Freitag, 12. Januar 2024

Ein notwendiges GeDicht über den 'Holocaust'

 


Als Erinnerung an den Pfarrer Hermann Josef Coenen, der den Niederrhein verließ - und in Marl/Westfalen seine letzte Lebenszeit verbrachte - und an sein - mir liebstes - GeDicht: "Holocaust" genannt: 


>Erinnerung an meinen Niederrhein>

 


 

Hermann Josef Coenen:

HOLOCAUST

 

Im dunklen Kinderzimmer stehe ich, sechs Jahre alt,

auf der Fensterbank und schaue nach draußen.

Es ist Nacht. Unten auf der Straße

Rufe, Geklirr von Glas, Leute mit Pechfackeln.

Die großen Schaufenster des Bekleidungsgeschäftes

schräg gegenüber sind zertrümmert. Schaufensterpuppen

liegen zerbrochen auf der Straße. Ich habe Angst

und frage Mutter, die hinter mir steht: Was ist das?

Sie sagt: Sei still, sonst holen sie uns auch!

Kristallnacht. 9. November 1938.

 

Drei Jahre später. Herbst 1941.

Wir sitzen im Wohnzimmer.

Früher Abend, aber schon dunkel.

Da klopft jemand hinten ans Fenster.

Rosal, die alte Jüdin von gegenüber,

muß durch das Gartentörchen gekommen sein,

damit niemand sie sieht. Unter ihrem gestrickten

Schultertuch zieht sie zwei Messingleuchter hervor,

ihre SabbatLeuchter.

»Frau Doktor, könne Se uns ebbes Geld dafür gebe?

Wir müsse weg. Morge geht der Transport. Nach Osten.«

Die beiden Leuchter stehen auf meiner Truhe.

»Höre, Israel ... «

 

Meine dritte Erinnerung, wohl im selben Jahr:

Zu drei Jungen liegen wir hinter einer Hecke

am Judenfriedhof. Der letzte Jude aus Kalkar

wird beerdigt. Sechs Männer tragen den Sarg.

Einer der sechs ist mein Vater.

Von irgendwem weiß ich: Der Rabbi

ist aus Wesel gekommen. Noch heute

hör ich im Ohr den Satz des alten Rabbiners:

»Wer wird mit meiner Leiche gehn?«

(H.J.C.: Dann stehst du am Ufer. Anstiftungen zum Glauben. S. 58)


Donnerstag, 11. Januar 2024

A b - i n s C e n t r O -


- abseits von Goethes Gartenhaus -   



I n   s c h o l a  




Zu Gast im CentrO


Da lohnt sich doch ein Jahrgangsstufenausflug: Nach Oberhausen, ins Schloß, und noch in den Gasometer. Das sind zwei staunenswerte Punkte. Haben die Mädchen und Jungs miteinander ausgekungelt. Vorbereitungen auch selber geleistet: eine Mercedes-Rennwagen-Show und dann die Fernsehaction im Stahlturm des Gasometers: ein attraktiver "Traum vom Sehen"!

Da wird in der Klasse abgecheckt, angerufen, durchgerechnet und der Sammelfahrschein gelöst.

Zwischen den beiden Stationen des Wandertags: ein ruhiger Fußweg. Und dann ab ins blinkend opulente CentrO! Die liebste Kollegin, im Vorübergehen, nach ihrem Blick ins Vertretungsbuch für den nächsten Tag: "Ein Besuch in den neuen Konsumtempeln wird wohl annehmbar sein, wenn sich dadurch die Leutchen beherrschen lernten."

*

So ist der Quizkatalog des Deutsch- und Pädagogiklehrers als Ratespiel (mit Aussiicht auf kleinen Gewinnen) aus:

Zur Mercedes-Ausstellung im Schloß:

* Auf welchem Rennwagentyp gewann Mercedes mit dem Fahrer Hermann Lang 1937 den Großen Preis von Tripolis?

* Aus welchem Jahr stammt der Mercedes im Foyer des Kleinen Schlosses? Wie heißt der Typ? Stelle fest, mit welcher Bereifung er fuhr!

In der Fernseh-Ausstellung "Traum vom Sehen" (im Gasometer) erkunde folgende Fragen für die Ausstellung:

* Welche Augenfarbe hat Wigold Boning?

* Wie sieht Hein Blöds Schultasche aus, wie benutzt er sie?

* Warum benutzte Ende vorigen Jahrhunderts ein Mensch, den der Dichter Fontane in den Raunschen Bergen des Niederlausitzer Reviers kennenlernte, nicht gerne Braunkohle zum Verfeuern? (Tip: beschrieben in seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg"!)

* Wegen welchen Artikels geriet Werner Höfer als Gastgeber des Politischen Frühschoppens 1982 in die Bredouille und trat als Journalist ab?

* Wer konstruierte das erste Fernsehen, indem er eine Bildlochkamera als Aufnahme- und Abspielgerät einsetzte?

* Laß Dich in dem Blue-Box-Studio mit folgendem Nachrichtentext auf Band filmen: "An der Mayo-Curry-Gesamtschule präsentierten sich die Schülersprecher in der letzten Schulkonferenz mit folgendem Antrag: Beschlossen solle werden: 'Wer von Oberstufenschülern bei der letzten Bundestagswahl die rot/grüne Koalition zum Sieg verholfen hat, muß zur Abschreckung zwanzig Mark in die Kasse des Abiturjahrgangs (für den Abi-Ball) zahlen. Wer nachweisen kann, daß er die PDS, die die postkommunistische Partei für historische Schulschwänzer gewählt hat, bekommt fünfzig Mark erstattet. Wer CDU gewählt hat, soll sich lieber durch einen emotions- und rassismusfreien Beitrag zur Anti-Ausländerkampagne nicht verraten!" (Weitere satirenahe Beiträge sind erwünscht!)


Achtung: Pro Gruppe bitte nur eine Aufnahme als Video-Kassette bespielen lassen; der Preis von 10 DM wird von der Stufenklasse übernommen.

* Von wem stammt folgende Beurteilung des rtl-Samstag-Nacht-Stars Boning: "Der Boning kann stundenlang gebügelte oder parfümierte oder bestrahlte oder zensierte Scheiße präsentieren, ohne zu einer sinn- und humorvollen Aussage zu kommen. Und viele bejubeln es auf Kommando, und das vorfabrizierte Verlachen gellt tagelang durch die Gehirne der Kids!"

*

Zwei Stunden später: Jan, Heiner und Smatty, bürgerlich Swantje, unterwegs im CentrO. Jan-Voran: "Paßt mal auf, was ich hier aufreiße!"

Sie glauben es zwar nicht, aber Swantje und Heiner bleiben bei Jan. Da wird es nie langweilig, egal ob im Kursraum oder in einem Kaufhaus.

"Wieviel Geld hast du, Swantje?" Sie zuckt mit den Schultern.

"Wetten, daß ich dir in einer halben Stunde ein Tagesbudget, von sagen wir mal, etwa 30 DM, auslegen kann?

Nach zehn Minuten gezielten, unauffälligen Suchens, die zwei im Tross, hat Jan einen weggeworfenen Kassenbon an sich genommen; er zeigt den Kassendruck: 28 DM.

Dann weiht er die anderen ein, jedenfalls halb; er selber residiert im Restaurant bei Milchkaffe und Apfelstrudel und läßt sich vom Kellner eine Zigarette anzünden.

"Sucht mal in irgendeiner Abteilung eine Ware, die genau 28 DM kostet!" Als sie sich nach zehn Minuten wieder treffen, läßt sich Jan berichten: Zwei Waren sind ausgekundschaftet worden: eine Stoffpuppe, ein mittelgroßer Hein Blöd mit Warzennase. (Der Käpt'n Blaubär kostet sieben Mark mehr!)

"Und eine CD, die als Hit des Sommers und Preisknüller angeboten wird: für 28 Mark Super-Modern-Talking!" hat Swantje erfahren.

"Okay, kann losgehen!" Und Jan tigert los. Nach sechs Minuten ist er wieder da, mit dem Hein Blöd unterm Arm und nimmt seine Kurskameraden mit zur Umtauschkasse in den zweiten Stock: Hier bedient Sie Frau .....

"Hier, diese Puppe! Die hat meine Mutter meinem Bruder zum Geburtstag gekauft, und ich weiß, daß er den Hein total blöd findet und lieber eine CD von den Spice Girls oder so hätte. Könnte ich -"

"Gerne, sofort. Kann ich die Quittung mal sehen? Ja, danke. - Geht in Ordnung. Ich zahle ihnen den Betrag aus, und Sie können ja, wenn Sie wollen, in der Musik-Abteilung im 2. Stock was für Ihren Bruder aussuchen."

"Auf Wiedersehen, äh, Frau Wagner! Angenehmen Tage noch"

"In Kleinigkeiten zeigt sich der Meister!" Da ist Jan korrekt!

"Du!" Swantje hat sich von ihrem Schreck erholt: "Die Kassen haben doch verschiedene Nummern, je nach den Abteilungen. Hast Du darauf geachtet!?"

"Was soll's? - Glück des Tüchtigen!"

Untergehakt flanieren sie weiter und flachsen.

"Hej, Swanny, was knispelst du die ganze Zeit schon mit dem Blatt Papier da in deiner Tasche? - Ach, des Paukers Schleimerchen, das Ratespielchen mit Fragen wie Sand am Meer. Der will uns doch die Laune am Wandertag verderben: Und Swanny ist dabei mit dem Eimerchen des Eifers. Gib den Wisch her! Ich verbrenn's. Basta!"

Und er zückt das Sturmfeuerzeug im Hosenschritt: Oder - so ... für ein Mädchen: damdit's klappt in ihr:






Erinnerungsprogramm: L A T E I N

Ein  Träumchen:  Nomina stultorum semper parietibus haerent. (Römischer Spruch in Pompeji)

 B  e  a  t  i,  qui nunc fletis,  n a m   r i d e b i t i s.


Zrück-erinnert:

Und: Pflichtprogramm  L a t e i n 

Über den ollen Caesar hinaus - wann brach er zum dreißigsten Mal ein Winterlager ab, ließ die legatos der Wilden zu sich kommen, ordnete an und ordnete ein - fielen ihm Sprichwörter in alten Sprachbüchern auf und Übersetzungen ein:


Festina lente. Versuche: Eile nicht zu schnell, wandere mit Gefühl. Nein: offiziell: Eile mit Weile. Das ist eine schöne Übersetzung, auch rhythmisch gut&fein!

Und: In nova fert animus. Deutsch: Da hat einer was auf dem Kasten. Das hebt den Geist!

Tua res agitur: Deine Sache wird verhandelt. Nein: Sie steht auf dem Spiel. Und die GeliebteSueton

Sueton] Dei tratschtante:Gemäß Sueton Lieblingsausspruch des Kaisers Augustus, der diesen Satz aber vorzugsweise griechisch zitierte: Σπεῦδε βραδέως. – Speude bradeōs.


Und noch was mit agere, was Schweres: Mucrone res agitur, ubi ad triarios rediit. Was für Makronen! Allgemeines Prusten! Wer kann's? Das Schwert entscheidet- Ja, weiter, Hans-P.! - wenn es zum Äußersten kommt! Klasse: Prima, Pony!

Tu ne cede - Achim, das lassen wir weg! Dann, Thomas – ach, der ist schon lange nicht mehr in der Klasse! Heim-geholt. Oder, hieß er nicht Franz-Josef? Nee, nur Franz, Matenaar. Aber, wie musste er daherreden, als der Möslein fragte, Wie ist das mit der Teilung der Regenwürmer? - Franz, du: Ja, wenn die Regenwürmer in der Pubertät sind. Äh, in der Geschlechtsreife – dann geht das! - Pups, zwei Tage später wer er weg, nach nur einer Konferenz!.

Veritam sequi et colere, tueri justitiam, omnibus aeque bene velle ac facere, nil extimescere: Der Wahrheit folgen, olé! Und so weiter! Ja, tu was für die Kultur des Verschweigens, Füchs-chen!

Sit reverentia pueris! - Äh: Wer kann's? Der wacker S.? Den Knaben - ja, schon richtig. Aber war für ein Dativ oder ein Ablativ, na? Für unsereins schickt sich die Demut!

Und als letztes: Contra principia negantem non es dispu - na, was dann wohl kommen? - disputantes? - es? Warum Plural? Kannst du kein Gerundium bilden? Na, du, N.! (Pause) - disputandum! Gut, so. Da schellt es! Als Hausaufgabe - die Wortkunde. S. 29!

- Unterwegs, im Kopf: Alle Achtung, geschickter Bursche, der Michels (immer auf der Orgel)! Und der Vater Rhein. Der verschwindet bald in die Kendel, mit seinem Poeten; der wollte die Aale im Sommer nicht fangen, als sie austrocknete -

Draußen, nachdem es geschellt hat: Per aspera - ja, ich weiß: Mach die Scheiße, durch die du wandern musst - zum Gold! Der Sterne ... Und wer singt das, der Flaeß: 

 Ein rotes Mützlein -
                                     Tritt her, und laß sie schwirren, /

                                             Bald ist es Schlafenszeit, /

                                            Dass wir uns nicht verirren /

                                            In dieser Einsamkeit.

Noli me tangere - wie geht es weiter, Krabbel? 

Stör mir nicht die Kreise meines Kack-, äh, Katasterhäuschens! - Was wird eigentlich aus dem Gartenhaus, wenn der Neubau da hochgezogen wird?

Was für ein Häuschen?

Na, die Kapelle?

Hochrenaissance! Da wirbelt es nur so von Geld, wenn man die so ein paar Meterfünzig verschiebt! Antiques! Da ruft der Landeskonservator und will am Tag Maria-Sauerkraut-mit-Eisbein selber in dem Hieronimus-Gehäuse einen Rosenkranz beten für die Narbenrevision bei seiner Geleibten, - äh: seiner Geliebten.

[Wer weiss Besseres oder Güteres...? - Wer magt, äh  wagt es? ]

Aut: Beatus ille qui procul negotiis -

„Glücklich jener, der fern von Geschäften.“ Horaz, Epoden 2,1. Gemeint ist damit die Begeisterung für das Landleben. Das vollständige Zitat lautet folgendermaßen:

Beatus ille, qui procul negotiis, ut prisca gens mortalium, paterna rura bobus exercet suis, solutus omni faenore; Neque excitatur classico miles truci neque horret iratum mare forumque vitat et superba civium potentiorum limina. 

Kannze noch übersetzen? Lasset!

Mittwoch, 10. Januar 2024

Von den H u m o r - Gelüsten der Christen u. a.. Gottesfürchtigen

Von der Humorigkeit und von der Ernsthaftigkeit

... ein schönes Tuch, das für eine Vielzahl von Christen, also von deutschen 'Christen' [andere Confessiones nicht ausgenommen] gilt; der dadurch zu Sprache beigebrachte 'H u m o r' ist mir eine Vielzahl von lustigen Nomina&Bildlichen wert. 





Aher wenn's um Humor geht – ja, da macht mein H u m o  r - Organ – ich weiss nicht, wo es denn sitzen könnte –

m i c h herzlich lustig:

Jesus und der Humor. Morgenandacht, 08.01.2024:

Thomas Macherauch, Bruchsal

https://fernsehen.katholisch.de/katholische-horfunkarbeit/morgenandacht-deutschlandfunk/morgenandacht-08012024


Dieses komisch-lustige Beispiel für einen bilblischen  H u m o r kann man sich  nicht abschimcken:

"Ein Kamel kommt leichter durch ein Nadelöhr als ein Reicher in den Himmel." (Mk 10,25)

Davon das Nadelöhr abzuleiten schwierig, ja, h u m o r-los:


Ödön von Horváths Roman “Jugend ohne Gott“ (1937) wird die Bibelstelle diskutiert (Kap. 12: „Auf der Suche nach den Idealen der Menschheit“[18]):

„Er bleibt ganz ruhig: »Richtig zu denken, ist das Prinzip der Moral.« Er leert wieder sein Glas. »Ja, die Reichen werden immer siegen, weil sie die Brutaleren, Niederträchtigeren, Gewissenloseren sind. Es steht doch schon in der Schrift, daß eher ein Kamel durch das Nadelöhr geht, denn daß ein Reicher in den Himmel kommt.« »Und die Kirche? Wird die durch das Nadelöhr kommen?« »Nein«, sagt er und lächelt wieder, »das wäre allerdings nicht gut möglich. Denn die Kirche ist ja das Nadelöhr.« Dieser Pfaffe ist verteufelt gescheit, denke ich mir, aber er hat nicht recht. Er hat nicht recht! Und ich sage: »Die Kirche dient also den Reichen und denkt nicht daran, für die Armen zu kämpfen.«“ https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichnis_vom_Nadel%C3%B6hr#Seil
Und dass das 'Nadeöhr' was anderes sein kann: als ein gängige Hoftor, das für Maulesel und Esel bestimmt ist - und den Zutritt .. für Kamele sehr ungünstig gestaltet – warum ist das noch nicht ein semantischer Bestand geworden ist – um den 'ländig gerittenen Humor' zu beschrieben?

Und das ist der Bericht in {Kirche-im-SWR}: 

Ich bin ein recht lustiger Mensch; auch wenn nicht jeder meinen Humor teilt. Ich spiele gerne mit Worten und mag Scherzfragen; wie die zum Beispiel: Was macht ein Clown im Büro? Faxen. Oder: Was trinkt der Chef? Leitungswasser. Einfach herrlich. Solche Sprüche lockern das Leben auf; und das finde ich wichtig. Scherze gibt es über alles Mögliche – auch über biblische Themen; den zum Beispiel: "Hey Mose, Post von deiner Bank in Kairo." "Ah, ein Auszug aus Ägypten." Manchmal frage ich mich, ob Jesus das gemocht hätte. Hatte er Humor?

Tatsächlich gibt es Untersuchungen darüber. Wer in der Bibel nachforscht, hat allerdings mit zwei Problemen zu kämpfen: die Evangelien wollen Jesus als Messias darstellen, als Sohn Gottes und einen, der ernst zu nehmen ist. Humor hat da wenig Platz. Zum anderen lebt Komik oft aus der Situation heraus. Und die war damals eine andere als heute. Das macht es schwer, Witze zu erkennen; sie müssen erklärt werden und verlieren dadurch ihren Charme.

Viele Forscher meinen: Jesus hatte Humor. Sie machen das vor allem an Wortbildern fest. Jesus predigt zum Beispiel einmal über ein Kamel: Er sagt: "Ein Kamel kommt leichter durch ein Nadelöhr als ein Reicher in den Himmel." (Mk 10,25) Wenn ich mir das vorstelle, ist das schon ulkig: das Kamel kniet hinter der Nadel, ist fix und fertig und sein Gesicht langgezogen – vom Durchquetschen durchs Öhr.

Jesus würzt seine Reden immer wieder mit einer Prise Humor. Das machen wir ja auch: wenn mein Schwein pfeift zum Beispiel, ich einen Clown gefrühstückt habe oder mir einer mit dem Zaunpfahl winkt. Wer sich das bildlich vorstellt, kann schon mal schmunzeln. Solche Bilder sind witzig, bringen Dinge auf den Punkt und prägen sich ein. Sie sind tolle Stilmittel und zeigen, dass der Redner Humor hat.

Aber lässt sich nicht noch mehr darüber herausfinden, ob Jesus Spaß verstanden hat? Ich will die Sache mal von der anderen Seite angehen: Kann ich mir vorstellen, dass Jesus ernst war, einer, der nicht gelacht oder ab und zu gescherzt hat?

Es fällt mir schwer, das zu glauben. Das passt für mich nicht zu dem Bild, das ich von ihm und von Gott habe. Für viele ist Gott eine Art Aufseher, der im Himmel sitzt, alles beobachtet und ahndet. Früher wurde das gerne so vermittelt: Wer den Teller nicht leer isst, wird mit schlechtem Wetter bestraft. Folglich muss auch Jesus, der Sohn Gottes, streng sein. Er predigt Moral und führt Menschen auf den rechten Weg.

Ich glaube schon auch, dass Jesus Menschen führt. Aber für mich ist er vielmehr ein Freund und Wegbegleiter, der mütterliche und väterliche Züge hat. Dazu gehört für mich, dass er auch mal lacht und scherzt, fröhlich und gelassen ist.

So erkläre ich mir übrigens, warum so viele Menschen Jesus gefolgt sind. Er hat sie begeistert. Offenbar hat die Atmosphäre gestimmt. Jesus war bei ihnen zu Gast, hat mit ihnen gesprochen und an ihrem Leben teilgenommen. Hätten sie sich wohlgefühlt, wenn Jesus todernst, humorfrei und griesgrämig gewesen wäre? Ich glaube nicht.

Jesus hat es immer wieder auch geschafft, Menschen aus dunklen Situationen des Lebens zu holen. Er hat allen Mut gemacht, die einsam, traurig und isoliert waren. Vielleicht hat er mit ihnen gescherzt, gelacht und ihnen so ein wenig die Schwere genommen, die sie bedrückt hat. "Evangelium" heißt "Frohe Botschaft". Jesus muss es gelungen sein, die Leute froh zu machen und ihnen zu vermitteln: Gott ist für sie da – egal wie es ihnen geht, wie sie sich fühlen und wie dunkel es um sie herum ist.

Am Ende kann ich nicht sicher sagen, ob Jesus lustig war, ob er Witze gemacht und Sprüche geklopft hat. Aber ich kann es mir gar nicht anders vorstellen.

Eine gesunde Portion Humor wünsche ich auch Ihnen für die neue Woche. Und wenn Sie ähnlich ticken wie ich und Wortwitze lieben, dann gebe ich Ihnen gerne noch einen mit in den Tag: Sollten Sie mit ihren Pflanzen vereinbaren wollen, sie nur noch alle paar Wochen zu gießen – seien Sie vorsichtig: die könnten darauf eingehen.

Ja, der Berichtston, der Impetus, besonders der theologisch-anthropologische, ist mir ein schönes Begehr: für den Montag, in der Januar-Woche: 

Ein gänzendes Fest des Humors.

& &
                                       
    

Freitag, 5. Januar 2024

Vom K i r c h e n f u n k ....ein b'sond'er B r i e f

   K i  r  c  h  e n  f  u  n  k  -  Analysen  #  20

 

Alter Mann, mit Stock, unbekannt,  
                                                              >mit zufälligen Kindern<
                                                 auf dem 
                                                                             Sigmund-Freud-Weg
                                                                               in Oberbozen/Tirol 
                                                         - von dort ein Gruss:

… was vom  K i r c h e  n f u n k -

# „Was für ein Brief“ :

Ein intentional sinnvolles, die Hörer emotionalisierender Brief, ein Beitrag für {Kirche-im-SWR:} Ihr Beitrag: „Was für ein Brief!“ Herr Stefan Warthmann, Stuttgart, Katholische Kirche

https://www.kirche-im-swr.de/beitraege/?id=39087

Sie schreiben darin sinngemäß: „Wir sprechen allen Jüdinnen und Juden unser Mitgefühl aus. Als junge Muslime stehen wir fest hinter der jüdischen Gemeinde. Wir wünschen uns, dass unser Land ein sicheres Land für alle ist, die hier leben. Wir wünschen uns das für jedes Land dieser Welt.'" Soweit dieser Brief.

Ja, mich wurde es freuen, den großen, jedenfalls den Hauptteil des Briefes dieser muslimischer Kinder zu wissen zu kriegen: Wie lautet denn der Brief ...?

Wie haben sich die Schüler*innen geäußert:

  • über die militärisch-brutalen Attacken Israels, des iraelitischen Kriegskabinetts – zu den Menschenrechts & andere Rechtsproblemen.

    - Nein, keine Aussage zu den Alten, den Müttern, den Kindern, die aus Kliniken verschwinden mussten, um irgendwo&irgendwie gesichert zu werden/oder als Explosionsfetzenzu verrecken:

  •    Ich habe ein Beispiel genannt und erörert: Für mich war das „Christkind 2023“ (wen man denn so hoheisvoll&aleretoümlihc nenen wird: es war ein palästienisches Kind, das unter viel Sicherheitsaufnahm in einem improvisierteen Krankenwagen naach Ägypten befördeert werden müsse/ob es da angekommen ist – man weis es nicht:

    ** von den Christen ist da kein Protest erhoben worden: weder von kath. noch evangel. Seite; nicht von Bischöfen beiderseits.

  • Analog der Tradition von Goethe her: "Bald nach ihrer [des Christentums] Entstehung und Verbreitung litt die christliche Religion durch sinnige und unsinnige Ketzereien; sie verlor ihr ursprüngliches Reine.“ Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)


Mittwoch, 3. Januar 2024

... von der Funktion der K a n z e l n in den K i r c h e n ...

                                   In Wien: im Stephans-Dom: Die Kanzel ist eingehüllt in abgeschiedenem Plexiglas. [Aufnahme: Rey]



... abseits von grossstäditschen Domen:

Von  K a n z e l n  herab; ergo:  A b k a n z e l u n g e n:


Diese Gestühl habe ich nie betreten (müssen): diese engtreppige, diese kleine Luke, den schmalen Raum: ich war eigentlich in allen Räumen oder Nebengemächern: im Beichtstuhl (wohin man sich rettete [sich erlöste von den Symptomen der Selbstbefriedigung], wenn man abends oder nachts oder früh-morgens gewichst hatte). Später, in der Sakristei (wo ich dreier Jahre lang, täglich (schul-mässig) stand und aufpassen musste, ob die bestellten Messdiener erschienen waren; oder man selbst in dem Kapellenkranz zum Dienst ausrücken musste; um den GeSchwinddienst bei Zelebranten Pütti absolvieren konnte:ein Messfeierchen in 5,5 min.) - Aber lassen wir das Individuelle, wie es selektive Einsamkeiten hervorbringen können.

Aber eine Doktorarbeit (in Kunst&Religionswissenschaften) will ich nicht leisten; jedes Kirchlein stellt sie aus: https://www.google.com/search?q=Kanzeln+Fotodaratellung+im+Barock&client=firefox-b-d&sxsrf=APq-WBuO2Com1WYPqBGFoNhzyOoHRUoyFQ:1650637748607&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwiq86Hl8Kf3AhUHSfEDHdZOAN4Q_AUoAnoECAEQBA&biw=1024&bih=666&dpr=1.25

* *

Aber heute (wie vor den Jahren bis 1965): Gaesdonck: Die Kanzel in der Stiftskirche: „Die hölzerne Kanzel von 1621 zeigt die Formen der Spätrenaissance.“ (Das einzige, was man hört iu der Site Gaesdonck.de -)

Zum Wort Kanzel: Es stammt von lat. und ital. cancelli „Gitter, Schranken“. In der Frühzeit des Christentums war nämlich als Predigtort der Ambo in der Nähe der Schranken zwischen Chorraum und Kirchenschiff aufgestellt.

Die Kanzel als Empore im Dienst der Homilie ist eine Erfindung der Prediger-(Bettel-)Orden des 13. Jahrhunderts. Je größer die Kirchen wurden und je mehr Bedeutung man der Predigt zumaß, desto höher wurden die Kanzeln und desto kunstvoller wurden sie figürlich und ornamental ausgestaltet. Grundbestandteile sind der mitunter mit einem Lesepult versehene, dekorativ gestaltete Kanzel-Korpus (auch Kanzelkorb genannt) von polygonalem, meist oktogona-lem Grundriss, der auf einem Fuß oder Träger ruht und zu dem entweder im Kircheninnern selbst oder an der Außenwand eine Treppe hinaufführt, und der ebenfalls oftmals dekorativ gestaltete Schalldeckel, der optisch durch eine Rückwand mit dem Kanzel-Korpus verbunden sein kann.

'

 Im Literarischen ist die Kanzel ein seltener Gast als Mobiliar samt Predigttempelchen; hier:  In: Bernhard Schlinks: Der Vorleser, Zürich: Diogenes 1995, S. 117): „Dann tropften auch schon die Flammen herab und entzündeten Kleider, herabstürzende brennende Balken setzten das Gestühl und die Kanzel in Brand, und binnen kurzem krachte der Dachstuhl ins Kirchenschiff und brannte alles lichterloh."

Die Kanzel … (sie steh'n immer noch in allen Kirchen; wie die dogmatische Struktur vou Bau&Lehre]:

„ (…) haben die Predigerorden des Mittelalters erfunden, also die Dominikaner und Franziskaner. Damit ihre Ansprachen an das Volk besser zu verstehen waren, bestiegen sie ein überdachtes
Podest, das mitten im Kirchenschiff angebracht war. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil ist der Ort der Predigt nicht mehr die Kanzel. Erhalten blieben sie dort, wo sie ein markantes und künstlerisch besonders gestaltetes Element des Kirchenraums sind, aus Holz, Sandstein oder Marmor. Geblieben ist von früheren drohenden Kanzelreden außerdem das Wort vom gewohnheits-mässigen 'Abkanzeln' [obwohl man der Liebe verpflichtet ist]“.


< Gaesdonck: in der Stiftkirche, die schülerweise nur 'de Kerk' heisst: erleuchtet die Apsis, mit der (wahrhaft kleinen) hölzernen Kanzel, vorne links, im Schatten der Scheinwerfer: direkt unten dem hohen Lichtschein der normalen Funzel, die von der Kirchendecke herunter brennt) > kaum sichtbar ...

Ergo: Abkanzeln: „Auch wenn die Kanzel heute im Alltag der meisten Menschen keine Rolle mehr spielt, so haben sich doch damit verbundene Redewendungen erhalten, etwa „jemanden abkanzeln“, das heißt: jemanden mit deutlichen Worten und unter Ausnutzung von Autorität zurechtweisen, ohne ihm die Möglichkeit zum Widerspruch zu geben.“ -

Anderswo, auch im Niederdeutschen: "In den Innenraum ist eine flache Holzbalkendecke eingezogen. Das schlichte Kirchengestühl lässt einen Mittelgang frei, der auf den um eine Stufe erhöhten Altarbereich führt. Ein spitzbogiger Triumphbogen gewährt den Blick auf die Mensa, die durch Spitzbogennischen verziert wird, und das Rundfenster der Apsis mit Buntglas in der ansonsten fensterlosen Nordseite. Auf der rechten Seite steht die hölzerne oktogonale Kanzel auf einem kleinen Fuß. Sie ist mit Beschlagwerk und Profilen versehen und wird über eine Kanzeltreppe betreten." (Hans Joachim Albers: Im Zeitenstrom. Ostfriesische Geschichte. Völlen|Völlenerfehn| Völlenerkönigsfehn. Gemeinde Westoverledingen, Kreis Leer, Ostfriesland, Bunde-Wymeer 2006)

*

https://www.dwds.de/wb/Kanzel

Weitere Beispiele:

„Einem Bawern ward auff ein zeit ein ketten gestolen/ der Dieb aber/ so es gethan hatte/ war jm bekant/ doch mocht er jm keinen schandflecken anhengken/ bitt deßwegen den Pastor/ daß er den Dieb auff der Cantzel vermahnen wolt/ die Ketten von sich selbst wider zugeben.“

(Als ein sehr frühes Sprachxemplum (1605): Melander, Otto: [Joco-seria] Das ander theil dieses Schimpff vnd Ernsts. Bd. 2. Lich, 1605.)

Und, wiederum: Menader:„Darauff ein groMelander, Otto: [Joco-seria] Das ander theil dieses Schimpff vnd Ernsts. Bd. 2. Lich, 1605.sser Wind vnnd Prasseln in der Kirchen worden/ vnd hat ein schwartzer Mann den Pfaffen von der Cantzel hinweg geführet.


*

Ob ich da jemals hätte stehen wollen – um Mensch(en) abzukanzeln, eine Frau: „Femina est mas occasionatus." (Ach, IHRE Heiligkeit, Thomas von Aquin, ein pseudo-philosophisches Männlein.) -  Auch, wenn man es nicht übersetzen mag: „Die Frau ist ein missglücktes Männchen.“ – Thomas von Aquin  referiert Aristoteles (Summa theologica Ia 92,1) und stimmt ihm zu: „Es sagt der Philosoph in der Schrift de generatione animalium, dass die Frau ein missglückter Mann sei. Aber bei der ersten Einrichtung der Welt durfte es nichts Missglücktes und Defizitäres geben. Also durfte bei jener ersten Einrichtung der Welt die Frau nicht erschaffen werden.“ - Na, der jüdische Gott hatte anderes versprochen, im Schöpfungsbericht, Gen. 18,1.: ... als Mann und Frau schuf er sie [die Menschlein], wie er selbst es war ...

* * *

Ach, so. die schematische Dreiecksbedeckungen in Glas, äh, in den großen, hellgesichti-gen Fensterflächen der ChorGesichter - auch wohl in schwarz, rot, hell-silber, äh: ich vergass: das dräuend hoffende Blau - entsprachen dem dezenten, ehrwürdig zurückhaltenden  'Ambiente' [so würde man in 'Büttenwarder' sagen] ... 

In vielen Kirchen des Christentums gibt es Mosaikfenster. Als ich in die Kirche der Gaesdonck kam, dachte ich mir: „Dieses Mosaikfenster hat nur drei Farben.“ Das fand ich zuerst ziemlich schlicht, weil die Fenster in den meisten Kirchen bunter sind. Die Funktion der Mosaikfenster ist eigentlich die gleiche wie bei normalen Fenstern. Sie machen die Kirche heller und durch die Farben bunter. Die Farbenpracht erzeugt aber auch eine geheimnisvolle bis feierliche Stimmung und wird deshalb überwiegend im sakralen Bereich verwendet. Die Gaesdoncker Mosaikfenster bestehen aus dreieckigen Glasplatten, die zusammen gefügt wurden. Sie sollen das Pfingstereignis darstellen. (Jannis Groesdonk, 6c; in den Gaesdoncker Blättern) - Äh, ja: die Glasentwürfe nach Prof. Georg Meistermann:(16.06.1911-12.06.1990). Die ridig-sterilen Farbkombinationen hat er später aufgeben; aber diese hohe, erhabene Klosterkirche, hehr&einschiff: zauberhaftige Gotik wurde später mit rausigen Aplomt fertiggestellt ... mit der unwürdigen Einfalt von Farbschattierungen, die im hinteren Teil immer mehr einem düsteren Grabeskirchlein ähneln:

 

 Eine Kirche, pardon: alle Kirchen, katholischen Ursprungs, die sich nicht bereit finden, diese unwürdigen Kanzel-Herrschaften (ob nur baulich-strukturell oder von ihrem ewig-währenden Dogmatismus der Lehre (ob  Frau/Sklave/Krieg/zölibäter Geistigkeit [ergo: Sublimation]/todeswütiger Apokalypse ...) Abstand zu nehmen - stirbt den Tod jeglichen Lebens; weil sie auf un/wür/di/gen Visionen zählt&festhält.  

"Eine Kirche ist ein Gebäude, wo der Pfarrer Gott verehrt und die Frauen den Pfarrer." (Ambrose G. Bierce 1842-1914); genannt Bitter Pierce, US-amerikanischer Journalist und Satiriker.


Innenraum der Gaesdoncker Klosterkirche;
in neuer Gestaltung, die die
ridig-stark zurückhaltende Schmucklosigkeit der Neugründung in den 60er Jahren
zu übertünchen sucht.
Berichtigung: 
Die Chorfenster der Klosterkirche schuf "Pof. Anton Wendling" (vgl. in  Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Wendling


Dienstag, 2. Januar 2024

Eine Predigt von einem B i s c h o f (2023/24)

 auch -  K i r c h e n - F  u   n  k- i g e s 

- Beobachtung(en)  #  16

 Von den  Anfangn   der   Ä r g e r n i s s e n -


 

Dumm-fälschende Begehrlichkeiten

Großes Erschrecken – von einem Essener Bischof:

Was ihn da antreibt - man erfährt es nicht; ein Mannnnnnn kupfert seine Theologie und weiss nicht, ob sich frauen, äh: trauen soll; er schreibt/redet:

"Stattdessen sollten wir für ein Christentum und ein Kirche-Sein eintreten, das Menschen in all ihrer Unterschiedlichkeit verbindet und für Ausgleich und Versöhnung sorgt", forderte Overbeck. Das sei nicht nur für die Kirche wichtig, sondern stärke auch Demokratie, Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit in der Gesellschaft.!

Im Kölner Domradio geht die Meldung ins Lehre, äh: Leere:

https://www.domradio.de/artikel/bischof-will-nicht-verklaerter-volkskirche-festhalten

* Nix von den dumm-dreisten Dogmen,

* nix von Zölibat [der Menschlein zerfrisst, sie ausser Gefecht setzt],

* nix vom Sklavenhandel und den unsäglichen Geschicken, die man anderen, den Unteklassigen aauferlegt],

* nix von Krieg und Handel, Immobilien und VerIrrungen in Steuer/Corruptheiten/Verderbtheiten mit Königen/Kaisern/Kanzel,

* nix von den Kirchenbauten, den frechen, obszönen, den leeren und leerstehenden,* den wissenschaftlichen Begehrlichkeiten der Obristen, Päpsten und Kardinälen; den dreisten Dienern dieser Herrn,


... simples Detail der Leiblichkeit; ... Huj - ein Mann, huju; aber es gibt dort  eine edle Fabel - sprich modern: 'Narrativ' -  aus dem ET: dem Ersten Testament:

Im Garten Eden – vor aller Zeitrechnung -

Eines Tages im Garten Eden sagte Eva zu ihren Gott: “Äh, Gott, ich habe ein Problem!”

“Was ist das für ein Problemchen, Eva?”

“Gott, ich weiss, dass Du mich erschaffen hast, mir diesen wunderschönen Garten und all diese fabelhaften Tiere und diese zum tot Lachen komische Schlange zur Seite gestellt hast, aber ich bin einfach nicht glücklich.”

“Warum bist Du denn nicht glücklich, Eva?”, kam die Antwort von oben.

”Gott, ich bin einsam, und ich kann, als aller erstes Beispiel: deine Äpfel kann ich  wirklich nicht mehr sehen. - Basta!”

“Na gut - Eva, in diesem Fall habe ich die vorzügliche Lösung für Dein Problem. Ich werde für Dich einen Mann erschaffen und ihn Dir zur Seite stellen.”

„Was ist ein Mann, mein Gott?”

„Dieser Mann wird eine missratene Kreatur sein, mit vielen Fehlern und schlechten Charakterzügen. Er wird lügen, Dich betrügen und unglaublich eitel und eingebildet sein. Im Grossen und Ganzen wird er Dir das Leben schwer machen; nur zum erstes Mal, wenn er dich erkennen tut [so wie er das nennen, was es immerzu tun will, wer ein Weibchen sieht] - ist er freundlich. Aber er wird grösser, stärker und schneller sein und er wird es lieben zu jagen und Dinge zu töten. Er wird dümmlich aussehen, wenn er sich, äh: erregt zeigt; aber da Du Dich ja beschwert hast, werde ich ihn derart beschaffen, dass er Deine körperlichen Bedürfnisse - meist -befriedigen wird. Er wird witzig sein wollen; und solch kindische Dinge wie Kämpfen und einen blöden Ball herumkicken über alles lieben. Er wird auch nicht viel Verstand haben, so dass er Deinen Rat brauchen wird, um vernünftig zu denken.”

“Klingt ja umwerfend”, sagte Eva zögerlich und zog dabei eine Augenbraue ironisch hoch.”Und - wo ist der Haken, Gott?”

“Also… - Du kannst ihn unter einer Bedingung haben.”

“Welche Bedingung ist das, oh Gott?”

“Wie ich schon sagte, wird er stolz und arrogant sein und sich selbst stets am meisten bewundern… Du wirst ihn daher im Glauben lassen müssen, dass ich ihn zuerst geschaffen hätte. - Denk dran, das ist unser beider erstes, kleines Geheimnis… - Du weisst schon, von Frau zu Frau. - Das schaffst du, bis ans Ende aller Tag! Äh, ich mein': Hoffentlich -” Per viam: *]

*] Wer die aktuellen Konflikte in der katholischen Kirche verstehen will, muss bei Adam und Eva anfangen. Die beiden waren laut Bibel die ersten Menschen. Lange Zeit lehrte die Kirche daher, dass alle Menschen von Adam und Eva abstammen. Weil die Evolutionsbiologie diese Annahme widerlegt hat, taucht sie im Katechismus der katholischen Kirche nicht mehr auf. [Bischöfe beenden Vollversammlung, 29.09.2022, aufgerufen am 30.09.2022] - Äh: Können die Bischöfe einfach daher-reen, wie es ihn der modische LehramtsSchabel gewaschen; äh: gewachsen ist? - Wer ensheidet denn, was oder wie die Evolutionstheorie gilt/gelten könne/gelen muss > auch für die Menschlein; außerhalb von Garten Eden? Einfach in der Welt-Wert-Gemeinschaft der anthrologischen Entwicklung? - Aber auf der Site steht trotzdem die originale Scheiße, vom Gott und den Menschlein: "  Wer die aktuellen Konflikte in der katholischen Kirche verstehen will, muss bei Adam und Eva anfangen. Die beiden waren laut Bibel die ersten Menschen. Lange Zeit lehrte die Kirche daher, dass alle Menschen von Adam und Eva abstammen. Weil die Evolutionsbiologie diese Annahme widerlegt hat, taucht sie im Katechismus der katholischen Kirche nicht mehr auf. Aber das, was die biblischen Autoren mit der Geschichte von Adam und Eva sagen wollten, bleibt unverändertes Glaubensgut: dass Gott den Menschen erschaffen hat." - Äh: Der 'Liebe G#tt' hat alles im Griff ... des Verbalen ... der Bischöflichkeit.