thomas Mann: Buddenbrooks. Ffm. 2002. S. 402. Zeile 30: „er [Christian Buddenbrooks] redete in Zungen“: „Zungenreden“ bezeichnet nicht nur von der Psychologie als 'Glossolali' bezeichnete Phänomen eines Redens in unverständlichen Worten und Wortneubildungen, sondern wird auch, wie hier, in der allgemeinen Bedeutung von einem nicht unbedingt sinnvollen, aber begeisterten Reden gebraucht. Die Wendung hat ihren Ursprung in der Apostelgeschichte: »Und Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der Heilige Geist über Sie, und sie redeten mit Zungen und weissagten.“ (Apg 19,6, ähnlich ebd. 2,3 u. 10,46)

Dass man die Entmystifisierung feiern sollte; statt Weihnachten und Ostern und Pfingsten einfach touristisch zu feiern, also “ab-laufen“ lassen soll?

Darüber hinaus: anthropologisch-urchristlich-neutastamentarisch:

Am nach-pfingstlichen Tag - 'nem Dienstag, schreibe ich Dir & Ihnen, in un-pfingstlicher Begeisterung:  Was blieb vom "Heiligen Geist" - den es im AT nicht geben tut/tat; tuend wirkt; da ja es ein Monotheismus - eine heilige Entscheidung der Juden war?

Hej - was Neues zu Th .M.: Ich habe es mir  heute bestellt.

Ach - natürlich einen Gruß zu dem Termin, der heuer noch "pfingstlich" genannt wird; aber nur als erste Erwähnung, als Heiliger Geist, benannt zu werden verdient, als es um dem geschlechtlichen  Missbrauch ...  der  J u n g f r a u  M i r i j a m  ging; äh: verübt wurde von der christlich-vereinigten Männerwelt - ... in persona non-grata.


Montag, 9. Juni 2025

Wenn Hanno scheitern muss

 

Die Familie, vor ihrem AbMarsch nach USA (mit Schreibmaschinchen!):

Ein bisserl Thomas Mann:

Erwähnenswert/lesenwert: Uhland: Liedel vom hilllllligen Sonntag!

(…) Der Himmel, nah und fern,
Er ist so klar und feierlich,
So ganz, als wollt’ er öffnen sich.
Das ist der Tag des Herrn!

Hanno scheiterrrrrt (beim Vaaaaater):

In Thomas Manns Roman Buddenbrooks (Achter Teil, Fünftes Kapitel) soll der Knabe Hanno seinem Vater, dem Senator, „Schäfers Sonntagslied … Von Uhland“ aufsagen, wobei er kläglich scheitert. Schon die Anfangszeile – dem Leser in der strahlenden Vertonung Kreutzers im Ohr – bringt er nur „ganz leise“ heraus. Nach tadelnder Unterbrechung durch den Vater heißt es:

»Ich bin allein auf weiter Flur«, sagte er noch, und dann war es endgültig aus. Die Stimmung des Verses ging mit ihm durch. Ein übergewaltiges Mitleid mit sich selbst machte, daß die Stimme ihm ganz und gar versagte und daß die Tränen unwiderstehlich unter den Lidern hervorquollen.“

Warum scheitert Hanno beim „Auf-Sagen“, so dass sein Vater unbehrrscht reagiert und in brutal stört?

Deutet Thommy Mannnnn, der Meister aller poetischen Kurven&Stimmungwn und Volten seinen frühen Tod an; weil er den jungen Hanno in seiner Seeligkeit seine nervlichen-nervösen Rahmen der Gestaltung verlässt – und sich ein Nirrwahhhhna überlässt - nun der Vattttter in seine musikalischen Erziehung eingreift.

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